Archiv

Das Archiv enthält die Ankündigungen der alten Department Mathematik Webseite bis 09-03-2011. Ankündigungen nach diesem Datum sind im Kalender der Webseite zu finden.

16-04-2002
E. Størmer
Noncommutative entropy and the variational principle
In the first part of the lecture I discuss some of the notions of entropy of automorphisms of C*- and von Neumann algebras. The second part will be devoted to the variational principle in the setting of asymptotically abelian C*-algebras.
19-04-2002
W.-D. Geyer
Lefschetz-Büschel (II)
22-04-2002
G. Falcone
Unipotente Gruppen, die Ketten sind
23-04-2002
A. Winter
Fraktale Geometrie zufälliger genealogischer Bäume
24-04-2002
H. J. Schmid
Automatisierte Prozeduren für die Homepage des Instituts
Es werden die neuen Möglichkeiten vorgestellt, mit denen Professoren und Mitarbeiter Ankündigungen auf der Homepage des Instituts einrichten können.
25-04-2002
F. Duzaar
Das Keller-Segel System und verwandte Systeme 1
25-04-2002
W. Stephan
Die Rolle der natürlichen Selektion in der Anpassung von Populationen an ihre Umwelt
25-04-2002
D. Metzler
Alignment Sampling mit langen Gaps
25-04-2002
S. Grossmann
Große Abweichungen für optimale lokale Alignments mit Lücken
26-04-2002
G. Wiesend
Lefschetz-Büschel (III)
29-04-2002
G. Falcone
Paare von Bilinearformen
29-04-2002
W.-D. Geyer
Einführung
29-04-2002
O. Mutzbauer
Äquivalenz von Matrizen
30-04-2002
A. Winter
Fraktale Geometrie zufälliger genealogischer Bäume II
30-04-2002
F. Barth
Analysis ohne Infinitesimalrechnung oder das Polynom, dein Freund und Helfer
02-05-2002
A. Wakolbinger
Hierarchische Gleichgewichte verzweigender Populationen
02-05-2002
F. Duzaar
Das Keller-Segel System und verwandte Systeme 2
06-05-2002
G. Falcone
Unipotente Gruppen, die Ketten sind. II
06-05-2002
J. Bauer
Über stückweise lineare Selektionen im $l_1(n)$
Die metrische Projektion im $l_1(n)$ auf einen linearen Unterraum U besitzt eine global Lipschitz-stetige, stückweise lineare Extremalpunktselektion. Diese wird beschrieben durch einen zu U "`passenden"' Unterraum, der Eindeutigkeitsraum ist und durch interaktives Stören aus U entsteht. Allerdings existieren i.A. mehrere derartige Selektionen, die i.A. eine unterschiedliche Anzahl an Linearitätsbereichen haben. Nach einem Überblick über die wichtigsten Eigenschaften dieser Störung stellen wir einen Algorithmus vor, der das Ziel hat, die Anzahl der Linearitätsbereiche zu minimieren.
06-05-2002
J. Fliege
OLAF - A General Modeling System to Evaluate and Optimize the Location of an Air Polluting Facility
06-05-2002
M. Amram
Untergruppen von GL_2 (F_p)
07-05-2002
M. Bause
Numerische Untersuchung von Approximationsverfahren für stationäre und instationäre kompressible viskose Strömungen
07-05-2002
A. Winter
Fraktale Geometrie zufälliger genealogischer Bäume III
07-05-2002
E. Lehmann
Holomorphic Functions on a Clifford Algebra
08-05-2002
A. Kuba
Diskrete Tomographie
10-05-2002
H. Lange
Monodromie
13-05-2002
Truong Xuan Duc Ha
Ekeland's Variational Principle for Set-Valued Maps
13-05-2002
M. Schmidt
Beweis der Willmore-Vermutung
{\bf Gemeinsame Veranstaltung mit AG Geometrische Analysis } Die globale Weierstrass-Darstellung wird benutzt um das Variationsproblem des Willmore-Funktionals in ein Variationsproblem mit Zwangsbedingungen auf dem Raum der Fermikurven von zweidimensionalen Dirac-Operatoren mit periodischen Potentialen zu transformieren. Diese Dirac-Operatoren sind die Lax-Operatoren eines integrablen Systems, und ihre Fermikurven sind die entsprechenden Integrale der Bewegung. Das erste Integral der Bewegung entspricht gerade dem Willmore-Funktional. Zur Lösung des transformierten Variationsproblems wird dann gezeigt, dass die Teilmengen des Moduliraums aller solchen Fermikurven, deren erstes Integral beschränkt ist, kompakt sind. Außerdem ist dieser Moduliraum eine Mannigfaltigkeit über dem Banachraum $\ell_1$ (bezüglich einer anderen Topologie). Daraus kann dann gefolgert werden, dass das transformierte Variationsproblem ein Minimum besitzt und alle lokalen Minima, deren Willmore-Funktional kleiner als $8\pi$ ist, klassifiziert werden. Das Minimum wird gerade von der Fermikurve angenommen, die dem Clifford-Torus entspricht.
13-05-2002
A. Kreutzer
Isomorphismen von Grassmannräumen
13-05-2002
D. Wagner
Der Stabilisator zweier disjunkter Kegelschnitte
13-05-2002
M. Amram
Untergruppen von GL_2 (F_p) (II)
14-05-2002
Dr. Chr. Eck
Fehlerabschaetzungen fuer eine Finite-Element Diskretisierung eines Zwei-Skalen-Phasenfeldmodells
14-05-2002
E. Baake
Ein exakt gelöstes Modell für Rekombination, Mutation und Selektion
16-05-2002
M. Engel
Listencodierung von Reed Solomoncodes II
16-05-2002
F. Duzaar
Das Keller-Segel System und verwandte Systeme 3
16-05-2002
Prof. Dr. J. Lang
Adaptive Multilevel-Verfahren fuer nichtlineare Mehrskalenprobleme
16-05-2002
M. Ishizaka
A note on the monodromies of hyperelliptic families
17-05-2002
W. Hofmann
Monodromie von Lefschetz-Büscheln
23-05-2002
Alexander Bendikov
On the regularity of sample paths of Brownian motions on groups
23-05-2002
F. Duzaar
Variationsprobleme unter einer nicht standardmaessigen Wachstumsbedingung 1
23-05-2002
P. Zaleskii
Quotients of profinite groups of finite cohomological dimension
24-05-2002
C. McLean, Paris
Infinitesimal approaches to the Noether-Lefschetz locus
28-05-2002
PD Dr. Ch. Wieners
Parallele Lineare Algebra und parallele Mehrgitterverfahren
28-05-2002
P. Pfaffelhuber
Quotierung von nichtproportionalen Schadenrückversicherungsverträgen
31-05-2002
W. Hofmann
Monodromie von Lefschetz-Büscheln (I)
03-06-2002
G. Falcone
Haben hamiltonsche unipotente Gruppen die Nilpotenzklasse 2?
04-06-2002
Dipl.-Math. B. Jadamba
Error estimates for a finite element discretization of a phase field mode
06-06-2002
M.Moritz
Das Syndrom als Matrix
06-06-2002
F. Duzaar
Variationsprobleme unter einer nicht standardmaessigen Wachstumsbedingung 2
06-06-2002
Iljana Zaehle
A functional central limit theorem for the stationary branching random walk
06-06-2002
K. Runovski
Glattheiten in der Approximationstheorie
Betrachtet werden die Glattheiten, die von homogenen Funktionen erzeugt sind. Die zugehörigen Begriffe wie z. B. Funktionenräume, K-Funktionale und deren Realisierungen werden im Zusammenhang mit Fragen der Approximation durch trigonometrische und bandbegrenzte Funktionen in den Räumen $L^p$ mit $0,p\le +\infty$ im mehrdimensionalen Fall untersucht.
07-06-2002
W. Hofmann
Monodromie von Lefschetz-Büscheln (II)
10-06-2002
M. Valsecchi, Erlangen
Komplementierung in endlichen Gruppen
10-06-2002
Ulrich Schneider (Würzburg) "Polaritäten von Hurwitz-Ebenen"
Polaritäten von Hurwitz-Ebenen
11-06-2002
J. Swart
Uniqueness for SDE's with non-lipschitz coefficients
13-06-2002
M.Moritz
Das Syndrom als Matrix II
13-06-2002
Christian Penssel
Anwendung von Dualitaet auf katalytisch interagierende Feller Diffusionen
13-06-2002
F. Duzaar
Variationsprobleme unter einer nicht standardmaessigen Wachstumsbedingung 3
14-06-2002
L. Schneider
Variation von Hodge-Struktur
17-06-2002
G. Wiesend
Lokale Darstellung der Galoisgruppe bei elliptischen Kurven mit semistabiler Reduktion
19-06-2002
Th. Bürner
Fehlergeneratoren
20-06-2002
Dipl.-Math. F. Radu
Modelling enzymatic degradation of collagen matrices. Influence on drug release.
20-06-2002
M.Kronz
Partielle Regularitaet fuer quasistatische nicht Newton'sche Fluessigkeiten
20-06-2002
N. Ay
Geometrie und Komplexität
21-06-2002
Seminar Sophus Lie
Programm siehe Aushang im Institut
Das ausführliche Programm finden sie unter http://www.mi.uni-erlangen.de/~echterm/sophus
22-06-2002
Seminar Sophus Lie
Programm siehe Aushang im Institut
Das ausführliche Programm finden sie unter http://www.mi.uni-erlangen.de/~echterm/sophus
24-06-2002
A. Figula
3-dimensionale Bol-Loops
24-06-2002
J. Cossey
Irreducible character degrees and conjugacy class sizes in finite groups
24-06-2002
W. Hofmann
Systeme abelscher Darstellungen
25-06-2002
J. Swart
Uniqueness for SDE's with non-lipschitz coefficients II
25-06-2002
A. Beutelsbacher
Das wissenschaftliche Werk von Judita Cofman
27-06-2002
M. Schmitt
Zur Spektraltheorie unendlicher Systeme gekoppelter Intervall-Abbildungen
27-06-2002
M.Kronz
Partielle Regularitaet fuer quasistatische nicht Newton'sche Fluessigkeiten 2
28-06-2002
D. Schmidt
String-Theorie
01-07-2002
W. Hofmann
Systeme abelscher Darstellungen (II)
02-07-2002
C. Pennsel
Levy-Prozesse
02-07-2002
J. Rohlfs
Kohomologie arithmetischer Gruppen und Pseudo-Eisensteinreihen
04-07-2002
Anita Winter
Systeme wechselwirkender Fisher-Wright Diffusionen - Vergleich der Genealogien grosser endlicher bzw. unendlicher Systeme
04-07-2002
M.Kronz
Partielle Regularität für quasistatische nicht Newton'sche Fluessigkeiten 3
05-07-2002
D. Schmidt
String-Theorie (II)
08-07-2002
P. Maaß
Nichtlineare Glättungsoperatoren der mathematischen Morphologie - Anwendungen in der digitalen Signal- und Bildverarbeitung
08-07-2002
W. Hofmann
Systeme abelscher Darstellungen (III)
08-07-2002
Prof. Dr. Peter Eberhard
Automatische Differentiation - Voodoo oder Mathematik
45-Minuten-Gespräch
08-07-2002
G. Martens
Der Hauptsatz
09-07-2002
Dr. M. Ohlberger
Adaptive finite volume approximations of convection dominated reactive transport problems in porous media.
09-07-2002
C. Carstensen
Relaxation und Numerik zum optimalen Design für ein Torsionsproblem
09-07-2002
R. Kötter
Decoding by weighted interpolation
10-07-2002
J. Jahn
Optimierte Antennen-Arrays
10-07-2002
S. Pickenhain
Steuerungsprobleme mit mehrfachem Integral - Theorie und Anwendung
11-07-2002
Anja Voss-Boehme
Asymptotic mass distribution for the heat equation with random potential
11-07-2002
J.Schnieder
Regularität von Varifaltigkeiten: die Sätze von Allard und Grüter-Jost 1
12-07-2002
Laudator: W. Herfort
Periodische (lokal)-kompakte Gruppen
12-07-2002
Programm siehe Aushang / Beiblatt
15-07-2002
Dr. S. Kraeutle
Zeitschrittverfahren fuer Konvektions-Reaktionsgleichungen
15-07-2002
Prof. Dr. Klaus Schilling
Mathematische Aufgabenstellung bei der Steuerung und Navigation von Robotern
15-07-2002
K. Strambach
{\it Thema wird noch bekannt gegeben}
15-07-2002
K. Tent
Zerfallende BN-Paare von Rang 2
15-07-2002
G. Martens
Der Hauptsatz
17-07-2002
G. Leugering
Optimale Steuerung vernetzter Systeme
19-07-2002
Examensfeier
30-07-2002
Dr. I. Pop
Convergence of numerical schemes for degenerate parabolic equations
09-04-2003
Happy Birthday, OM
Professor G. Schmeisser, Erlangen : "Polynome zwischen Algebra und Analysis" Professor H. Heineken, Würzburg: "Färbungsprobleme bei Tapeten"
10-04-2003
Roland Zweimüller
Unimodale Abbildungen mit flachen kritischen Punkten
10-04-2003
V. Bögelein
Kurzzeit Existenz für das Keller-Segel Modell
11-04-2003
W. Hofmann
Effiziente Implementierung von elliptischen Kurven
15-04-2003
Prof. Dr. Chr. Wieners
Lokale Mehrgitteranalysis
15-04-2003
Dmitri Anosov
On the spectral multiplicities in ergodic theory
Ein sehr ausführlicher Abstract steht unter http://www.mi.uni-erlangen.de/~keller/anosov-abstract.pdf zur Verfügung.
24-04-2003
Heiner Markert
Rotationszahlen und integrierte Zustandsdichte: Ein rein dynamischer Zugang
24-04-2003
V. Bögelein
Kurzzeit Existenz für das Keller-Segel Modell II
25-04-2003
S. Sessler
Das Problem des diskreten Logarithmus bei elliptischen Kurven
29-04-2003
U. Meyerfrankenfeld
Die lokale Struktur endlicher Gruppen
Vortrag im Rahmen der Reine "Perspektiven in Algebra und Geometrie"\par Abstrakt. Sei G eine endlichen Gruppe. Eine lokale Untergruppe ist der Normalisator einer nicht-trivialen p-Untergruppe von G. In der gegenwärtigen lokalen Theorie der endlichen Gruppen kann man zwei Methoden unterscheiden, die halbeinfache und die unipotente. Beiden gemeinsam aber ist das Ziel, ein Geometrie zu identifizieren, auf der die Gruppe treu operiert. In meinem Vortrag gebe ich Einblick in diese beiden Methoden und die Geometrien, die dabei auftreten.
02-05-2003
S. Hübner
Bestimmung der Gruppenordnung einer elliptischen Kurve über ${\bf F}_q$
05-05-2003
PD Dr. Harald Günzel
Marginalfunktionen sind konvex-artig
05-05-2003
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
P. Plaumann, Erlangen: "Monothetic Algebraic Groups"\par W. Holubowski , Gliwice: "Representations of free groups by infinite upper triangular matrices"
06-05-2003
Prof. Dr. Chr. Wieners
Duale Abschätzungen für Mortar Elemente und die Anwendungen auf Mehrgitterverfahren
08-05-2003
Anja Sturm
A super-stable motion with infinite mean branching
08-05-2003
V. Bögelein
Kurzzeit Existenz für das Keller-Segel Modell III
08-05-2003
Christoph Hamburger
Die Methode des Wärmeflusses in der nichtlinearen Hodge-Theorie
09-05-2003
A. Deinlein / L. Schneider
Der Algorithmus von Schoof und Erweiterungen I
13-05-2003
Prof. Dr. V. Heuveline
A-posteriori Fehlerschätzer und hydrodynamische Stabilität
13-05-2003
Dr. Chr. Eck
Ein Zweiskalenmodell für Phasenübergänge mit stochastischer Mikrostruktur
14-05-2003
M.Engel
Sukzessive Listendecodierung
15-05-2003
A.Gastel
Hebbarkeitsergebnisse für p-harmonische Abbildungen
15-05-2003
Jan Swart
Branching-coalescing particle systems
15-05-2003
Guy Laville
A product in Clifford Analysis
16-05-2003
A. Deinlein / L. Schneider
Der Algorithmus von Schoof und Erweiterungen II
19-05-2003
Dipl.-Math. Gabriele Eichfelder
Äquidistante Approximation der effizienten Punkte multikriterieller Optimierungsprobleme
19-05-2003
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
E. Blagovedshchenskaya (St. Petersburg, z.Z. Erlangen), "Structure and Duality Links between Almost Completely Decomposable Groups and their Endomorphism Rings"\par Alexander A. Fomin (Moskau), "Some categories of abelian groups"
20-05-2003
Prof. Dr. Chr. Wieners
Distributed Point Objects - Ein neues Konzept für Parallele Finite Elemente
22-05-2003
Tanja Dierkes
Statistische Mechanik von Scheiben in der Ebene
22-05-2003
V. Bögelein
Kurzzeit Existenz für das Keller-Segel Modell IV
22-05-2003
Dr. S. Kräutle
Zeitschrittverfahren für Richy 1D
23-05-2003
C. Pauly
Kummer surfaces and Frobenius morphisms
27-05-2003
Prof. Dr. S. Blazy
Entwicklung und Implementierung numerischer Verfahren mit padfem2
27-05-2003
Andreas Gastel
Harmonische Abbildungen zwischen Sphären
02-06-2003
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
A. Kollross, Augsburg: "Polar Actions and Symmetric Spaces" \par K. Strambach, Erlangen: "Imprimitive Permutationsgruppen, die auf den Blöcken hoch Transitiv operieren".
03-06-2003
M. Hinze
Diskretisierungskonzepte für kontrollrestringierte Optimalsteuerprobleme
In my talk I will discuss a new discretization concept for abstract control problems with control constraints which extends the common discrete approaches. Discretization only is applied to the state variables, which in turn implicitly yields a discretization of the control variables by means of the first order optimality condition. For discrete controls obtained in this way an optimal error estimate in terms of the state-discretization parameter is presented. Applied to control of partial differential equations combined with finite element discretization of the state the key features of the new control concept include: \par decoupling of finite element grid and discrete active set -- numerical implementation requires only small additional overhead compared to commonly utilized methods (discretization of state AND of admissible controls) -- Approach applicable in 1,2 and 3 spatial dimensions, and also for Galerkin type discretization schemes of time dependent state equations -- Numerical analysis seriously simplifies compared to the common approach \par As numerical solution algorithms primal-dual active set strategies and semi-smooth Newton methods are discussed. Several numerical examples will be presented that confirm the theoretical investigations. \par References : M. Hinze: A generalized discretization concept for optimal control problems with control constraints, Preprint Math--NM--02-2003, Institut für Numerische Mathematik, TU Dresden, Germany.
05-06-2003
Iljana Zähle
Die Genealogie im Stepping-Stone Modell
05-06-2003
M.Engel
Sukzessive Listendecodierung II
05-06-2003
V. Bögelein
Qualitatives Verhalten von Lösungen des Keller-Segel Modells
05-06-2003
Dipl.-Geol. A. Brand
Limitierter Bioabbau aus mechanistisch-thermodynamischer Sicht
06-06-2003
R. Gerkmann
Generierung elliptischer Kurven mit komplexer Multiplikation
11-06-2003
Prof. Jaroslav Hancl
Approximation of real numbers by Cantor series
Sie setzt nur Kenntnisse von Analysis I und elementarer Zahlentheorie voraus.
12-06-2003
Prof. Jaroslav Hancl
Approximation of real numbers by Cantor series
Sie setzt nur Kenntnisse von Analysis I und elementarer Zahlentheorie voraus.
12-06-2003
Anita Winter
Rayleigh Prozesse und reelle Bäume, die aus ihren Wurzeln wachsen
12-06-2003
V. Bögelein
Qualitatives Verhalten von Lösungen des Keller-Segel Modells II
12-06-2003
O. Kharlampovich
Algebraic geometry over free groups.
The problem of solving equations over groups, and the problem of description of their solutions sets, are very important in group theory (for example, classical word problem and conjugacy problem are questions about decidability of equations of a very specific type). When investigating equations over groups we introduce analogues of the basic notions from classical algebraic geometry (algebraic sets, Hilbert's Nullstellensatz, Noether Normalization theorem, dimension of a variety and so on) over arbitrary groups. For a free group a lot of interesting results have been already obtained. In our papers (with A. Miasnikov) in the Journal of Algebra (1998) we classified irreducible algebraic sets in $F^n$ for a free group $F$. \par These studies played the crucial role in my work with A. Miasnikov solving positively two old questions (raised by A. Tarski around 1945) whether the elementary theory of non-abelian free groups of different ranks coincide (also proved by Z. Sela), and whether it is decidable.
13-06-2003
Prof. Jaroslav Hancl
Some questions and results in diophantine approximation
16-06-2003
Barbara Pfeiffer
Das Weber-Problem mit konvexen Barrieren
17-06-2003
Prof. Dr. V. Heuveline
Neue Gitteradaptionsansätze zur optimalen hp-FEM Diskretisierung
17-06-2003
Dr. R. Zapata
Simulation von Grundwasseralter
17-06-2003
A. Weng
Konstruktion von CM-Kurven
In meinem Vortrag stelle ich für Geschlecht $\le 3$ einen Algorithmus zur Konstruktion von Kurven (über endlichen Körpern) vor, deren Jacobische komplexe Multiplikation mit einem gegebenen Endomorphismenring hat. Dies hat Anwendungen in der Kryptographie.
20-06-2003
L. Schneider
Schoof's Algorithmus II
23-06-2003
Prof. Dr. Margaret M. Wiecek
Comprehensive Representation of the Solution Set in Multi-Criteria Programming
24-06-2003
Prof. Dr. B. Kaltenbacher
Multilevel Regularisierung inverser Probleme und deren Anwendung bei der Materialparameterbestimmung in Magnetik und Piezoelektrizität
24-06-2003
H. H. Brungs
Kettenringe vom Rang 1
Der Unterring $R$ eines Schiefkörpers $D$ heißt Kettenring, falls $a\in D\backslash R$, dann $a^{-1}\in R$ impliziert; die Rechtsideale (Linksideale) von $R$ bilden eine Kette. \\[1mm] Ist so ein Ring $R$ zusätzlich invariant, das heißt es gilt $aR=Ra$ für alle $a\in R$, dann ist $R$ der Bewertungsring, der zu einer Bewertungsfunktion von $D^*$ in eine geordnete Gruppe gehört. $R$ hat Rang $1$, falls das maximale Ideal $J=J(R)$ von $R$ das einzige vollprime Ideal $\neq(0)$ von $R$ ist. \\[1mm] {\bf Satz:} Ein Kettenring $R$ vom Rang $1$ ist entweder invariant, fast einfach, wobei $R,J,(0)$ die einzigen Ideale von $R$ sind, oder außergewöhnlich, wobei $R$ ein nicht vollständiges Primideal $Q$ besitzt. \\[1mm] Mit Hilfe gewisser Unterhalbgruppen der Überlagerungsgruppe der $SL(2,\bR)$ und eines Einbettungssatzes für Gruppenringe über gewisse rechtsgeordnete Gruppen in Schiefkörper werden Beispiele konstruiert für jede der unendlich vielen Klassen in die die Klasse der außergewöhnlichen Rang $1$ Kettenringe zerfällt. \\[1mm] Dies sind Resultate einer Zusammenarbeit mit H.\ Dubrovin, die in den TAMS erscheinen werden. \\[8mm]
26-06-2003
Nihat Ay
Maximizing Multi-Information
We investigate the structure of the global maximizers of stochastic interdependence, which is measured by the Kullback-Leibler divergence of the underlying joint probability distribution from the exponential family of factorizable random fields (multi-information). As a consequence of our structure results, it comes out that random fields with globally maximal multi-information are contained in the topological closure of the exponential family of pair interactions.
26-06-2003
Th.Buerner
Implementierungsvarianten fuer GF(2^n) Multiplizierer
27-06-2003
R. Gerkmann
Die p-adische Cohomologie von Varietäten über endlichen Körpern und Anwendungen (I)
30-06-2003
Dr. Andreas Hamel
Optimierung über geordneten semilinearen Räumen
01-07-2003
Jochen Geiger
Die Genealogie des Wählermodells
01-07-2003
Dr. M. Bause und Dipl.-Math. B. Jadamba
Bdflab - Ein Simulator höherer Ordnung fuer "`Biodegradation"' und "`Flow"' und An error estimate for a phase field model for binary alloys
01-07-2003
Ernst Kuwert
Gradient Flow for Curvature Energies
In this talk I report on joint work with Reiner Sch\ätzle, Bonn. We are interested in fourth order geometric evolution equations which arise as gradient flows associated to a curvature functional. Specifically, the D.\ Bernoulli energy for elastic bending of an immersed curve $f\colon I\to {\bf R}^2$ is given by \[ E(f)=\int_I\kappa^2\, ds\, , \] where $\kappa$ is the curvature and $ds$ is the length element of $f$. Assuming the length of the curve is fixed, the heat flow will converge (up to translations) to a critical point, which is either a circle or a lemniscate. For immersed surfaces $f\colon\Sigma\to {\bf R}^3$, the relevant functional is the Willmore integral \[ {\cal W}(f)=\int_\Sigma H^2\, d\mu\, \] where $H$ is the mean curvature and $\mu$ is the induced area measure of $f$. In contrast to the one-dimensional case the corresponding flow may develop singularities. However, an initial sphere of energy at most $8\pi$ will always converge to a round sphere (of energy $4\pi$). The main tools for proving this result, which is optimal with regard to the bound $8\pi$, are small energy a priori estimates and a theorem on removability of isolated singularities in Willmore surfaces.
02-07-2003
M. Schlather
Charakterisierung von Extremwerten in Finanzzeitreihen
02-07-2003
J. Kallsen
Portfolio-Optimierung mit Martingalemethoden
02-07-2003
W. König
Brownsche Überschneidungslokalzeiten: Obere Schwänze und dicke Punkte
03-07-2003
W. Stummer
Diverse Exponentiale von Diffusionsprozessen und Anwendungen in der Finanzmathematik
03-07-2003
M. Zerner
Selbstwechselwirkende Irrfahrten mit Bias
04-07-2003
R. Gerkmann
Die p-adische Cohomologie von Varietäten über endlichen Körpern und Anwendungen (II)
07-07-2003
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
A. Ballester Bolinches(Valencia), " On critical finite groups" \par M. Valsecchi(Erlangen), "Theorems of Wieland and algebraic groups"
08-07-2003
Vincent Heuveline
Über die Numerik von Aussenraumproblemen bei Navier-Stokes Gleichungen
Die numerische Simulation von Aussenraumproblemen bei Navier-Stokes-Gleichungen stellt für die Numerik eine sehr grosse Herausforderung dar. Sowohl wegen der viskosen Termen der Navier-Stokes- Gleichungen als auch der Inkompressibilitätsbedingung, die in unserem Kontext vorausgesetzt wird, werden bekanntlich riesige Rechengebiete zur akkuraten Simulation derartiger Probleme benötigt. Die resultierenden diskreten Probleme können - wenn überhaupt - meist nur auf Grossrechnern behandelt werden. In diesem Vortrag werden neue Techniken vorgestellt, die es erlauben, die Grösse solcher Probleme drastisch zu reduzieren. Die Hauptpfeiler des vorgeschlagenen Ansatzes sind: - Künstliche adaptive Randbedingungen - Implizite Behandlung der hydrodynamischen Kräfte bzw. des Moments in der variationellen Formulierung - A posteriori Fehlerkontrolle - Hydrodynamische Stabilität
10-07-2003
Yu K. Demjanovich
Biorthogonal Systems for Minimal Splines and Solution of Interpolation Problems
10-07-2003
Arleta Szkola
The Shannon-McMillan Theorem for Ergodic Quantum Lattice Systems
Abstract: The quantum Shannon-McMillan theorem demonstrates the significance of the von Neumann entropy for translation invariant ergodic quanyum spin systems on Z-lattices: the entropy gives the logarithm of the essential number of eigenvectors of the system on large blocks. In the Quantum Information Theory, where information sources are modelled by quantum spin systems, the theorem is basic for data compression.
11-07-2003
R. Gerkmann
Die p-adische Cohomologie von Varietäten über endlichen Körpern und Anwendungen (III)
15-07-2003
Prof. Dr. Hans Mittelmann
The State of the Art in Software for SDP \& SOCP Problems
22-04-2004
Andreas Knauf
(Nicht-)Integrabilität des n-Zentren-Problems der Himmelsmechanik
In diesem System der Hamiltonschen Mechanik bewegt sich ein Massepunkt im Gravitationsfeld von n ortsfesten Massepunkten. Betrachtet wird die Bewegung für positive Energie. Für n\ge 3 ist die (topologische) dynamische Entropie positiv, und das System ist in folgendem Sinn nicht integrabel: Es existieren außer der Energie keine weiteren analytischen Konstanten der Bewegung. Man findet aber für alle g>1 Konstanten der Bewegung der Gevreyklasse g (Gevreyklassen sind wichtige Klassen unendlich oft differenzierbarer Funktionen; analytische Funktionen entsprechen g=1 !). Es wird vermutet, dass vergleichbare Phänomene auch in anderen dynamischen Systemen auftauchen.
22-04-2004
Joa Weber
Noncontractible periodic orbits in cotangent bundles and Floer homology
Given a nontrivial free homotopy class of loops in a closed connected Riemannian manifold and a compactly supported time-dependent Hamiltonian on the open unit disk cotangent bundle, which is bounded above over the zero section by minus the shortest length of periodic geodesics in the class, we prove existence of a 1-periodic orbit representing the given class. The proof shows that the Biran-Polterovich-Salamon (BPS) capacity is finite for every closed connected Riemannian manifold and every free homotopy class of loops. This immediately implies a dense existence theorem for periodic orbits on level hypersurfaces and, consequently, a refined version of the Weinstein conjecture: Existence of a closed characteristic in every nontrivial free homotopy class.
23-04-2004
R. Gerkmann
Modulschemata von Kurven
27-04-2004
Prof. Dr, G. Mingione
Regularity and singularities in the Calculus of Variations
When looking for regularity properties of solutions of variational problems and dealing with vectorial cases, one naturally encouters solutions which exhibit singular sets, i.e.: sets where solutions loose their regulatity properties. I will briefly address the problem of discovering how large such sets can be.
29-04-2004
M. Hutzenthaler
Das Clusterwachstum der verzweigenden Irrfahrt
30-04-2004
R. Gerkmann
Modulschemata von Kurven (II)
04-05-2004
Prof. Dr, G. Huisken
Geometrische Konzepte für die Energie in der Allgemeinen Relativitätstheorie
Bei der Beschreibung eines isolierten physikalischen Systems in der Allgemeinen Relativitätstherie wird man auf natürliche Weise zu dreidimensionalen asymptotisch flachen Hyperflächen von Lorentz-Mannigfaltigkeiten geführt, die aufgrund der Einsteinschen Feldgleichungen gewisse Einschränkungen an ihre Krümmung erfüllen. Es ist dann eine zentrale Herausforderung, geometrische Strukturen in dieser dreidimensionalen Mannigfaltigkeit zu identifizieren, die den klassischen physikalischen Konzepten wie Energie und Impuls entsprechen. Der Vortrag beschreibt geometrische Konzepte für die Energie eines isolierten Systems und erklärt Anwendungen auf klassische Fragestellungen der konformen Geometrie wie das Yamabeproblem.
06-05-2004
J. Swart
Branching-Coalescing Particle Systems
07-05-2004
R. Gerkmann
Modulschemata von Kurven (III)
10-05-2004
Dipl.-Math. Gabriele Eichfelder
Parametergesteuerte Lösung nichtlinearer multikriterieller Optimierungsprobleme
11-05-2004
Thomas Peternell
Fundamentalgruppe und Kodairadimension algebraischer Mannigfaltigkeiten. (Vortrag in der Serie: Perspektiven in Algebra und Geometrie)
Die Fundamentalgruppe und die universelle Ueberlagerung einer algebraischen Mannigfaltigkeit sind in den letzten 10 Jahren intensiv studiert worden. Zentral ist die sog. Shafarevitch-Vermutung, die eine Konvexitaetseigenschaft der universellen Ueberlagerung postuliert. Besonders interessant ist die Frage, inwieweit die universelle Ueberlagerung bzw. die Fundamentalgruppe schon Aussagen ueber die globale Struktur der Varietaet zulassen, insbesondere Aussagen ueber die Kodairadimension. Und umgekehrt: was kann ueber die Fundamentalgruppe von bestimmten Klassen von Varietaeten gesagt werden. Zur zweiten Frage kann man z.B. sagen, dass eine i.w. semi-positiv gekruemmte Varietaet eine fast abelsche Fundamentalgruppe hat. In meinem Vortrag gehe ich insbesondere auf die erste Frage ein und skizziere, wie man aus Aussagen ueber die universelle Ueberlagerung (z.B. Stein) Informationen ueber die Varietaet selbst erhalten kann. Hierbei spielt das Cotangentialbuendel eine zentrale Rolle.
13-05-2004
Ch. Schumacher
Klassische Mechanik in zufälligen Potentialen
14-05-2004
G. Martens
Endomorphismen abelscher Varietäten über endlichen Körpern
17-05-2004
Dipl.-Math. Michael Stingl
Parametergesteuerte Lösung nichtlinearer multikriterieller Optimierungsprobleme
17-05-2004
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
H. Heineken, Würzburg: "Zentrum und Norm"\par A. di Bartolo, Palermo/Erlangen: "Chains of Dimension 3"
21-05-2004
G. Martens
Endomorphismen abelscher Varietäten über endlichen Körpern (II)
22-05-2004
Reinhold Baer Kolloquium über Geometrie
10.30 Uhr Doris Wagner, Erlangen: Homogene Ovale in p-adischen Ebenen\par 11.30 Uhr Dieter Jungnickel, Augsburg: Neo-Differenzmengen\par \par 12.30 Mittagspause\par \par 14.15 Uhr Peter Müller, Heidelberg: Permutationsgruppen, Zahlentheorie und Geometrie\par \par 15.15 Kaffeepause\par \par 15.45 Uhr Nils Rosehr, Würzburg: Stabile Graphen und verallgemeinerte Polygone\par
24-05-2004
Dr. Boris Khoromskij
Shur complement domain decomposition using H-matrix approximation
25-05-2004
F. Knop
Invariantentheorie, gestern, heute und morgen.
Vortrag im Rahmen der Reihe "Perspektiven in Algebra und Geometrie"
27-05-2004
C. Cotar
Lilypond-type growth models
We consider some generalizations of the germ-grain growing model studied by Daley, Mallows and Shepp (2000). In this model, a realization of a Poisson process on a line with points Xi is fixed. At time zero simultaneously at each Xi a circle (grain) starts growing at the same speed. It grows until it touches another grain, and then it stops. The question is whether the point zero is eventually covered by some circle. The answer, which is slightly intriguing, is e 1, and e 1/2 if one considers this model only on a half-line R+ and asks what the probability is that the origin is covered. We expand this model in the following directions. We study: (1) a one-sided growth model with a fixed number of circles; (2) grain-growth model on a regular tree; (3) grain-growth models on a line with centers of the circles distributed according to an ordinary renewal process; and (4) grain-growth models on the positive real line where the circles start growing or stop growing at random times.
27-05-2004
C. Cotar
Mean survival time for simple random walks in a random field of traps
We consider a simple random walk on Zd, d 3, in a random field of traps, the density of which tends to zero at infinity. In the problem we consider the annealed case, where the traps are updated each unit of time. By using Lyapunov functions, we formulate su cient conditions that the expected time to absorbtion, that is, untill the random walk hits a trap, is finite and su cient conditions that the expected time to absorbtion is infinite.
27-05-2004
Alexander Blokh
Wandering triangles exist
In his preprint ''On the combinatorics and dynamics of iterated rational maps", Princeton, 1985, W.P. Thurston developed the theory of invariant laminations. He studied connections between the dynamics of complex polynomials on their Julia sets and the dynamics of the map $\sigma_d(z)=z^d$ on the unit circle. The following notion was introduced in the preprint: a set $A_0=\{x_0,y_0,z_0\}$ on the unit circle is called a "wandering triangle (for $\sigma_d$)" if the following holds: (1) each set $\sigma_d^n(A_0), n=0,1,...$ consists of three distinct points, (2) the convex hulls of all sets $\sigma_d^n(A_0), n=0,1,...$ in the unit disk are pairwise disjoint. Thurston proved in his preprint that $\sigma_2$ admits no wandering triangles. This result was important for his classification of quadratic (invariant under $z^2$) laminations. He also asked if wandering triangles exist for $\sigma_d, d>2$. We obtain the following result. Theorem: For any $d>2$ there exist uncountably many $\sigma_d$-invariant laminations with wandering triangles.
28-05-2004
W. Hofmann
Isomorphieklassen abelscher Varietäten über endlichen Körpern
03-06-2004
Lea Popovic
Multiscale approximations for systems of chemical reactions
03-06-2004
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
S. Joachim, Würzburg: "Regulatorketten in Butlergruppen"\par P. Plaumann, Erlangen: "Monothetische algebraische Gruppen".
11-06-2004
W. Hofmann
Isomorphieklassen abelscher Varietäten über endlichen Körpern (II)
14-06-2004
Prof. Dr. Johannes Jahn
Optimalitätsbedingungen zweiter Ordnung in der Mengenoptimierung
17-06-2004
Markus Krapf
Abschätzung der Entkommensrate für das n-Zentren-Problem
18-06-2004
H. Lange
Tates Dualitätssatz für abelsche Varietäten (I)
21-06-2004
Dr. Michael Herty
Mathematics of Traffic Flow Networks
21-06-2004
AG Gruppentheorie Erlangen Würzburg
Agota Figula, Erlangen : Auflösbare Bol-Loops \par Theo Grundhöfer, Würzburg : Quasi-Endomorphismen abelscher Gruppen
24-06-2004
A. Greven
Continuum limits for population models
25-06-2004
S. Recillas
Some examples of Prym-Tyurin varieties
01-07-2004
A. Sturm
Über Eindeutigkeit der Wärmeleitungsgleichung mit singulärem Rauschen
Hinweis: am 08.07.2004 findet kein Vortrag statt, anstatt dessen gibt es am 15.07. zwei Vorträge.
01-07-2004
O. Labs
Konstruktion von Flächen mit vielen Singularitäten mit Hilfe von Computer Algebra
Schon seit mehr als 100 Jahren interessieren sich Algebraische Geometer für die Frage, wieviele Singularitäten m(d) eine Fläche von gegebenem Grad d im projektiven Raum haben kann Varchenko und Miyaoka haben zwar allgemeine obere Schranken für diese Zahl angegeben, doch selbst im ,,einfachsten'' Fall gewöhnlicher Doppelpunkte ist m(d) nur bis zu d=6 bekannt. m(6)=65 wurde von W.~Barth durch Angabe eines konkreten Beispieles gezeigt, m(8) und m(12) von seinen Studenten St.Endraß bzw. A.Sarti abgeschätzt. Im Vortrag wird zunächst erläutert, wie man mit Hilfe von Computer Algebra Experimenten in endlichen Körpern gute Konstruktions-Ideen bekommen kann indem man eine Familie von Flächen durchsucht. In einigen Fällen kann dann auch schon direkt mit Hilfe des Computers ausgerechnet werden, welche Elemente der Familie besonders viele Singularitäten enthalten. Dies nutzen wir aus, um eine Fläche vom Grad 6 mit 35 Cusp- Singularitäten zu konstruieren; das zuvor bekannte Maximum war 30, und die kleinste bekannte obere Schranke ist 37. Im verbleibenden Teil des Vortrages wird erläutert, wie man die experimentellen Ergebnisse über endlichen Körpern weiter ausnutzen kann, um auch in Fällen, in denen das direkte Ausrechnen aus Rechenzeit-Gründen nicht funktioniert, viele geometrische Einsichten über die zu konstruierende Fläche zu erlangen.
02-07-2004
H. Lange
Tates Dualitätssatz für abelsche Varietäten (II)
09-07-2004
H. Lange
Tates Dualitätssatz für abelsche Varietäten (III)
12-07-2004
AG Gruppentheorie Erlangen Würzburg
15:00 Uhr c.t. Helmut Kramer, Würzburg: Inzidenzmatrizen endlicher projektiver Ebenen \par 16:00 Uhr c.t. R. Caserta, Erlangen: Involutive Loops
15-07-2004
W. Schmidt
Die Zentralprojektion bei Albrecht Dürer
15-07-2004
M. Eckhoff
Long term behavior and small eigenvalues of randomly perturbed dynamical systems
15-07-2004
A. Winter
A reversible real tree valued Markov process
We use Dirichlet form methods to construct and analyze a reversible Markov process whose stationary distribution is the Brownian continuum random tree. This process is inspired by the subtree pruning and regrafting (SPR) Markov chain that appears in phylogenetic analysis. A key technical ingredient in this work is the use of a Gromov--Hausdorff type distance to metrize the space whose elements are compact real trees equipped with a probability measure.
16-07-2004
W.-D. Geyer
Lichtenbaum-Dualität für Kurven über $p$-adischen Körpern (I)
20-07-2004
N. Gantert
Das Wähler-Modell mit Anti-Wähler-Kanten
22-07-2004
S. Evans
Local field Gaussian measures and random matrices over local fields
A local field is any locally compact, non-discrete field other than the real or complex numbers. The most well-known example is the field of p-adic numbers. Although these objects first arose in number theory, they have since found applications as far afield as numerical analysis and quantum field theory. We propose a natural analogue of the Gaussian measures on vector spaces over a local field and discuss the structure of certain random matrices with local field entries. This work has connections with classical identities for q-series, particularly the non-commutative q-binomial theorem, and a Markov chain appears that was first considered by Fulman in his probabilistic proof of the Rogers-Ramanujan identities.
22-07-2004
St. Evans
Local field Gaussian measures and random matrices over local fields, s. Ank. AG Stochastik
23-07-2004
W.-D. Geyer
Lichtenbaum-Dualität für Kurven über $p$-adischen Körpern (II)
14-04-2005
Tobias Jäger
Entstehung von seltsamen nichtchaotischen Attraktoren in Sattelverzweigungen
Das Auftreten seltsamer nicht-chaotischer Attraktoren in quasiperiodisch getriebenen Systemen ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert, weil es zeigt, dass seltsame Attraktoren sowohl in nicht hyperbolischen Systemen als auch in Verbindung mit nicht-chaotischer Dynamik auftreten können. Darüberhinaus legen numerische Untersuchungen nahe, dass sie eine besondere Rolle bei der Verzweigung invarianter Tori spielen und häufig in sogenannten `nicht-glatten' Sattel- und Heugabel-Verzweigungen auftreten. Dies ist meist von einem sehr charakteristischen Verhalten der invarianten Kurven vor der Verzweigung begleitet, welches sich als `Exponentielle Entwicklung von Peaks' beschreiben lässt. Basierend auf dieser Beobachtung lässt sich die Existenz von SNA über den Nachweis spezieller `Attraktor-Repellor-Orbits' zeigen. Darüberhinaus wird eine detaillierte Beschreibung von Sattelverzweigungen in gewissen Parameterfamilien quasiperiodisch getriebener Intervallabbildungen gegeben.
15-04-2005
H. Lange
Idealtheoretische Beschreibung von Isogenien abelscher Varietäten (III)
18-04-2005
M. Valsecchi
Sätze von Wielandt für k-Gruppen
21-04-2005
Michael Gruber
Schroedinger-Operatoren mit periodischen Magnetfeldern
22-04-2005
H. Lange
Idealtheoretische Beschreibung von Isogenien abelscher Varietäten (IV)
26-04-2005
Burkhard Kümmerer
Auf Irrwegen sicher zum Ziel: Vom Markov-Prozess zur Quantenkodierung
Markov-Prozesse lassen sich auf verschiedene Weisen konstruieren: Am gebräuchlichsten ist wohl ihre Konstruktion aus den Übergangswahrscheinlichkeiten, aber auch ein gefärbter gerichteter Graph führt auf natürliche Weise zu einem Markov-Prozess. Der zweite Zugang lässt sich in den Kontext der nichtkommutativen Operatoralgebren ausdehnen und damit in die Quantenmechanik übertragen. Die Dynamik eines solchen Markov-Prozesses erlaubt eine Zerlegung in einen freien Anteil und eine Störung, sie wird somit streutheoretischen Betrachtungen zugänglich. Es zeigt sich, dass für klassische Markov-Prozesse die streutheoretische Eigenschaft der asymptotischen Vollständigkeit äquivalent ist zur kodierungstheoretischen Eigenschaft der Existenz eines synchronisierenden Wortes. Dies ermöglicht eine Übertragung der Idee des synchronisierenden Wortes in die Quantenmechanik, die genutzt werden kann zur Präparation von interessanten Quantenzuständen für die Quanteninformationsverarbeitung.
28-04-2005
A. Greven
Stochastische Populationsmodelle und ihre Dualität
28-04-2005
Andreas Knauf
Quantenmechanische Bewegung auf KAM-Tori
Although quantum tunneling between phase space tori occurs, it is suppressed in the semiclassical limit h -> 0 for the Schrödinger equation of a particle in R^d under the influence of a smooth periodic potential. In particular this implies that the distribution of quantum group velocities near energy E converges to the distribution of the classical asymptotic velocities near E, up to a term of the order O(1/sqrt(E)). (Report on joint work with Joachim Asch)
29-04-2005
R. Gerkmann
02-05-2005
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
O. Bleetz-Siebert (Würzburg), "Hilbert-Geometrien"\par P. Plaumann (Erlangen), "Isogenien unipotenter Gruppen"
03-05-2005
Hermann Schulz-Baldes
Antrittsvorlesung: Halbkreisverteilung und asymptotische Freiheit für Zufallsmatrizen mit korrelierten Einträgen
03-05-2005
W. Schulz-Baldes
Halbkreisverteilung und asymptotische Freiheit für Zufallsmatrizen mit korrelierten Einträgen
06-05-2005
W. Hofmann
Flatness
09-05-2005
Dipl.-Ing. Dipl.-Math. Herbert Hörnlein
Anwendung der mathematischen Optimierung in der Strukturmechanik
12-05-2005
A. Greven
Punctuated equilibria
12-05-2005
Hermann Schulz-Baldes
Anoamlien von SL(2,R) Wirkungen
Es wird ein einfacher und konzeptueller Zugang zur Analysis von Anomalien von zufaelligen Produkten von SL(2,R) Matrizen vorgestellt. Bisher waren diese vor allem im Anderson Modell bekannt, und mathematisch nicht vollstaendig kontrolliert. Die Hauptzielsetzung ist die Berechnung des Lyapunov-Exponenten. Hierbei spielt ein gewisser Fokker-Planck Operator auf dem Einheitskreis eine zentrale Rolle.
13-05-2005
S. Rams
Hilbert Scheme
19-05-2005
N. Gerresheim
Stark rekurrente katalytisch verzweigende Irrfahrten auf der hierarchischen Gruppe
Ausgangspunkt des Vortrages ist ein Resultat (Theorem 2) aus dem Artikel ''The longtime behavior of branching random walk in a catalytic medium'' von A. Greven, A. Klenke und A. Wakolbinger. Dort wird nachgewiesen, daß \, der katalytische Verzweigungsprozeß $(\eta_t, \xi_t)_{t\geq 0}$ --unter bestimmten Bedingungen-- auf $\mathbb{Z}$ lokal ausstirbt, d.h. es gilt $$ \mathcal{L}[(\eta_t, \xi_t)] \stackrel{w}{\longrightarrow} \delta_0\otimes \mathcal{H}_{\theta},$$ wobei $\mathcal{H}_\theta$ ein Poisson-System mit Intensität $\theta$ bezeichnet. Die Fragestellung lautet nun, wie sich der katalytischen Verzweigungsprozeß \, $(\eta_t, \xi_t)_{t\geq 0}$ im Langzeitlimes auf der hierarchischen Gruppe $\Xi$ verhält. Führt die spezielle Geometrie des ultrametrischen Raumes $\Xi$ zu einer qualitativen Änderung im Langzeitlimes? Oder dominiert die (starke) Rekurrenz der Irrfahrtenkerne das Geschehen, und es zeigt sich ein ähnliches Verhalten wie im euklidischen Fall? Im Laufe des Vortrages werden diese Fragen beantwortet, und im Anschluß daran werden noch offene Fragen angesprochen, welche sich aus Überlegungen im Artikel '' Degrees of transience and recurrence and hierarchical random walks'' von D.A. Dawson, L.G. Gorostiza und A. Wakolbinger ergeben.
19-05-2005
Rainer Ruder
Mathematische Aspekte der Spinglastheorie
20-05-2005
S. Rams
Hilbert Scheme (II)
23-05-2005
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
R. Caserta (Erlangen), Konstruktionsmethoden von Loops als Schnitt einer einfachen Gruppe\par A. Mader (Honolulu), Regularität in Endomorphismenringen
27-05-2005
S. Rams
Hilbert Scheme (III)
28-05-2005
Markus Müller
Quantum Algorithmic Complexity and the Quantum Brudno Theorem
28-05-2005
Fabio Benatti
Quantum Algorithmic Complexity: Problems and Perspectives I
28-05-2005
Fabio Benatti
Quantum Algorithmic Complexity: Problems and Perspectives II
28-05-2005
Tyll Krüger
Measures of Randomness and Complexity (Classical)
29-05-2005
Nihat Ay
On the Complexity of Cognitive Systems
29-05-2005
Stephan Weis
Strong Interactions for Markov Transitions
29-05-2005
Andreas Knauf
Maximizing Classical and Quantum Multi--Information
30-05-2005
Prof. Dr. Rolf Wanka
Kurzperiodisches paralleles Sortieren
02-06-2005
A. Voß-Böhme
Stochastische Vielteilchensysteme zur Modellierung von Zellmustern durch differenzielle Adhäsion
Ein diskretes stochastisches Modell einer räumlich ausgedehnten Zellpopulation mit lokalen Wechselwirkungen wird vorgestellt, das sowohl adhäsives Verhalten als auch persistente Zellbewegung beschreibt und trotzdem analytisch bearbeitet werden kann. Die biologische Motivation ist durch Steinbergs Differenzielle Adhäsionshypothese gegeben. Darin wird behauptet, dass zufällige Zellbewegung und unterschiedlich starke Bindungskräfte zwischen einzelnen Zelltypen zu einer Aussortierung der einzelnen Zelltypen führen. Das Langzeitverhalten des stochastischen Vielteilchensystems wird analysiert und die Beziehungen zur statistischen Mechanik werden diskutiert. Es wird gezeigt, dass sich die zeitliche Entwicklung des Vielteilchensystems als Zellsortieren interpretiern lässt. Die Rolle der Persistenz wird angesprochen und es wird diskutiert, inwiefern Persistenz das Verhalten des Systems beeinflusst.
02-06-2005
V. Bögelein
Höhere Integrierbarkeit schwacher Lösungen degenerierter parabolischer Differentialgleichungssysteme 1
03-06-2005
G. Martens
Bounded Families, Coh. sheaves, Semi-stability, Harder-Narasimhan Boundedness of $S(d,r)$ and $S_\alpha (r,d)$
09-06-2005
G. Keller
Ergodische Optimierung, minimierende Konfiguration und Grundzustände
09-06-2005
V. Bögelein
Höhere Integrierbarkeit schwacher Lösungen degenerierter parabolischer Differentialgleichungssysteme 2
09-06-2005
Andreas Knauf
Stochastische Stabilität von Spingläsern
10-06-2005
G. Martens
Bounded Families, Coh. sheaves, Semi-stability, Harder-Narasimhan Boundedness of $S(d,r)$ and $S_\alpha (r,d)$ (II)
13-06-2005
Dipl.-Math. Jochen Gorski
Untersuchungen zum Zusammenhang Pareto-optimaler Lösungen von multikriteriellen, kombinatorischen Optimierungsproblemen
16-06-2005
Tomasz Nowicki
Convex Dynamics, Properties of the Invariant Set
Convex dynamics are derived from the greedy algorithm on the error diffusion problem. Consider a convex polytope P (i.e. compact intersection of finitely many half spaces in the affine space A modelled on R^d, or a convex hull of finitely many points in A) and the set C of its vertices (extreme points). For a sequence \gamma_n\in P (inputs) define the map: Let x\in R^d, then F_n(x)=x+(\gamma_n-Vor(x)) where Vor(x)\in C is the corner of P closest (in Euclidean distance) to x (Voronoi point). It was recently proven ( Adler, Kitchens, Martens, Pugh, Shub, Tresser, Wu) that for any bounded set of initial starting points x such dynamics have a bounded invariant set independent on the sequence \gamma. We proved (with Charles Tresser) several properties of such invariant set 1. It is (essentially) independent on the tie-breaking rules on the medians (borders of Voronoi regions) 2. It always contains the polytope itself and the extremities of the Voronoi regions. 3. Its convex hull is invariant and it is a union of convex hulls of its parts in each Voronoi regions. The problem is related to the best way of printing the full palette of colors (the polytope) using only a few number of basic ones (RGB or CMY) (the corners) with the on-line algorithm (ie we do not know what color is coming next to the printer). Similar problems arise in scheduling when one has to decide how to switch the mode of a device when different demands accumulate.
16-06-2005
V. Bögelein
Höhere Integrierbarkeit schwacher Lösungen degenerierter parabolischer Differentialgleichungssysteme 3
16-06-2005
Prof. Dr. V. Pambuccian
Charakterisierung geometrischer Transformationen unter schwachen : Voraussetzungen -- Ein Blick von der logischen Warte
17-06-2005
E. Izadi
Deforming curves with Jacobians
20-06-2005
Dr. Michael Herty
Coupling Conditions for Systems of Hyperbolic Equations
20-06-2005
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
K. Strambach (Erlangen), "Imprimitive Permutationsgruppen, die auf den Blöcken 2-fach transitiv sind"\par N. Rosehr (Würzburg), "Moore-Graphen"
21-06-2005
Stefano Isola
Recurrence and algorithmic complexity
23-06-2005
F. Merkl
A random environment for edge-reinforced random walk in a plane and on ladders (Joint work with Silke Rolles, Bielefeld)
Edge reinforced random walks were introduced in the eighties by Persi Diaconis. In the talk, I will describe recent results on linearly edge-reinforced random walks on a two-dimensional lattice and on infinite ladders: Representation as a random walk in a dependent random environment, and bounds for the random environment. The relevant random environment has a complicated dependence structure; it is given by a marginal of an infinite-volume Gibbs measure. This Gibbs measure is analyzed using entropy estimates and deformation arguments from equilibrium statistical mechanics.
23-06-2005
V. Bögelein
Höhere Integrierbarkeit schwacher Lösungen degenerierter parabolischer Differentialgleichungssysteme 4
23-06-2005
Stefano Isola
Spectral theory for Farey and Gauss maps and related transformations
24-06-2005
W.-D. Geyer
Quotients, Lin. red. groups, Affine case
24-06-2005
Elham Izadi
An inductive approach to the Hodge conjecture for abelian varieties
I will state the Hodge cojecture in general and discuss its meaning. Then I will describe abelian varieties of Weil type and what the Hodge conjecture means in their case. In the case of abelian fourfolds, the Hodge conjecture only needs to be proved for those of Weil type. Finally, I will describe an inductive approach to the Hodge conjecture which mostly applies to abelian varieties of Weil type.
27-06-2005
Dipl.-Technomath. Martin Bischoff
The K-Connection Location Problem
28-06-2005
H. Toman
n-ary loops
Wegen der gleichzeitig stattfindenden Vorstellungsvorträge wird die Veranstaltung auf die kommende Woche verschoben
30-06-2005
W. Stummer
Einige optimale statistische Entscheidungen über alternative Finanzprozesse
30-06-2005
Michael Stolz
Random Matrices and Classical Invariant Theory
If $\Gamma$ is a random variable with values in a compact matrix group $K$, then the traces $\text{\rm Tr}(\Gamma^j)\ (j \in {\mathbb N})$ are real or complex valued random variables. As a crucial step in their approach to random matrix eigenvalues Diaconis and Shahshahani computed the joint moments of any fixed number of these traces if $\Gamma$ is distributed according to Haar measure and if $K$ is one of $\text{\rm U}_n,\ \text{\rm O}_n$ or $\text{\rm Sp}_n$, where $n$ is large enough. In the orthogonal and symplectic cases, their proof is based on work of Ram on the characters of Brauer algebras. In this talk an alternative proof of these moment formulae will be presented. It invokes classical invariant theory (specifically, the tensor forms of the First Fundamental Theorems in the sense of Weyl) to reduce the computation of matrix integrals to a counting problem, which can be solved by elementary means.
30-06-2005
Prof. Dr. Á. H. Temesvári
Einige Probleme der mehrfachen gitterförmigen Kreislagerungen
Im Vortrag werden mehrfache gitterförmige Kreisanordnungen betrachtet. Wir behandeln die folgenden Probleme: \par 1) Die dichtesten gitterförmigen p-fachen Kreispackungen. 2) Die dünnsten gitterförmigen q-fachen Kreisüberdeckungen. 3) Die Dicke von -Punktgitter. 4) Die Enge von mehrfachen gitterförmigen Kreispackungen. 5) Die Lockerheit von mehrfachen gitterförmigen Kreisüberdeckungen. \par Zur Lösung der Probleme wird eine entsprechende Klassifizierung der Gitter nach Gitterkreisen angegeben.
01-07-2005
D. Avritzer
Pencils of quadric and moduli space of vector bundles of rank 2
01-07-2005
Prof. Dr. J. Horváth
Beweise von Sätzen mit Hilfe der Modelle der hyperbolischen Geometrie
Im Vortrag behandeln wir wohlbekannte Sätze und Aufgaben der hyperbolischen Geometrie, deren Beweise mit der entsprechenden Wahl des Modelles der hyperbolischen Geometrie einfach werden. Einige Aufgaben: 1. Die Schwerlinien eines Dreiecks schneiden einander in einem Punkt. 2. Es sei ABCDEF ein rechtwinkliges Sechseck in der hyperbolischen Ebene. Die Geraden $t_1, t_2, t_3$ sind die gemeinsamen Senkrechten der Seiten AB und DE, BC und EF bzw. CD und AF. Behauptung: a) $t_1, t_2, t_3$ bilden ein Geradenbüschel. b) Z.B. der Schnittpunkt von AD und BC liegt auf $t_1$. Die Beweise sind mit der Wahl der entsprechenden Modelle ganz elementar (fast in der Mittelschule).
04-07-2005
H. Toman
n-ary loops
04-07-2005
Frau Barbara Pfeiffer
Path planning involving uncertainties using probabilistic modeling
05-07-2005
G. Säuberlich
Mathematiker gesucht?!
07-07-2005
A. Nerf
Höhere Integrabilität sehr schwacher Lösungen nichtlinearer Systeme mittels Hodge-Zerlegung
07-07-2005
L. Popovic
Stochastic Models for Nested Phylogenetic Trees
07-07-2005
Cord Mueller
Lokalisierung von Materiewellen in ungeordneten optischen Potentialen
Ultrakalte Atome in optischen Potentialen erlauben es, viele Modellsysteme der Physik kondensierter Materie auf kontrollierte Weise zu realisieren. In diesem Vortrag berichte ich über unsere Ergebnisse zur Theorie der Lokalisierung von atomaren Materiewellen in optischen Speckle-Potentialen. Insbesondere berechnen wir die Korrektur der sogenannten schwachen Lokalisierung zum diffusiven Regime in 2D und bestimmen den Übergang zum stark lokalisierten Regime in Abhängigkeit von den experimentell relevanten Parametern.
08-07-2005
D. Avritzer
Pencils of quadric and moduli space of vector bundles of rank 2
11-07-2005
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
F. Bloch(Würzburg), Iterierte kubische Quersummen \par A. Figula(Erlangen), Loops, die semidirekte Produkte von Gruppen sind
15-07-2005
S. Hübner
Construction of $M(r,d)$
16-07-2005
Workshop in Analysis zum 75. Geburtstag von Dietrich Koelzow
Die Tagung wird am Sonntag, den 17.7.2005 fortgesetzt
21-07-2005
Markus Bause
Eine Klasse von Approximationsverfahren für kompressible viskose Strömungen: Analysis und Numerik
Kolloquium Regensburg - Erlangen
21-07-2005
Florin Boca
Some statistical problems related to the integer equation ad-bc=1.
Kolloquium Regensburg - Erlangen
21-07-2005
Frank Duzaar
Randregularität für Lösungen allgemeiner elliptischer Systeme
Kolloquium Regensburg - Erlangen
27-04-2006
Anita Winter aus Erlangen
Convergence in distribution of random metric measure spaces
We consider the space of metric measure spaces, i.e., the space (of measure preserving isometry classes) of complete and separable metric spaces which are equipped with a probability measure. An abstract notion of convergence in distribution is given in such a way that provided tightness convergence is equivalent to convergence of all randomly sampled finite subspaces. We characterize all compact sets and derive then a characterization of tightness. Since trees form a particular subclass of metric spaces, as an example, we apply the so far abstract theory to show that the suitably rescaled spatially structured coalescent tree converges towards the non-spatial counterpart which is the Kingman coalescent tree.
27-04-2006
Dr. J. Geiser
Time- and space-decomposition methods as fast adaptive solvers: Theory and Applications in fluid dynamics.
27-04-2006
Alexander Bendikov
Ultracontractivity and embedding into $L^{\infty}$
Given a self-adjoint Markov semigroup $e^{-tA}$ satisfying an ultracontractivity bound of the type $||e^{-tA}||_{2\rightarrow\infty}\le e^{m(t)}$, we find conditions on the sequence ||A^nf||_2^{1/n}$ that imply that $f$ is a bounded function. Sobolev's classical embedding theorem says that, when $A$ is the Laplase operator on $R^d$, ||A^nf||_2 < \infty$ for some $n>d/4$ suffises to imply that $f$ is bounded. In the cases we are interested in, the desired condition involves the whole sequence $||A^nf||_2^{1/n}$ and depends on the behavior of the ultracontractivity function $m$. As an example, which motivated our research, we consider symmetric Levy generators on $R^1$ and more generally on Abelian groups.
28-04-2006
S. Rams
1. Vortrag einer Serie über Deformationstheorie
02-05-2006
Dr. M. Kühn
Die fehlgeschlagene geothermische Exploration am Standort Hamburg-Allermhöhe - Eine Analyse mit Hilfe reaktiver Transportsimulation
02-05-2006
J. Swart
Renormalisation of linearly interacting diffusions
Infinite systems of linearly interacting diffusions exhibit interesting critical phenomena at the transition between stable behavior (when the drift is attractive) and unstable behavior (hwne the drift is repulsive). Some of these systems, such as the Ornstein-Uhlenbeck process, the super random walk, or the stepping stone model, for which special tools are available, have been studied a lot and are now well-understood. Other systems can be studied by comparison with these classical models. Yet other systems again, which seem to fall in new, hitherto unknown `universality classes', still pose severe mathematical challenges. In this talk, we will see how a renormalisation technique for systems indexed by the hierarchical group can be used to investigate the different classes of models of linearly interacting diffusions. The class of `catalytic Wright-Fisher diffusions' will serve as a special example.
04-05-2006
Boris Gutkin
Hyperbolic billiards on surfaces of constant curvature
At the first meeting I presented the cone field method and its application to planar hyperbolic billiards. This time I will discuss hyperbolic billiards on surfaces of constant curvature. I will give a simple criterion for hyperbolicity and will use it to construct different classes of billiards on sphere (and hyperbolic plane) with completely chaotic dynamics. Then (if time allows) I will show a certain dynamical connection between billiards on spheres and planar billiards in the presence of homogeneous magnetic field. This can be used to formulate a simple hyperbolicity criterion for magnetic billiards as well. Note: I will repeat all essential points from the first talk. So newcomers would be able to understand.
05-05-2006
S. Rams
Grundlagen der Deformationstheorie (II)
08-05-2006
P. Plaumann
Loops von endlichem Exponenten.
11-05-2006
Christof Eck
Ein Phasenmodell zweiter Ordnung
12-05-2006
S. Rams
Grundlagen der Deformationstheorie (III)
15-05-2006
Dipl.-Math. Nils Bräutigam
Diskretisierung elliptischer Steuerungsprobleme
15-05-2006
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
15 Uhr: Kaffee, SE 106\par 15:15 Martin Hintermeier, Würzburg: Arithmetische Äquivalenz von Geschlecht 0 Funktionenkörpern\par 16:30 Raffaello Caserta: Quasi-split extension of a finite left loop by a finite group\par \par Abfahrt 13:30 vom Foyer des Mathematischen Instituts.
18-05-2006
M. Eckhoff
GKS-inequalities of the ferromagnetic Heisenberg model
It is widely believed that classical GKS-inequalities known for ferromagnetic Ising and plane rotator models - spin variables are taken on the zero and one dimensional unit sphere - should also hold for ferromagnetic Heisenberg models - dimension two and higher. Generally speaking, the obstacle to extend existing approaches for lower to higher dimensions is the existence of negatively correlated observables. We would like to describe an alternative approach which works in every dimension.
18-05-2006
Hermann Schulz-Baldes
Rotationszahlen für Jacobi Matrizen mit Matrixeinträgen
A symmetric block triagonal matrix with positive definite blocks on the off-diagonals is by definition a Jacobi matrix with matrix entries. Transfer matrix techniques are extended in order to develop a rotation number calculation for its eigenvalues. This involves the Möbius action of the transfer matrices on the maximal boundary of the Siegel disc. The proof uses Arnold's cocycle for the calculation of the Maslov index. For Jacobi matrices with random matrix entries, this leads to formulas for the integrated density of states which can be calculated perturbatively in the coupling constant of the randomness with an optimal control on the error terms.
19-05-2006
H. Lange
Obstruktionen (I)
22-05-2006
K. Strambach
Wozu eine Zentralprojektion nütze ist.
23-05-2006
Mirko degli Esposti
Similarity distances: mathematical properties and applications to biological signals and authorship attribution
26-05-2006
H. Lange
Obstruktionen (II)
29-05-2006
Dr. Mohammed Sbihi
A resolvent approach to the time asymptotic behavior of solutions to neutron transport equations
This talk is divided into two parts. In the first part, we present an abstract resolvent approach to the stability of the essential spectrum of a strongly continuous semigroup in a Hilbert space when its generator is perturbed by a bounded operator. In the second part, the result is applied to study the time asymptotic behavior of solutions to neutron transport equations.
29-05-2006
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
15:15 Peter Plaumann, Erlangen: Moufang Loops von endlichem Exponenten\par 16:30 Peter Mutzbauer, Würzburg: Torsionsgruppen elliptischer Kurven über rationalen Funktionenkörpern \par
30-05-2006
Serge Kräutle
Effiziente numerische Methoden für große Mehrkomponenten-Reaktions-Transportprobleme in porösen Medien
01-06-2006
A. Zatorska-Goldstein
Regularity of minimizers and almost-minimizers of variational functionals via the method of A-harmonic approximation
01-06-2006
S. Piotrowiak
Das Voter-Modell auf der hierarchischen Gruppe
01-06-2006
Robert Schrader
Laplace Operators on Metric Graphs, Quantum Scattering Theory and the Traveling Salesman Problem
We present a solution to the inverse scattering problem for differential Laplace operators on metric noncompact graphs. We prove that for almost all boundary conditions (i) the scattering matrix uniquely determines the graph and its metric structure, (ii) the boundary conditions are determined uniquely up to trivial gauge transformations. The main ingredient of our approach is a combinatorial Fourier expansion of the scattering matrix which encodes the topology of the graph into analytic properties of the scattering matrix. Using the technique developed in this work, we also propose an analytic approach to solving some combinatorial problems on graphs, in particular, the Traveling Salesman Problem.
08-06-2006
A. Zatorska-Goldstein
Regularity of minimizers and almost-minimizers of variational functionals via the method of A-harmonic approximation II
08-06-2006
I. Zähle
Continuum limits of multitype population models on the hierarchical group, I
08-06-2006
Bernd Metzger
THE PARABOLIC ANDERSON MODEL: THE ASYMPTOTICS OF THE STATISTICAL MOMENTS, LIFSHITZ TAILS AND RELATED TOPICS
We consider the parabolic Anderson model \partial_t u= \Delta u + Vu on \bR \times \bZ^d with initial condition $u(0,x)=1$. Here $\Delta$ is the discrete Laplacian and $V=\{V(x):x \in \bZ^d\}$ is an i.i.d. random field taking values in $\bR$ . The relevant phenomenon with respect to the large-time behavior of u(t,x) is intermittency. On a qualitative level, intermittent random fields can be characterized by the appearance of sparsely distributed sharp ``peaks''. These intermittency peaks give the main contribution to the formation of the statistical moments and determine the correlation structure. The latter quantities are extensively studied in the stochastics literature using path integral methods and the theory of large deviations. The parabolic Anderson model is also closely connected to the theory of Anderson localization. The large-time behavior of the statistical moments and the correlation structure correspond to the asymptotics of the integrated density of states and to properties of localized eigenstates. Our aim is to study the relation between the stochastic and the spectral theoretic point of view with respect to these quantities
08-06-2006
G. Wiesend
Zahme Klassenkörpertheorie
09-06-2006
W. Hofmann
Funktoren auf Artinschen Ringen (I)
13-06-2006
Elliott Lieb
Stability of matter
14-06-2006
A. Zatorska-Goldstein
Calderon-Zygmund estimates in the Heisenberg group
16-06-2006
W. Hofmann
Funktoren auf Artinschen Ringen (II)
19-06-2006
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
15 Uhr: Kaffee \par 15:15 John Cossey: Embedding properties of quasinormal subgroups of finite groups \par 16:30 Karl Strambach: Algebraische Gruppen und Liealgebren mit wenigen Faktoren \par Abfahrt 13:30 vom Foyer des Mathematischen Instituts in Erlangen.
20-06-2006
M. Zerner
Irrfahrten in zufaelligen Umgebungen
Achtung: Der Vortrag wird ev. auf den 4. Juli verschoben
22-06-2006
A. Greven
Continuum limits of multitype population models on the hierarchical group, II
22-06-2006
Sylvain Golenia
A new look at Mourre's commutator theory (joint work with T. Jecko)
Mourre's commutator theory is a powerful tool to study the continuous spectrum of self-adjoint operators and to develop scattering theory. We propose a new approach of its main result, namely the derivation of the limiting absorption principle from a so called Mourre estimate. We provide a new interpretation of this result.
23-06-2006
W.-D. Geyer
Der Satz von Schlessinger (I)
27-06-2006
Daniel Lenz
Generisch singulaer stetiges Spektrum fuer Delone Schroedinger Operatoren
Es werden generische Eigenschaften von Massen auf lokalkompakten metrischen Raeumen studiert. Das liefert eine (leichte) Verallgemeinerung des "Wonderland Theorem" von Simon ueber singulaer stetiges Spektrum gewisser Schroedinger Operatoren. Als Anwendung werden Operatoren auf Delone Mengen untersucht. Diese Operatoren beschreiben sogenannte geometrische Unordnung. Es wird gezeigt, dass ihr Spektrum generisch ein singulaer stetige Komponente besitzt. (Gemeinsame Arbeit mit Peter Stollmann, TU Chemnitz)
28-06-2006
Johannes Kellendonk
A new approach to Levinson's theorem
Consider a Schroedinger operator with a short range potential in euclidian space. Roughly speaking, Levinson's theorem relates the number of its bound states to the integral over the time delay of the scattering system. Various corrections have to be taken into account, however, e.g. a proper regularisation of the integral or extra constants due to 0-energy resonances. The theorem is usually shown using complex analysis. We propose another approach which views it as an index theorem (via K-theory). This has two advantages: first it exhibits the topological nature of the theorem, and second, it more naturally explains the corrections needed. This is joint work with Serge Richard.
29-06-2006
N. Zint
Erkennung in der Immunbiologie - basierend auf grossen Abweichungen
30-06-2006
W.-D. Geyer
Der Satz von Schlessinger (II)
30-06-2006
A. Föglein
Höhere Differenzierbarkeit für schwache Lösungen von Systemen mit konstanten Koeffizienten in der Heisenberg Gruppe
04-07-2006
Dipl.-Math. Joachim Hoffmann
Aspekte zum neuen Entkopplungsverfahren für Transport-Reaktionsgleichungen
04-07-2006
M. Zerner
Irrfahrten in zufaelligen Umgebungen
05-07-2006
Dr. Axel Voigt
Geometric evolution laws and PDEs on surfaces - with applications to thin film growth and biomembranes
06-07-2006
A. Föglein
Höhere Differenzierbarkeit für schwache Lösungen von Systemen mit konstanten Koeffizienten in der Heisenberg Gruppe II
06-07-2006
Dipl.-Math. Rolf Krahl
Reorientierung einer Flüssigkeitsoberfläche bei plötzlicher Reduzierung der Schwerkraft
06-07-2006
P. Glöde
The Anderson model on the hierarchical group
The Anderson model is well known as the solution to the Cauchy problem for the Anderson Hamiltonian. By specifying the model such that the underlying spatial structure is the hierarchical group and the random potential is an i.i.d. white noise field one gets a countable system of Ito stochastic differential equations (SSDE) indexed by the hierarchical group. The solution of this SSDE is an infinitely dimensional interacting diffusion. In our talk we will review what is known about the usual issues considered in this context, particularly the existence and uniqueness of a solution to the SSDE and its ergodic properties. We will also present some of our own results which are specific for the hierarchical Anderson model. Here the focus will be on a Varadhan variational expression for the annealed Lyapunov exponents as well as on questions of existence of the moments.
06-07-2006
Stefan Teufel
Effective quantum dynamics in perturbed periodic media
I review results obtained with G. Panati, C. Sparber and H. Spohn concerning the effective dynamics of a single quantum particle in a slowly perturbed periodic potential. They lead to corrections to the effective Hamiltonian obtained from Peierls' substitution and to the so called ßemiclassical model of solids". These corrections have a geometrical origin and add to a quantitative understanding of phenomena like Piezoelectricity or the integer quantum Hall effect.
07-07-2006
R. Rodriguez
Abelian Varieties and Weyl groups
12-07-2006
Prof. Dr. Peter Bastian
Diskontinuierliche Galerkinverfahren zur Simulation von Transportprozessen in porösen Medien
13-07-2006
L. Popovic
Threshold Contact process on a Random Directed Graph
13-07-2006
A. Föglein
Höhere Differenzierbarkeit für schwache Lösungen von Systemen mit konstanten Koeffizienten in der Heisenberg Gruppe III
13-07-2006
Boris Gutkin
Geometrical swimming in a quantum sea
A falling cat, dropped from upside down preserves zero angular momentum. Miraculously, by changing their shapes cats are able to land on their feet. The theory of falling cats turns out to be pure geometrical: The angle by which cats are reoriented is given by the holonomy in the space of their shapes. Similarly, swimming of light objects (e.g., microorganisms) in a classical liquid can be described by a geometric theory. As in the case of falling cats, the problem here is that of computing holonomy in a certain gauge theory. As we show, slow swimming in a quantum media is geometric as well. The distance covered by swimmers in each stroke is determined by the paths of the scattering matrices in a space of controls. Remarkably, for zero temperature Fermi gas the resulting connection gives rise to a quantized motion: at each stroke swimmer propagates by half integer multiples of the Fermi length. Joint work with J. Avron and D. Oaknin.
20-07-2006
L.Beck
Niedrigdimensionale Regularität im subquadratischen Fall
20-07-2006
Simone Warzel
The Canopy Graph and Level Statistics for Random Operators on Trees
For operators with homogeneous disorder, it is generally expected that there is a relation between the spectral characteristics of a random operator in the infinite setup and the distribution of the energy gaps in its finite volume versions, in corresponding energy ranges. Whereas pure point spectrum of the infinite operator goes along with Poisson level statistics, it is expected that purely absolutely continuous spectrum would be associated with gap distributions resembling the corresponding random matrix ensemble. We prove that on regular rooted trees, which exhibit both spectral types, the eigenstate point process has always Poissonian limit. However, we also find that this does not contradict the picture described above if that is carefully interpreted, as the relevant limit of finite trees is not the infinite tree graph but rather what is termed here the canopy graph. For this tree graph, the random Schroedinger operator is proven to have only pure-point spectrum at any strength of the disorder.
20-07-2006
V. Kanev
Hurwitz spaces and Siegel modular varieties
Arbarello and Cornalba proved the unirationality of Hurwitz spaces which parametrize equivalence classes of simple coverings of $P^1$ of degree 4 or 5. I will talk on generalizations of this theorem to coverings of degree $d=3$, 4 or 5 of irrational curves. Another theme will be the applications of these results to Siegel modular varieties. Using appropriate Prym maps it was proved the unirationality of the varieties $A_3(1,1,d)$ and $A_3(1,d,d)$ for $d=2,3,4$ and it is a work in progress the proof of the unirationality in the case $d=5$.
21-07-2006
W.-D. Geyer
Der Satz von Schlessinger (III)
24-07-2006
Dr. B. Krötz
Neue komplexe Invarianten in der Darstellungstheorie
24-07-2006
AG Gruppentheorie Erlangen-Würzburg
15 Uhr: Kaffee \par 15:15 Moishe Jarden, Tel Aviv: Die absolute Galoisgruppe des Körpers der total S-adischen Zahlen \par 16:30 Daniel Plaumann, Konstanz: Positivität und Quadratsummen von Polynomen \par Abfahrt in Erlangen: 13:30 vom Foyer des Mathematischen Instituts.
24-07-2006
PD Dr. E. Große-Klönne
Darstellungstheorie über nichtarchimedischen Körpern: geometrische Methoden
25-07-2006
Prof.Dr. R.M. Kaufmann
Neue geometrische Methoden für Orbifolds
25-07-2006
PD Dr. B. Köck
Äquivariante Riemann-Roch-Theorie für Kurven
25-07-2006
Prof.Dr. St. Kebekus
Wieviel Symmetrien haben komplexe Kontaktmannigfaltigkeiten
27-07-2006
A. Sturm
Voter Modelle mit Selektion
27-07-2006
Dr. Nicolae Suciu
Dependence on initial conditions of transport in heterogenous media
24-05-2007
A. Sturm
Coexistence and convergence for voter model with selection
We consider variations of the usual voter model, which favor types that are locally less common. Such voter models with selection are dual to systems of branching annihilating random walks that are parity preserving. We consider coexistence of types in the voter models which is related to the survival of particles in the branching annihilating random walk. We find conditions for the uniqueness of a homogeneous coexisting invariant law as well as for convergence to this law from homogeneous and coexisting initial laws. For a particular one dimensional model we also show a complete convergence result for any initial condition. This is based on comparison with oriented percolation of the associated branching annihilating random walk. This is joint work with Jan Swart (UTIA Prague).
24-05-2007
Bertfried Fauser
A survey on Hopf algebraic methods in group representation and invariant theory
Topological questions about group manifolds started the theory of Hopf algebras in the 40ies. These tools became prominent under the name `quantum groups' in physics in the 80ies. I review the relation between groups, Lie algebras, and Hopf algebras and the modern approch to representation theory using representation categories. Emphasis will be on the structural relation between mathematical modelling and applications using for example symmetric functions.
31-05-2007
S. Piotrowiak
Dynamics of Genealogical Trees for Ohta-Kimura Models
31-05-2007
S. Schemm
Strong local minimizers of quasiconvex integrals I
31-05-2007
Volkher Scholz
Local-Hidden-Variable Models for Quantum States and Grothendieck's theory of tensor norms
The existence of a Local-Hidden-variable (LHV) Model for a quantum state implies that the expectation value of arbitrary observables can be described by means of a classical probabilistic model. Our interest is directed towards a general description of the class of two-party quantum states admitting the description by an LHV model. In particular, we use Grothendieck's theory of norms on tensor products of Banach spaces to identify this class as the unit ball of a certain Banach space.
04-06-2007
M. Bischoff
Platzierung von Verbindungsstandorten
05-06-2007
Felix Ulmer
Kodieren mit Schiefpolynomringen
Siehe http://www.mi.uni-erlangen.de/~keller/ulmer-kolloq.pdf
14-06-2007
P. Glöde
Dynamics of Genealogical Trees for the Anderson Model
14-06-2007
S. Schemm
Strong local minimizers of quasiconvex integrals II
14-06-2007
Raphael del Rio
Rank one perturbations of Jacobi matrices with mixed spectra
We study rank one perturbation of self-adjoint operators and give bounds on averages of spectral measures for semi-infinite Jacobi matrices and give criteria which guarantee existence of mixed spectral types for coupling parameters in set of positive Lebesgue measure.
19-06-2007
Gerhard Knieper
Geodätische Flüsse auf Mannigfaltigkeiten nicht positiver Krümmung
Während die Dynamik des geodätischen Flusses auf Mannigfaltigkeiten negativer Krümmung durch Arbeiten von Anosov, Bowen, Margulis und vielen anderen Mathematikern gut erforscht ist, sind fundamentale Fragen für schwach hyperbolische Flüsse, wie den geodätischen Fluss auf einer Mannigfaltigkeit nicht positiver Krümmung, offen. Ziel dieses Vortrags ist es, einen Überblick über den Stand der Forschung auf diesem Gebiet zu geben. Im einzelnen werden wir folgende Punkte behandeln: 1. Volumenwachstum von geodätischen Bällen in der universellen Überlagerung 2. Wachstumsrate und Verteilung von geschlossenen Geodätischen. Eindeutigkeit des Maßes maximaler Entropie. 3. Ergodizitätseigenschaften des geodätischen Flusses.
21-06-2007
J. Habermann
Hindernisprobleme mit p(x)-Wachstum
21-06-2007
Roland Zweimüller
Null-rekurrente Dynamische Systeme
Deterministische Dynamische Systeme führen bei zufälliger bzw. nicht exakt bekannter Wahl der Anfangsbedingungen zu stochastischen Prozessen, die i.a. nicht die klaren (Un-)Abhängigkeitsstrukturen klassischer Prozesstypen aufweisen. Der Vortrag widmet sich speziell null-rekurrenten Situationen (unendliches invariantes Maß) und bietet einen einführenden Überblick (Beispiele solcher Systeme, ergodentheoretische und stochastische Eigenschaften), sowie einen kurze Ausblick auf aktuelle Fragen.
21-06-2007
Thomas Østergaard Sørensen
Regularity of eigenfunctions and one-electron densities of Coulombic Schrödinger operators
We study the regularity of molecular eigenfunctions near the singularities of the many-body Coulomb potential. The results obtained have been used to prove that the corresponding electron density is real analytic away from the positions of the nuclei. They are also essential ingredients in studying the density in the vicinity of the nuclei; we prove the existence of the third derivative of the spherical average of the density at a nucleus, and discuss its sign. We also discuss positivity and decay of the spherical average. This is joint work with S. Fournais (University of Aarhus & CNRS), and M. and T. Hoffmann-Ostenhof (Vienna).
26-06-2007
Jean Bellissard
The topology of tiling spaces
ACHTUNG: Dieser Termin der AG Mathematische Physik liegt mit Mathematischen Kolloquium zusammen.
26-06-2007
Jean Bellissard
The topology of tiling spaces
Tilings have been studied for a long time due to their fascinating beautyand symmetry properties. However it is only during the last fifteen years that topology has been introduced to investigate some of their global properties. This review talk will introduced the notion of "Hull" or "Tiling Space", and will focus on an important subclass of tilings, that are "repetitive" and have "finite local complexity" (FLC). It will describe various topological invariant such as its C*-algebra, its K-group, and various equivalent definition of its cohomology. It will provide the latest results obtained to compute such invariants and give the so-called "gap labeling theorem" in full generality. If time allows it, some extra informations will be provided about a class of tilings, including the pinwheel model, which have not a finite local complexity but exhibit either extra symmetries, or "fault lines". This may be an efficient way of describing real materials. Part of this talk concerns a recent joint work with Jean Savinien (Gatech).
28-06-2007
Stefan Siegmund
Recent Developments in Dynamical Systems Theory
Henry Poincare, in his creation what we now call dynamical systems theory,sought for the relationship of all possible trajectories of a differential equation giving rise to a geometrical approach that was concerned with geometrical structures and their role in organizing all trajectories into regions corresponding to qualitatively different types of trajectories. In the past 15 years his approach of a qualitative theory was substantially extended to random dynamical systems and time-varying dynamical systems. In this talk we give an overview of the theory, some of its methods and present an application to a fluid dynamical problem, the merging process of two vortices.
03-07-2007
Wolfgang Spitzer
Semiklassische Analysis für die Grundzustandsenergie der Materie
05-07-2007
Stefan Adams
Probabilistic approaches to Bose-Einstein condensation
Interacting many-particle systems of Bosons have been studied widely in the physics and mathematics literature. They pose hard mathematical problems, which have been attacked by a variety of methods. We outline how a stochastic analysis of interacting Brownian motions via large deviations techniques leads to effective descriptions of large systems of Bosons and how it raises new mathematical questions. The starting point are systems of Brownian bridges under certain initial distributions, which are linked via Feynman-Kac formulae to traces of quantum mechanical density matrices. We study the large particle limits of random measures like the mean of occupation or the mean of path measures. We will outline how the specific symmetry for systems of Bosons can be implemented in the stochastic model. We will show a large deviations principle for path measures in cycles of integer partitions. We will discuss an empirical path measure phase transition and its interpretation as Bose-Einstein condensation.
09-07-2007
K. Dächert
Ant Colony Optimization --- Funktionsweise, Konvergenz und Anwendung
10-07-2007
R. Klein
Cartesian Grid Finite Volume Techniques for Computational Fluid Dynamics
10-07-2007
Evelyn Sanders
A Classification of Explosions
An explosion is a global bifurcation in a family of iterated maps in which there is a discontinuous change in the size of the set of recurrent points as a parameter is varied. Explosions can lead to crises of chaotic attractors in two dimensions, and unstable dimension variability in three dimensions. I give a classification of explosions for interval maps. It proves the validity in one dimension of a 1976 conjecture of Newhouse and Palis, which says that explosions generically occur as a result of either saddle-node bifurcations or of tangencies of stable or unstable manifolds of periodic points.
12-07-2007
A.J. Nerf
Abschätzungen der extrinsischen Bi-Energie bei der kubischen Interpolation von $W^{2,2}$-Abbildungen in 4 Dimensionen II
12-07-2007
E. Marchand
Deterministic Sensitivity Analysis for a Model for Flow and Transport in Porous Media
12-07-2007
Patrick Moritz
Zeitreihen als iterierte Funktionensysteme
12-07-2007
David Damanik
Der Subkritische Almost Mathieu Operator
ACHTUNG: Dieser Termin der AG Mathematische Physik liegt mit Mathematischen Kolloquium zusammen.
12-07-2007
David Damanik
Der Subkritische Almost Mathieu Operator
13-07-2007
Anita Rojas
Prym-Tyurin varieties via projectors I
17-07-2007
K. Strambach
Wie ich Mathematik und Mathematiker erlebt habe
Vortrag anläßlich der Emeritierung von Prof.Dr. K. Strambach
19-07-2007
L. Beck
Dimensionsreduktion der singulären Menge im quadratischen Fall
19-07-2007
Tiffany Chabaille
Ein Phasenübergang für den maximalen Score im Sequence Alignment
20-07-2007
Anita Rojas
Prym-Tyurin varieties via projectors II
20-07-2007
V. Welker
Vermutung über f-Vektoren von Polytopen und simplizialen Komplexen
Vortrag anläßlich der Versetzung in den Ruhestand von Prof.Dr. H. Kurzweil
28-08-2007
G. Mingione
Calderon-Zygmund estimates beyond limit cases
I shall discuss, taking as a model example elliptic problems with measure data, how the classical theory of Calderon-Zygmund can be carried out beyond those which are traditionally considered as borderline cases.
17-04-2008
N. Kammerer
Optimale statistische Entscheidungen zwischen Diffusionsprozessen und deren Approximationen
24-04-2008
A. Greven
Selektion und seltene Mutation: Das duale Bild, Teil I
24-04-2008
Sylvain Golenia
Limiting absorption principle for some long range perturbations of Dirac systems at threshold energies
We establish a limiting absorption principle for some long range perturbations of the Dirac systems at threshold energies. We cover coulombic interaction with small coupling constants. Our analysis is reduced to the study a familly of non-self-adjoint operators. To study them, we develop an abstract theory of positive commutators suitable for non-self-adjoint operators.
25-04-2008
Xavier Roulleau
The period lattice of the intermediate Jacobian of the Klein cubic threefold
Let $F$ be a threefold. A construction due to $A$. Weil associates to $F$ a complex torus $J(F)$ called the intermediate Jacobian of $F$. In the case where $F$ is a smooth cubic of $P^4$, the intermediate Jacobian is a principally polarized Abelian variety that has the role in the analysis of curves on $F$ similar to the role of the Jacobian variety $J(C)$ in the study of divisors on a curve $C$.\\[2ex] We will recall these facts and then outline the computation of the period lattice of the intermediate Jacobian of the Klein cubic threefold $F = {x1 x22+x2 x32+x3 x42+x4 x52+x5 x12 = 0}$. We will show the differences and the analogy between this calculation and the calculation of the period lattice of a Jacobian of a curve with a large automorphism group. The Fano surface that parametrizes the lines on $F$ has many interesting properties and we will study this surface in details.
30-04-2008
V.Bögelein
Sehr schwache Lösungen parabolischer Systeme höherer Ordnung I
02-05-2008
Herbert Lange
Prym-Tyurin-Varietäten mittels $E_8$
Sei $\pi:Z\rightarrow X$ eine Galois-Überlagerung glatter projektiver Kurven mit Galoisgruppe die Weylgruppe einer einfachen, einfach zusammenhängenden Liegruppe $G$. Für jedes dominante Gewicht $\lambda$ betrachte die Kurve $Y=Z/Stab(\lambda)$. Die Kanev-Korrespondenz definiert eine abelsche Untervarietät $P_\lambda$ der Jacobischen von $Y$. Es soll der Typ der Polarisierung der Restriktion der kanonischen Prinzipal-Polarisierung von Jac$(Y)$ auf $P_\lambda$ in einigen Fällen berechnet werden. Speziell im Fall der Gruppe $E_8$ erhält man Familien von Prym-Tyurin-Varietäten. Die Hauptidee ist die Benutzung einer Abelianisierungsabbildung von der Donagi-Prym-Varietät in den Modulstack der prinzipalen $G$-Bündel auf der Kurve $X$. (Gemeinsame Arbeit mit Christian Pauly).
07-05-2008
V.Bögelein
Sehr schwache Lösungen parabolischer Systeme höherer Ordnung II
08-05-2008
A. Winter
The diffusion limit of the Aldous move on cladograms
08-05-2008
V.Bögelein
Sehr schwache Lösungen parabolischer Systeme höherer Ordnung III
08-05-2008
Sebastian Rothlauf
Einführendes zu Spin-Gläsern
Titel
08-05-2008
Markus Dick
Lernen an Stationen: Theorie zum offenen Unterricht und zum Lernen an Stationen – Stationenlernen über Exponentialfunktion
In dieser Zulassungsarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Lernen an Stationen“. Zum einen gehe ich dazu auf die Theorie zum offenen Unterricht und zum Lernen an Stationen ein. Zum anderen habe ich konkret ein Stationenlernen über Exponentialfunktionen erstellt. Nachdem ich mich viereinhalb Jahre lang in meinem Studium vor allem mit Mathematik und Physik, also mit zwei naturwissenschaftlichen Fächern, beschäftigt habe, hat es mir nun richtig Spaß gemacht, mich in den Theorieteilen dieser Zulassungsarbeit intensiv mit einem eher geisteswissenschaftlichen Thema zu befassen. Während bisher in den Vorlesungen und Übungsaufgaben meines Mathematikstudiums hauptsächlich die formale Ausdrucksweise der Mathematik im Vordergrund stand, spielt nun bei dieser Zulassungsarbeit das sprachliche Formulieren und Argumentieren eine große Rolle. Dies habe ich als sehr abwechslungsreich und angenehm empfunden.
15-05-2008
A. Greven
Selektion und seltene Mutation: Das duale Bild, Teil II
15-05-2008
S. Oßmann
Ein modifiziertes Newtonverfahren mit selektiver Kopplung zur Lösung von hydrogeochemischen Mehrkomponentenmodellen
15-05-2008
Richard Froese
diesmal im Kolloquium am 20.5.
16-05-2008
Geordie Williamson
Knoten und equivariante Kohomologie
20-05-2008
Richard Froese
Absolutely continuous spectrum for random Schrödinger operators on graphs
I will explain a geometrical approach, developed with David Hasler and Wolfgang Spitzer, for proving the existence of absolutely continuous spectrum for random Schrödinger operators graphs. This method was originally applied to the Anderson model on a tree, and has recently been extended to models that are close to being one dimensional and contain large loops.
22-05-2008
Walter Pedra
Zur mathematischen Theorie der Fermiflüssigkeiten bei positiven Temperaturen
Wir definieren einen nichtperturbativen diskreten Renormierungsfluss für eine sehr allgemeine Klasse d--dimensionaler ($d \geq 2$), nichtrelativistischer, fermionischer Gittermodelle mit schwacher Kopplung. Diese Klasse enthält insbesondere das Hubbard-Modell. Neu hier ist die Tatsache, dass die Fermiflächen dynamische Objekte sind, sodass man auf Gegenterme für das IR-Problem verzichten kann. Wir zeigen anhand dieser Methode die Eindeutigkeit des invarianten KMS--Zustandes, die $C^d$--Regularität der wechselwirkenden Fermiflächen, und dass die elektronische Dichte durch Wahl des chemischen Potentials fixiert werden kann, solange die nicht verschwindende Kopplung im Bezug zur Temperatur genügend klein ist. Für 2--dimensionale Modelle, die strikt positiv gekrümmte freie Fermiflächen besitzen, wird gezeigt, dass das System bei Temperaturen $T > T_0 \exp(-|\frac{const}{\lambda}|)$, wobei $\lambda$ die Kopplungskonstante ist, Fermiflüssigkeitsverhalten aufweist. $const$ hängt stark von der Klasse des Modells ab. Insbesondere divergiert sie, wenn die Zustandsdichte bei der (freien) Fermifläche divergiert (van-Hove-Instabilität).
27-05-2008
Katharina Habermann
Die Virtuelle Fachbibliothek Mathematik: ein mathematisches Fachportal
Die Virtuelle Fachbibliothek Mathematik hat zum Ziel, die Recherche nach mathematisch relevanter Information wesentlich zu erleichtern. Sie soll als ''One-stop-shop'' der gedruckten und elektronischen Fachinformation zu einem zentralen Fachportal ausgebaut werden. Das Projekt wird finanziell durch die DFG gefördert. Der Vortrag stellt das Angebot vor und zeigt Recherchewege auf.
29-05-2008
T.Lamm
Energie-Identität für die Sacks-Uhlenbeck-Approximation von harmonischen Abbildungen
29-05-2008
Th. Klein
Vortrag Lehrprobe
29-05-2008
Guy Katriel
The explicit spectral theory of discrete one-dimensional Schroedinger operators with finitely supported potentials
The talk will describe a detailed study of discrete one- dimensional Schroedinger operators whose potential is supported on a finite number of sites. In this case one can explicitly compute all the important objects of spectral theory: eigenvalues and eigenfunctions, resolvent, resonances, and spectral measures. Using this we derive a formula for the solution of the time-dependent equation, in terms of eigenvalues and resonances, which sheds light on the meaning of resonances with respect to the dynamics of the Schroedinger eqaution.
30-05-2008
Andreas Kollross
Gruppenwirkungen niedriger Kohomogenität und polare Wirkungen auf Ausnahme-Liegruppen
Wir betrachten isometrische Gruppenwirkungen auf den mit einer biinvarianten Riemannschen Metrik versehenen kompakten Liegruppen vom Typ G2, F4, E6, E7 und E8. Wir sind dabei vor allem an polaren Wirkungen interessiert, d.h. solchen, bei denen eine Untermannigfaltigkeit existiert, die von allen Bahnen der Gruppenwirkung senkrecht geschnitten wird. Für solche Wirkungen wird eine vollständige Klassifikation angegeben. Außerdem werden Klassifikationsresultate für Wirkungen von niedriger Kohomogenität vorgestellt.
03-06-2008
W. Spitzer, Ch. Richard
Vortrag Lehrprobe
03-06-2008
Yuri Suris
Integrabilität von diskreten Systemen: mehrdimensionale Verträglichkeit als Leitprinzip
Es wird der Begriff der mehrdimensionalen Verträglichkeit von diskreten Systemen diskutiert, der als neue konstruktive Definition der Integrabilität betrachtet werden kann, sowie als Grundlage zur Klassifizierung solcher Systeme. Es werden einige Beispiele und Anwendungen gegeben, unter anderem in der diskreten Differentialgeometrie sowie in der diskreten Funktionentheorie.
05-06-2008
K.-Th. Heß
Vortrag Lehrprobe
05-06-2008
Dirk Hundertmark
Mathematical challenges from nonlinear fiber-optics
05-06-2008
Katharina Obermeyer
Mathematik als Kriminalroman. Plötzlich Detektiv
Der hier vorgestellte Lernkrimi richtet sich an Schüler der 5. und 6. Klasse Gymnasium. Die in ihm zu bearbeitenden Aufgaben lehnen sich am Lehrplan für diese Jahrgangsstufen an. Daneben findet man aber auch Knobelaufgaben. Um ein breites Publikum anzusprechen, sind die Schwierigkeitsgrade der Aufgaben gemischt. Die Endfassung des Buches ist so geplant, dass der Fließtext durcheinander gebracht wird. Am Ende eines solchen Abschnittes befindet sich jeweils eine Aufgabe, durch deren richtige Lösung dem Leser verraten wird, auf welcher Seite weiter gelesen werden muss. Dazu ist ein Schlüssel, der am Ende des Buches angefügt wird, nötig, der den Ergebnissen der Aufgaben Seitenzahlen zuordnet. Fester Bestandteil des Krimis sind auch die Lösungen der Aufgaben. Diese sollen jedoch nur zur Kontrolle oder wenn man gar nicht mehr weiter weiß als letzte Chance dienen. Denn das Buch hätte seinen Zweck wohl verfehlt, wenn die Schüler nicht versuchen würden selbständig die Aufgaben zu lösen. Der Krimi kann sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit genutzt werden. Wichtig ist, dass er Spaß bringt und man dennoch lernt.
06-06-2008
Anne Moreau
On the dimension of the sheets in a semisimple Lie algebra
A Lie group $G$ acts on its Lie algebra $\mathfrak{g}$ and its dual $\mathfrak{g}^*$ via the adjoint and the coadjoint actions. The importance of coadjoint orbits in representation theory was mainly emphasized by the famous ``orbit method'' initiated by A. Kirillov 40 years ago. When $\mathfrak{g}$ has finite dimension, an interesting problem is to determinate the dimension of the locally closed set of linear forms $f\in \mathfrak{g}^*$ whose codimension is $2m$, for any integer $m$. Recently, Kirillov considers the case of upper triangular matrices in positive characteristic [1].\\ In this talk, we focus on the reductive case. In this case, the problem reduces to compute the dimension of the {\it sheets}. These sheets are known to be parametrized by the pairs $(\mathcal{I},\mathcal{O})$, up to $G$-conjugation classes, of a Levi subalgebra $\mathcal{I}$ and a nilpotent {\it rigid} orbit $\mathcal{O}$ in $\mathcal{I}$. Using this parametrization, we provide a complete answer in this case [2].\\ References:\\ [1] A.A. Kirillov: Two more variations on the triangular theme. In {\it The orbit method in geometry and physics (Marseille, 2000)}, volume 213 of {\it Progr. Math.}, pages 243-258. Birkhäuser Boston, Boston, MA, 2003\\ [2] A. Moreau: On the dimension of the sheets in a reductive Lie algebra. {\it arXiv:math.RT/07112735v2}, 2007
10-06-2008
Werner Bystricky
Mathematik in der Pharmaindustrie: Ein freiberuflich tätiger Technomathematiker berichtet aus der Arzneimittelforschung.
Zu den mathematisch anspruchsvollen Aufgaben in der Arzneimittelforschung gehört die Analyse von Biosignalen (EKG, EEG, Aktionspotentiale, Bewegung) zur Messung des Einflusses von Wirksubstanzen auf komplexe Systeme (Herz, Gehirn, Signalleitung, Verhalten). Über zwei solche Projekte soll berichtet werden: "`Modelle zur Elektrophysiologie des Herzens: Anspruch und Nutzbarkeit. (Chaos im Herzen?)"' und "`Mäuseschlaf und dessen Modellierung"'.
12-06-2008
Ph. Kistler
Das interagierende Moranmodell mit Mutation und Selektion
12-06-2008
Benjamin Schlein
Gross-Pitaevskii equation for the dynamics of Bose-Einstein condensates
In this talk I am going to report on some recent results, obtained in collaboration with L. Erdos and H.-T. Yau, concerning the dynamics of Bose-Einstein condensates. In particular I am going to present a rigorous derivation, from first principle quantum dynamics, of a nonlinear Schroedinger equation, known as the Gross-Pitaevskii equation, for the time-evolution of the condensate wave function.
13-06-2008
Tomoyuki Arakawa
Representations of W-algebras and affine Kac-Moody algebras
For a every pair (g,f) of a complex simple Lie algebra g and its nilpotent element f one associates the corresponding W-algebra W(g,f), which is a vertex algebra. In the case that g=sl(N) and f is its principal nilpotent element W(g,f) is the W_N algebra introduced by Zamolodchikov and Fateev-Lukyanov. The vertex algebra W(g,f) can be also considered as a chiralization of the corresponding finite W-algebra.\\ In my talk I will talk about the connection between the representation theory of W-algberas and that of affine Kac-Moody algebras, and in particular, about the recent conjectures of Kac and Wakimoto.
13-06-2008
Peter Fiebig
Moment graphs in representation theory and topology
We show how moment graphs can be used to link the topology of affine flag varieties to the representation theory of modular Lie algebras. We then give a new proof of Lusztig's conjecture for almost all primes. Moreover, the moment graphs allow us to prove the multiplicity one case of Lusztig's conjecture for all primes above the Coxeter number, which is so far the only instance that is proven for all relevant fields.
13-06-2008
Ivan Losev
Lifting of central invariants for quantized Hamiltonian actions
Let G be a connected reductive group over an algebraically closed field K of characteristic 0, X an affine symplectic variety equipped with a Hamiltonian action of G. Further, let * be a G-invariant Fedosov star-product on X such that the Hamiltonian action is quantized. We establish an isomorphism between the center of the associative algebra K[X][[h]]^G and the algebra of formal power series with coefficients in the Poisson center of K[X]^G.
14-06-2008
Gerhard Röhrle
Complete reducibility and separability
This is a report on joint work with Michael Bate, Benjamin Martin and Rudolf Tange. Let G be a reductive linear algebraic group over an algebraically closed field of characteristic p > 0. A subgroup of G is said to be separable in G if its global and infinitesimal centralizers have the same dimension. We study the interaction between the notion of separability and Serre's concept of G-complete reducibility for subgroups of G. The separability hypothesis appears in many general theorems concerning G-complete reducibility. Though many of these results fail without this hypothesis, we prove that if G is a connected reductive group and p is very good for G, then any subgroup of G is separable; we deduce that under these hypotheses on G, a subgroup H of G is G-completely reducible provided the Lie algebra of G is semisimple as an H-module. Recently, Guralnick has proved that if H is a reductive subgroup of G and C is a conjugacy class of G, then the intersection of C and H is a finite union of H-conjugacy classes. For generic p -- when certain extra hypotheses hold, including separability -- this follows from a well-known tangent space argument due to Richardson, but in general, it rests on Lusztig's deep result that a connected reductive group has only finitely many unipotent conjugacy classes. We show that the analogue of Guralnick's result is false if one considers conjugacy classes of n-tuples of elements from H for n > 1.
14-06-2008
Ulrich Görtz
Affine Deligne-Lusztig varieties
Deligne-Lusztig varieties play an important role in the representation theory of finite groups of Lie type. The notion of affine Deligne-Lusztig variety is the analog in the setting of an affine root system. These varieties arise in the study of the reduction of Shimura varieties in positive characteristic, but are also of independent interest. Even their ``combinatorial properties'' (such as their dimension) are much harder to understand than those of usual Deligne-Lusztig varieties. In my talk, I will explain recent results obtained in joint work with Haines, Kottwitz, and Reuman.
14-06-2008
Alexander Premet
Finite W-algebras and modular representations
Let e be a nilpotent element in an n-dimensional simple Lie algebra g over complex numbers whose orbit under the adjoint group of g has dimension 2d(e). Let k be an an algebraically closed field of characteristic p>0 and let g_k be the Lie algebra over k of the same type as g. If char(k) is good and g_k \admits a nondegenerate trace form, then one can naturally associate with e a linear function \chi on g_k whose stabiliser has dimension n-2d(e). Let U_\chi(g_k) denote the reduced enveloping algebra of g_k associated with the linear function \chi. In my talk I'll establish a link betweeen 1-dimensional representations of finite W-algebras U(g,e) and irreducible U_\chi(g_k)-modules of dimension p^{d(e)}.
17-06-2008
Yuri Kifer
Game options, shortfall risks, and their binomial approximations
Game (Israeli) options which I introduced in 2000 extend the setup of American options by allowing their issuer to call them back (cancel) paying certain penalty for that. Pricing of such options leads to Dynkin's optimal stopping games. In a series of papers, partially with Y.Dolinsky, we studied error estimates for binomial approximations of prices, shortfall risks and corresponding hedging strategies for usual and barrier type game options which provide via dynamical programming recurrent formulas an effective way of their computations. Similar and sometimes stronger results follow for American options even in a simpler way yet providing new results even in this heavily studied case. The methods rely on the Skorokhod embedding of sums of i.i.d. random variables into the Brownian motion and on the risk representation via the dynamical programming scheme in the discrete time case while the barrier options require also to take care about discontinuities of the payoffs. In the multidimensional case where Skorokhod's embedding does not work we should employ other strong approximation methods.
19-06-2008
Y. Kifer
Probabilistic problems in deterministic fully coupled averaging
The averaging setup arises in the study of perturbations of dynamical systems with constants of motion which give rise to a combination of fast and slow motions. Such problems emerged initially in celestial mechanics and they lead to complicated multiscale equations. Classical averaging setup deals mainly with perturbations of integrable Hamiltonian systems but considering perturbations of families of hyperbolic and expanding dynamical systems, among them some of nonintegrable Hamiltonian systems, we arrive at stochastic behaviour of the slow motion which cannot be observed in the classical framework. Among motivations for such study are some models of climate-weather interactions where climate is viewed as a slow and weather as a fast chaotic motion. We discuss mainly large deviations of the slow motion from the averaged one which lead to a probabilistic type description of its very long time (adiabatic) behaviour such as exits from neighborhoods of attractors of the averaged motion and rare transitions between them. Even perturbations of simple families of expanding maps of the interval where computer simula- tions are easy to perform yield interesting nontrivial problems some of them still unanswered.
19-06-2008
Yuri Kifer
TBA, Seminar gemeinsam mit AG Stochastik und dynamische Systeme
19-06-2008
Elisabeth Vollnhals
Geometrie im Gelände. Ein Vermessungsprojekt in der Jahrgangsstufe 6 der bayerischen Realschule
Die vorliegenden Arbeit befasst sich mit einem Beispiel für ein mögliches Projekt im Mathematikunterricht. Das Projekt „Geometrie im Gelände – Ein Vermessungsprojekt in der Jahrgangsstufe 6 der bayerischen Realschule“ wurde nach der Methode nach Matthias Ludwig geplant. Außerdem enthält der Text Begründungen für den Geometrieunterricht im Gelände und dessen didaktische Grundsätze. Das Thema wird eingegrenzt und beschrieben, wozu auch eine Einordnung in den Lehrplan, geforderte und geförderte mathematische Kompetenzen und Leitideen sowie die Festlegung der Lernziele gehören. Es folgt die Darstellung eines möglichen Durchführungsplans für dieses Projekt sowie die Beschreibung der tatsächlichen Vermessung durch die Autorin und die Auswertung der Ergebnisse.
20-06-2008
Samuel Boissiere
The McKay correspondence for polyhedral singularities
Let $G$ be a polyhedral group, namely a finite subgroup of SO(3). Nakamura's G-Hilbert scheme provides a preferred resolution of singularities $Y$ of ${\bf C}^3/G$. The McKay correspondence describes the geometry of $Y$ in terms of the representation theory of $G$. Let $G~$ in SU(2) be the binary version of $G$ and $X$ the minimal resolution of ${\bf C}^2/G^~$. I will present a beautiful compatibility between the McKay correspondences for $X$ and $Y$ : a map from $X$ to $Y$ contracting exactly those exceptional curves which correspond to representations of a $G^~$ not coming from representations of $G$. This is a joint work with Alessandra Sarti.
24-06-2008
Ruth Kellerhals
Hyperbolische Spiegelungsgruppen und Raumformen von minimalem Volumen
Nach dem Satz von Kazdan-Margulis sind die Volumina von n-dimensionalen hyperbolischen Quotienten nach diskreten Gruppen von Isometrien universell durch eine positive Konstante nach unten beschränkt. Für $n=2$ ist dies das bekannte $\,\pi/42\,$- Theorem von C. L. Siegel. Hierbei spielt die (2,3,7)-Spiegelungsgruppe eine wichtige Rolle. Wir präsentieren entsprechende Resultate und neue Entwicklungen für $n>2$.
26-06-2008
M. Siegmund
Hedging in unvollständigen Märkten
26-06-2008
T.Schmidt
Nicht-Lipschitz Minimierer regulärer Funktionale
26-06-2008
A. Klimovsky
Sums of correlated exponentials: two types of Gaussian correlation structures
27-06-2008
Jochen Heinloth
Modulräume von G-Bündeln
Pappas und Rapoport haben einige Vermutungen über die Geometrie von Modulräumen von G-Bündeln formuliert, wobei G eine getwistete Gruppe über einer Kurve ist. Im Vortrag möchte ich zunächst erklären, dass die zugehörigen Modulräume wohlbekannt sind. Danach möchte ich einen Beweis für einige der Vermutungen geben und insbesondere die Uniformisierung der Modulräume durch (getwistete) affine Flaggenvarietäten zeigen.
01-07-2008
A. Walther
Automatisches Differenzieren zur Effizienzsteigerung von Optimierungsprozessen
03-07-2008
Peter Fiebig
Affine Fahnenmannigfaltigkeiten, Impulsgraphen und Lusztigs Vermutungen I
03-07-2008
P. Seidel
Der historische Prozess des Voter-Modell's
03-07-2008
Stephan Weis
Zur Geometrie von Exponentialfamilien in endlich-dimensionalen C*-Algebren
Wir diskutieren den Abschluss einer Exponentialfamilie und stellen ein notwendiges Kriterium für die stetige Fortsetzbarkeit der Mittelwertparametrisierung vor. Die Ergebnisse setzen wir ein zur teilweisen Klassifizierung m-konvexer Exponentialfamilien. Wir verwenden sie zur Optimierung relativer Entropie (insbesondere Multi-Information) und zur Beschreibung von Maximum-Entropie Ensembles, die singulären Zustände inbegriffen.
03-07-2008
Eva Heß
Stationenlernen-Die Satzgruppe des Pythagoras-
Johannes Kepler schreibt 1596 in Mysterium Cosmographicum :”Die Geometrie birgt zwei große Schätze: der eine ist der vom Satz von Pythagoras, der andere ist die Teilung nach dem extremen und dem mittleren Verhältnis. Den ersten können wir mit einem Scheffel Gold vergleichen, den zweiten dürfen wir ein kostbares Juwel nennen.” Diese Aussage lässt bereits die große Bedeutung des Satzes des Pythagoras erahnen. Auch hört man häufig, dass trotz vieler in Vergessenheit geratener Fakten aus dem Mathematikunterricht der Satz des Pythagoras bei vielen Menschen auch nach ihrer Schulzeit noch lange in Erinnerung bleibt. Doch was macht den Satz des Pythagoras so besonders? Das Bemerkenswerte ist zum einen sicherlich, dass, obwohl die Aussage so simpel erscheint, ein sehr hoher Anwendungsbezug gegeben ist. Um die Faszination für den Satz des Pythagoras jedoch noch besser zu begreifen, ist es nützlich, in die Vergangenheit zu blicken und zunächst die Geschichte von Pythagoras, des Weisen von Samos, zu verfolgen. Die vorliegende Arbeit tut dies innerhalb des zweiten Kapitels und geht außerdem der Frage nach, aus wessen Hand der so berühmte Satz tatsächlich stammt. Des Weiteren wird die Satzgruppe des Pythagoras durch die dazu gehörenden Aussagen des Katheten- und des Höhensatzes ergänzt. Anschließend gibt die Arbeit Einblicke in Anwendungsbezüge, Spezialisierungen und Verallgemeinerungen der drei Sätze.
04-07-2008
Christian Böhning
Die Rationalität der Modulräume ebener Kurven von genügend hohem Grad
Wir zeigen, dass für genügend großes d der Modulraum aller ebenen Kurven vom Grad d rational ist.\\ References\\ * 0804.1503: Christian Böhning, Hans-Christian Graf v. Bothmer: Rationality of the moduli spaces of plane curves of sufficiently large degree
08-07-2008
P. Vigneaux
On stability condition for bifluid flows with surface tension
10-07-2008
Peter Fiebig
Affine Fahnenmannigfaltigkeiten, Impulsgraphen und Lusztigs Vermutungen II
10-07-2008
Konstantin Gerl
Tropische Geometrie und Multi-Information
Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in die Tropische Geometrie. Anschliessend betrachte ich den Gradientenfluss der Multi-Information von drei binären Einheiten. Die erhaltenen Bassins dieses Flusses können dann als die Zellen eines tropischen Polynoms angesehen werden.
10-07-2008
Changho Keem
Curves without plane models of small degree
10-07-2008
Georg Willert
Hyperreelle Zahlen – eine Alternative zur herkömmlichen Analysis.
In der vorliegenden Arbeit soll die Theorie der hyperreellen Zahlen, ein Teilgebiet der Nichtstandard-Mathematik. erklärt und für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe aufbereitet werden. Es werden einige Unterrichtsein-heiten entworfen unter dem Aspekt einer möglichen Umsetzung in den neu entstandenen Seminarfächern. insbesondere dem so genannten W-Seminar. Dazu wird auch der vielschichtig und umfassende Begriff der „Wissenschafts-propädeutik" geklärt und auf die Intention eingegangen. die das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit der Einführung eines solchen Seminars verbindet. Eine Hauptkomponente der wissenschaftlichen Kompe-tenz, die die Schüler des Lehrgangs bzw. Seminars erwerben sollen, ist. die Fähigkeit des Beweisens. Dies und die Tatsache, dass das Gebiet „Nichtstandard-Analysis" in der Mathematik historisch und philosophisch „vorbelastet" ist, dass heißt bzgl. ihrer Berechtigung und Gültigkeit lange kontrovers diskutiert wurde, lässt es auch wichtig erscheinen. zunächst das Wesen der Mathematik und die Philosophie, die sich hinter dem mathematischen Denken verbirgt, zu durchleuchten und detaillierter zu beschreiben.
14-07-2008
I. Bomze
Thrill and challenge of imperfection - combinatorial optimization interfaces and test instances for copositive programming
17-07-2008
Thomas Werner
Bizirkulare Kurven
17-07-2008
Shannon Starr
Quantum Spin Systems at Positive Temperature
In this talk I will describe work that was done in collaboration with Marek Biskup and Lincoln Chayes. There are many classical spin systems which are better understood than their quantum analogues. We considered models which are reflection positive, and which can be proved to have a phase transition using a Peierls argument via chessboard estimates. For such models we can prove phase coexistence in the quantum model, for large enough spin j, using the classical arguments.
18-07-2008
Markus Reineke
14-07-2009
A. Schmidt
Anschmelzen und Erstarren bei freier Schmelze-Oberfläche: Laser-Schweißen und verwandte Anwendungen
Durch den Einsatz von Lasern kann gezielt und dosiert Wärme eingebracht werden, so dass z.B. beim Schweißen sehr schmale Nähte erreicht werden oder auch sehr kleine Bauteile verarbeitet werden können. Im Vortrag werden Anwendungen aus dem Bereich des Aluminium- Schweißens und der Stoffanhäufung bei dnnen Stahl-Drähten gezeigt, bei denen die Geometrie des aufgeschmolzenen Bereichs und die Schmelze- Oberfläche einen großen Einfluss haben. Dies sind gemeinsame Arbeiten mit dem Bremer Institut fr Angewandte Strahltechnik (BIAS) und Stiftung Institut fr Werkstofftechnik (IWT) Bremen, mit J. Montalvo- Urquizo (Bremen), E. Bänsch und J. Paul (Erlangen).
16-07-2009
D. Thomine
A spectral result for transfer operators for piecewise smooth hyperbolic dynamics
The study of dynamical systems can go through the study of the evolution of functions under the dynamic. This talk will be focused on an article by V. Baladi and S. Gouëzel, which shows that in the case of piecewise smooth hyperbolic dynamics on compact Riemannian manifolds, the good choice of the function spaces - for instance, Sobolev-like function spaces - leads to strong spectral results. Under simple assumptions, one may get a spectral gap, and from that classical results : existence and unicity of ergodic measures with some constraint on its density, mixing at an exponential rate... Beyond their own interest, those methods may be applied to more concrete dynamical systems, such as chaotic billiards.
16-07-2009
Th. Schmidt
Asymptotisch quasikonvexe Probleme
16-07-2009
Edgardo Stockmeyer
A relativistic model of an atom in QED: Binding properties.
18-07-2009
Konferenz
Saturday in Discrete Mathematics
Programm siehe www.mathematik.uni-erlangen.de/~enz unter dem Punkt Conferences -> Saturday in Discrete Mathematics
23-07-2009
T. Chabaille
Schaetzmethoden fuer durch Momentengleichungen definierte Parameter
Zwei verschiedenen Methoden, einen Parameter, der durch Momentengleichungen definiert wird, zu schaetzen werden in diesem Vortrag vorgestellt. Naemlich werden die verallgemeinente Methode der Momente und die empirische Likelihood Schaetzung verglichen. Das Ziel der Methoden ist einen effizienten normalverteilten Schaetzer zu bilden.
24-07-2009
Tobias Pecher
22-04-2010
Ch. Richard
Ergodic properties of uniformly discrete point sets
Aperiodic point sets such as the vertices of the Penrose tiling have many properties in common with periodic point sets, e.g. uniform pattern frequencies and pure point diffraction. This is commonly analysed through a certain uniquely ergodic dynamical system, which contains all translates of the given point set. We will talk about a generalisation of these ideas to point sets in certain locally compact spaces, together with particular group actions, where we have a characterisation of unique ergodicity in terms of existence of uniform pattern frequencies. We discuss applications of this setup.
22-04-2010
Mercello Seri
Ideen zum Beweis der Ergodizitätsvermutung von Boltzmann-Sinai
Betrachten wir ein System von N > 1 elastisch gestreuten Kugeln mit Massen m_1,...,m_N > 0 und Radius r>0 auf dem Einheits-Torus T^n, n > 1. Die Ergodizitätsvermutung von Boltzmann-Sinai besagt dass das System für alle diejenigen Parameter (m_1,...,m_N ; r) hyperbolisch und ergodisch ist, für die der Chernov-Sinai Ansatz richtig ist. 1999 hat Simanyi einen Beweis gefunden, der nur dynamische Methoden und Werkzeuge der geometrischen Analysis benutzt. In diesem Seminar werden die Beweisideen diskutiert.
27-04-2010
Paul Jainta, Alfred Faulhaber
Die Fürther Mathematikolympiade
Die Verantwortlichen der Fuemo stellen uns ihre Arbeit vor.
27-04-2010
Paul Jainta
29-04-2010
S. Piotrowiak
Langzeitverhalten der maß-wertigen "Weighted Sampling"-Diffusion
29-04-2010
Hermann Schulz-Baldes
Sturmsche Oszillationstheorie periodischer Operatoren
Es wird ein Oszillationstheorem zur Berechnung des Spektrums von periodischen matrixwertigen Jacobi Operatoren vorgestellt. Das wesentliche Hilfsmittel ist dabei ein einfacher Zugang zur Definition und Berechnung von Schnittzahlindizes Lagrangescher Ebenen, a la Bott, Maslov und Conley-Zehnder.
30-04-2010
Xavier Caruso
An algorithm to compute tame inertia weights of a Galois representation in characteristic p (after J. Le Borgne)
In late 80s, Fontaine has shown that Galois representations of a p-adic field are classified by some (simple) linear data, which are called nowadays (phi,gamma)-modules. In this talk, I will first explain how this classification work for F_p-representations and then report on a recent work of Le Borgne which provides an algorithm to compute from a given (phi,gamma)-module some classical invariants (tame inertia weights) attached to the associated representation.
04-05-2010
Karl-H. Neeb
Locally affine Lie algebras
06-05-2010
P. Seidel
Der historische Prozess des räumlichen Moran-Modells mit Selektion und Mutation
06-05-2010
Ph. Ziegler
Wenn das Funktional seinem Minimierer die höhere Integrabilität verwehrt - ein Gegenbeispiel bei (p,q)-Wachstum
06-05-2010
Th. Schmidt
Graphen von kleinstem Gradienten
Der Vortrag behandelt das Minimierungsproblem für gewisse mehrdimensionale, nicht-parametrische Variationsintegrale unter einer Dirichlet-Randbedingung. Zunächst wird das Problem geeignet umformuliert, um die Existenz von Minimierern im Raum BV der Funktionen von beschränkter Variation zu erhalten. Danach werden für diese verallgemeinerten Minimierer die Fragen nach Eindeutigkeit, Regularität und Annahme der Randwerte diskutiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Fall höherer Kodimension, der mit degeneriert elliptischen Systemen partieller Differentialgleichungen zusammenhängt.
07-05-2010
Gregg Zuckerman
Homological methods in the theory of modules over semisimple Lie algebras
The theory of possibly infinite dimensional modules over complex semisimple Lie algebras incorporates several tools from abstract homological algebra: Lie algebra cohomology and homology, Ext and Tor functors, and derived functors of endofunctors on various categories of modules. We illustrate the use of these tools in the context of modules which are locally finite with respect to a semisimple Lie subalgebra. The case when the subalgebra is isomorphic to sl(2) is especially easy to describe.
11-05-2010
H. Salmasian
Unitary representations of nilpotent super Lie groups
The orbit method suggests that there should exist a correspondence between unitary representations of Lie groups and coadjoint orbits. In the fifties, Kirillov proved that there exists a bijective correspondence for nilpotent Lie groups and coadjoint orbits. In this talk we generalize this correspondence to the super case. The main result is somewhat surprising, namely that a nilpotent supergroup has fewer representations than its even part.
18-05-2010
Stephane Merigon
Integrating representations of Banach-Lie algebras
We present a generalisation to the Banach-Lie setting of a criterion, due to Flato, Simon, Snellman and Sternheimer, for the integrability of a representation of a Lie algebra as skew-symmetric densely defined operators.
20-05-2010
R. Sun
Random Walk Among Moving Poissonian Traps
We review some old and new results on the survival probability of a random walk among a Poisson field of moving traps on Z^d, which can also be interpreted as the solution of a parabolic Anderson model with a random time-dependent potential. We show that the annealed survival probability decays asymptotically as \exp(-\sqrt{8t/\pi}) for d=1, as \exp(-\pi t/\log t) for d=2, and as \exp(-c_dt) for some c_d>0 for d>= 3, while the quenched survival probability always decays exponentially. This talk is based on a survey article jointly with A.Drewitz, J.Gartner., and A.F.Ramirez.
21-05-2010
Alfons Ooms
The center and maximal commutative subalgebras of the Poisson algebra of a nilpotent Lie algebra
Let L be a finite dimensional Lie algebra over a field k of characteristic zero and let S(L) be its symmetric algebra, equipped with its natural Poisson structure. First a sufficient condition is given for the Poisson semi-center Sz(S(L)) to be a polynomial algebra. It turns out that this condition holds for many nilpotent Lie algebras, in which case Sz(S(L)) coincides with the Poisson center of S(L). Then, using this and other methods, we are able to give an explicit description for the Poisson center for all complex, nilpotent Lie algebras of dimension at most seven. As a bonus we can produce in each case a maximal Poisson commutative subalgebra of S(L). Finally, all these results carry over to the enveloping algebra U(L) of L.
25-05-2010
.
Kein Vortrag wegen Bergfest
27-05-2010
R. Schinazi
Spatial and non spatial stochastic models for immune response
01-06-2010
Oksana Yakimova
Maximal reductive stabilisers of parabolics and seaweeds in type A
Let $\q=Lie Q$ be a Lie algebra and $y\in\q^*$ a linear function on it. Then $y$ is said to be of reductive type if the quotient $Q_y/Z(Q)$ is reductive. Such linear functions are related to irreducible square integrable representations of $Q$. Suppose there is $y\in \q^*$ of reductive type. Then, by an unpublished result of Michel Duflo, there is also a unique "minimal" coadjoint orbit of reductive type and the corresponding stabiliser, MRS, encodes information about all reductive stabilisers. We will describe MRS for parabolic subalgebras of simple complex Lie algebras and seaweed subalgebras (intersections of two opposite parabolics) in gl_n. (This is a joint project with Anne Moreau.)
08-06-2010
Simon Gindikin
Integral Geometry as Gelfand's way of discovering geometry
This lecture is dedicated to the memory of Israel M. Gelfand (1913-2009), a great mathematician who had a crucial influence on many areas of 20th century mathematics. His active mathematical life spanned nearly 80 years. I was happy to know him for more than 50 years and to collaborate with him on several projects. Gelfand had an absolutely special style in mathematics and I want to discuss this style and some of his achievements. One of Gelfand's lessons was to think about mathematics in a general setting, but to explain it with examples. Following this advice I will focus on one of Gelfand's discoveries - integral geometry. It started almost exactly 50 years ago when Gelfand extracted from the representations of the Lorentz group a problem in geometric analysis that could be naturally generalized to a situation in which the group disappeared. Gelfand's dream was to discover a geometrical universe that encompassed not only semisimple Lie groups, but other important mathematical realities as well. We will discuss how much has been done in these 50 years and how far we are today from a realization of Gelfand's dream.
10-06-2010
D. Thomine
Convergence theorems for coupled dynamics on infinitely many sites
Many models in statistical physics involve state spaces composed of countably many sites, for instance a site at each point of an infinite lattice; we will focus here on Markov chains in such spaces. A theorem by Dobrushin states that, under some restrictive assumptions (finiteness of the state space at each point of the lattice), if the influence of each site on the other sites is small enough, there is at most one equilibrium measure. Tools and methods coming from optimal transport theory allow us, however, to generalize this theorem to much broader settings; they also lead to results of stability under small perturbations for some nice systems, including some iterated functions systems.
10-06-2010
Dorian Le Peutrec
Small eigenvalues of the Neumann realization of the semiclassical Witten Laplacian
This work follows previous works by Helffer-(Klein)-Nier about the metastability in reversible diffusion processes via a Witten complex approach. Again, exponentially small eigenvalues of some self-adjoint realization of $\Delta_{f,h}^{(0)}=-h^2\Delta +|\nabla f(x)\|^2-h\Delta f(x)$ are considered as the small parameter h>0 goes to 0 (the function f is assumed to be a Morse function on some bounded domain $\Omega$ with boundary). Neumann type boundary conditions are considered. With these boundary conditions, some simplifications possible in the Dirichlet problem studied by Helffer-Nier are no more possible. A finer treatment of the three geometries involved in the boundary problem (boundary, metric, Morse function) is carried out.
11-06-2010
Abraham Broer
Modules of covariants in modular invariant theory
11-06-2010
Monsieur Michel Criton
Les jeux mathématiques, activité sérieuse ou récréation ?
Pourrait-on vivre dans un monde sans essayer d'en comprendre les pourquoi et les comment? Qu'on l'appelle curiosité, appétit de savoir ou soif de connaissance, l'attrait de la découverte mathématique nous entraîne à explorer les limites de notre territoire mental et de notre intelligence.
11-06-2010
Frau Prof. Dr. Kristina Reiss
Impulse für die Lehramtsausbildung am Beispiel der Mathematik: TUM School of Education
Seit Oktober 2009 gehört zur Technischen Universität München eine neue Fakultät, dieTUM School of Education. Ihre Einrichtung geschah mit dem Ziel, eine exzellente, qualitätsvolle und moderne Lehramtsausbildung in einem geeigneten organisatorischen Rahmen zu realisieren. Insbesondere wurde dabei die enge Verzahnung von Fächern, Fachdidaktiken und Erziehungswissenschaften angestrebt, wobei die Basis eine integrative Betrachtung von universitärer Lehre, Schulpraxis und Bildungsforschung ist. Die TUM School of Education setzt damit einerseits Erkenntnisse der Lehr-Lern-Forschung um und orientiert sich andererseits an internationalen Normen für die Lehramtsausbildung. Ein zentrales Fach im Fächerspektrum ist dabei die Mathematik. Der Vortrag wird an diesem Beispiel über die theoretischen Grundlagen und die konkrete Umsetzung in Form der TUM School of Education informieren.
15-06-2010
Prof. Alexander Brudnyi
DER ANGEKÜNDIGTE VORTRAG FÄLLT LEIDER AUS!
17-06-2010
F. den Hollander
Gibbs-non-Gibbs transitions for spin systems subject to a stochastic spin-flip dynamics
17-06-2010
Ivan Veselic
Spectral distribution function of percolation operators
We discuss geometric properties of percolation clusters on the lattice and on Cayley graphs of finitely generated groups. Thereafter we turn to spectral properties of Laplacians on the full Cayley graph and on percolation sub-graphs. The considered properties are encoded in the spectral distribution function. In particular, in the amenable setting we discuss approximability by finite volume eigenvalue counting functions, and the asymptotic behaviour at low energies.
22-06-2010
Guido Pezzini
On the classification of spherical varieties
Spherical varieties are a special class of algebraic varieties equipped with an action of a reductive group; they are the älgebraic analog" of multiplicity free symplectic hamiltonian manifolds. In the talk we will report on the current work in progress about their classification by means of combinatorial objects called ßpherical systems". We will also explain the central role played by the sub-family of wonderful varieties, which are a generalization of the De Concini-Procesi compactifications of symmetric homogeneous spaces.
24-06-2010
F. Schirmeier
Ein logistisches Partikelmodell
Die logistische Gleichung dp/dt=Ap-Bp² wurde 1838 von P. Verhulst eingeführt, um eine Population mit begrenzten Resourcen zu modellieren. In diesem Vortrag soll ein analoges Partikelmodell (ein Markovscher Sprungprozess in stetiger Zeit) vorgestellt werden, in dem Partikel sich mit linearer Rate vermehren und mit quadratischer Rate sterben. Zusätzlich wird Migration auf einer räumliche Struktur von N Kolonien eingeführt und das Wachstum der Population, von einem Partikel auf einer Kolonie ausgehend, in den Limiten N->\infty, t->\infty, N,t(N)->\infty studiert. Es stellt sich heraus, dass das Funktional der besetzten Kolonien im geeigneten Limes (bis auf einen zufälligen Zeitshift) deterministisch wird und ebenfalls eine logistische Differentialgleichung erfüllt.
24-06-2010
Wojtek de Roeck
Quantum Brownian Motion
25-06-2010
Gestur Olafsson
tba
29-06-2010
Stefan Wagner
Smooth localization, a new characterization of free actions and a geometric approach to noncommutative principal Tn-bundles
The idea of localization comes from algebraic geometry: Let Y be the zero set of some algebraic function f on X, which does not vanish at x. Then the affine ring K[(X\Y )] is obtained from K[X] by adjoining a multiplicative inverse for f , i.e., taking the coproduct of K[X] with the free ring in one generator and dividing out the ideal I_f := < 1-ft > ; this is called inverting f . Unfortunately, this construction is not valid for the algebra of smooth functions on some manifold M . In the first part of this talk we will introduce an appropriated method of localizing algebras in a smooth way. In the second part of this talk we will present a new characterization of free actions, i.e., given a dynamical system (A, G, \mu_A ), consisting of a commutative CIA A, a locally compact group G and a group homomorphism \mu_A : G - > Aut(A), which induces an action of G on A, we will present conditions involving irreducible representations of G which ensures that the corresponding action \Gamma_A x G - > \Gamma_A of G on the spectrum \Gamma_A of A is free. This observation may be viewed as a first step towards a geometric approach to noncommutative principal bundles. Finally, we will use the foregoing considerations to give a (possible) definition of (locally trivial ) noncommutative principal T^n -bundles.
29-06-2010
Oksana Yakimova
Invariantentheorie nicht reduktiver algebraischer Gruppen
Wenn eine algebraische Gruppe G auf einer algebraischen Varietät X operiert, dann ist es eine der wichtigsten Fragen, wie man die Bahnen von G beschreiben kann. Hier helfen Invarianten, d.h. polynomiale oder rationale Funktionen, die auf die Bahnen konstant sind.\\ Wenn G reduktiv ist, besagt ein klassischer Satz von Hilbert, dass der Invariantenring endlich erzeugt ist. Dies ist im Allgemeinen falsch, wie Nagatas Gegenbeispiel zu Hilberts 14. Problem zeigt. Nun sind nicht alle in der Praxis vorkommenden algebraischen Gruppen reduktiv. Wir werden neue Ergebnisse in der Invariantentheorie nichtreduktiver algebraischer Gruppen vorstellen. Ein weiteres Ziel ist es, Anwendungen zur Poissongeometrie und zur Hamiltonschen Mechanik zu präsentieren.
01-07-2010
P. Glöde
Straffheit baumwertiger Verzweigungsprozesse
01-07-2010
Laurent Marin
Dynamical bounds for quasiperiodical Schrodinger operators
02-07-2010
Slawomir Rams
Defect via differential forms with logarithmic poles
We prove formulae for Hodge numbers of big resolutions of singular hypersurfaces satisfying a Bott-type vanishing condition.
06-07-2010
.
Entfällt
08-07-2010
L. Popovic
Spatial aspects of multiscale reaction networks
In modeling interactions between different types of molecular species (or individuals) in a population one often makes the assumption that the system is "well mixed". This is reflected in the fact that the rate at which reactions between species occur is proportional the overall number of each of the species types that are needed as inputs for the reaction. Intuitively this assumption is correct if molecular transport (or individual movement) is "much faster" than the interactions. When molecular transport is not fast enough to insure spatial homogeneity of the system, one needs to address the role of space in the evolution of the total amount of each species (individual type) in the system. I will present a model for a spatially inhomogeneous system. By making different assumptions on how fast the molecular transport (individual movement) is relative to the interactions, I will derive results for the evolution of the total amount of each species in the system, and discuss how they differ from results in a homogeneous system. This is joint work with Peter Pfaffelhuber.
08-07-2010
Peter Gmeiner
Komplexitätsmaße und Emergenz
Emergenz bezeichnet, grob gesagt, das plötzliche Auftreten einer neuen qualitativ höherwertigen Eigenschaft in einem System, welche prinzipiell nicht aus den einzelnen Bestandteilen des Systems abgeleitet werden kann. Mit Hilfe von Komplexitätsmaßen wird mit informationstheoretischen Mitteln versucht solche emergente Strukturen zu erfassen. Dazu werden drei ausgewählte Komplexitätsmaße, die Exzess-Entropie, die statistische Komplexität und die persistente Transinformation, vorgestellt und bewertet. Es werden Beispiele sowie Resultate zu den jeweiligen Maßen vorgestellt.
09-07-2010
Bart Van Steirteghem
Equivariant degenerations of spherical modules for groups of type A
We will work over the complex numbers. When an algebraic group G acts on an affine variety X, the coordinate ring O(X) of X is naturally a G-module. A natural question is whether (or to what extent) the G-module structure of O(X) determines its G-algebra structure. \\ In the setting where G is a reductive linear algebraic group and the G-module O(X) has finite multiplicities, V. Alexeev and M. Brion brought geometry to this question by constructing a moduli scheme which parametrizes the G-multiplication laws "compatible" with the given G-module structure.\\ After briefly reviewing examples of this moduli scheme due to S. Jansou, P. Bravi and S. Cupit-Foutou, I will discuss joint work with S. Papadakis on the case where the given module structure is that of the coordinate ring of a spherical module (i.e. a finite dimensional G-module which is spherical as a G-variety) and G is of type A.
13-07-2010
Michael Klotz, Universität Darmstadt
Banach symmetric spaces. Integrability Criterion for Lie triple systems
A Banach symmetric space is a smooth Banach manifold $M$ endowed with a multiplication map $\mu\colon M\times M \to M$ such that each left multiplication map $\mu_x:=\mu(x,\cdot)$ is an involutive automorphism with the isolated fixed point $x$. Each tangent space carries the natural structure of a Lie triple system. When does a Lie triple system arise as a Lie triple system of a symmetric space? We give an integrability criterion.
15-07-2010
Laura Anderle
Divergenzform für die Gleichung für biharmonische Abbildungen
15-07-2010
Laszlo Erdos
Universality for random matrices
Gemeinsames Seminar mit AG Stochastik, von 14:15-18:00.
16-07-2010
Hadi Salmasian
In this talk I introduce the notion of rank for unitary representations of reductive groups (the initial approach by Howe, and my more general approach using the orbit method for nilpotent Lie groups). Next I will explain two applications of this notion. Time permitting, I sketch a proof of the fact that unitary representations with small rank are never tempered (i.e., they never appear in the Plancherel measure).
20-07-2010
Hendrik Grundling, Univ. of New South Wales, Sydney
The resolvent algebra of the canonical commutation relations
The standard C*--algebraic version of the algebra of canonical commutation relations, the Weyl algebra, frequently causes difficulties in applications since it neither admits the formulation of physically interesting dynamical laws nor does it incorporate pertinent physical observables such as (bounded functions of) the Hamiltonian. Here a novel C*--algebra of the canonical commutation relations is presented which does not suffer from such problems. It is based on the resolvents of the canonical operators and their algebraic relations. The resulting C*--algebra, the resolvent algebra, has many desirable analytic properties and the regularity structure of its representations is surprisingly simple. Moreover, the resolvent algebra is a convenient framework for applications to interacting and to constrained quantum systems.
22-07-2010
Tobias Oertel-Jäger
Elliptic stars in a chaotic night
A recurrent theme in the description of phase portraits of dynamical systems is that of elliptic islands in a chaotic sea. Usually this picture is invoked in the context of smooth twist maps of the annulus or the torus, like the standard map. In this setting 'elliptic islands' refers to the topological disks bounded by periodic smooth curves surrounding elliptic periodic points. The aim of the talk is to approach the topic from a different angle, namely from the viewpoint of rotation theory. We study homeomorphisms of the two-torus, homotopic to the identity, which have no wandering open sets (as in the area-preserving case) and whose rotation set has non-empty interior. For such maps, we provide a purely topological characterisation of elliptic islands in terms of `local rotation subsets'. As a consequence, we obtain that in the chaotic region the dynamics are sensitive with respect to initial conditions. The results are demonstrated by examples in a natural family of smooth toral diffeomorphisms. This family can be seen as a modification of an example by Misiurewicz and Ziemian (J. LMS '89) and has LeBoeuf et al. in the context of quantum dynamics (Phys. Rev. Letters '90).
22-07-2010
Tobias Oertel-Jäger
Elliptic stars in a chaotic night
A recurrent theme in the description of phase portraits of dynamical systems is that of elliptic islands in a chaotic sea. Usually this picture is invoked in the context of smooth twist maps of the annulus or the torus, like the standard map. In this setting ?elliptic islands? refers to the topological disks bounded by periodic smooth curves surrounding elliptic periodic points. The aim of the talk is to approach the topic from a di?erent angle, namely from the viewpoint of rotation theory. We study homeomorphisms of the two-torus, homotopic to the identity, which have no wandering open sets (as in the area-preserving case) and whose rotation set has non-empty interior. For such maps, we provide a purely topological characterisation of elliptic islands in terms of `local rotation subsets'. As a consequence, we obtain that in the chaotic region the dynamics are sensitive with respect to initial conditions. The results are demonstrated by examples in a natural family of smooth toral di?eomorphisms. This family can be seen as a modification of an example by Misiurewicz and Ziemian (J. LMS '89) and has LeBoeuf et al. in the context of quantum dynamics (Phys. Rev. Letters '90).
23-07-2010
Gregor Kemper
Toward a modular version of Molien's formula
One of the most remarkable tools in non-modular invariant theory of finite groups is Molien's formula, which provides a means to compute the Hilbert series of an invariant ring without touching a single invariant. It would be very nice to have such a tool in the modular case as well. In this talk I will show how to achieve this goal in the case that the group order is divisible by the characteristic just once. This is joint work with Ian Hughes.
05-05-2011
A. Greven
Das Canningsmodell, Teil I Genealogien
10-05-2011
J. Kristensen
TBA
11-05-2011
A. Greven
Das Canningsmodell, Teil II Renormalisierung
15-10-2002
W.-D. Geyer
Historische Einführung
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik;\\ Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03.\\ Zur Jahrtausendwende wählte das Clay Mathematics Institute (Cambridge, USA) sieben "Millennium Prize Problems" aus und setzte für deren Beantwortung ein Preisgeld von je einer Million Dollar aus. Beginnend mit einem historischen Vortrag werden nun im WS 02/03 diese klassischen mathematischen Probleme vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen!
17-10-2002
H.Kurzweil
Eine allgemeine Version des Berlekamp-Massey Algorithmus
18-10-2002
H. Lange
Galoistheorie elliptischer Kurven: Beispiele
21-10-2002
M. Valsecchi
Nilpotenz und Subnormalität in algebraischen Gruppen
22-10-2002
F. Duzaar
p-harmonische Approximation
22-10-2002
P. Philippon
Small points on algebraic subvarieties of abelian varieties.
Counting rational solutions to algebraic equations with rational coefficients amounts to counting rational points on algebraic varieties. In case the variety can be embedded in an abelian variety, a powerful tool is given by the theory of height. One then distinguishes between points of small heights (or small points) and points of large heights. It is remarkable that the number of small points (even defined over an algebraic closure of the base field) can be bounded in geometrical terms only (Bogomolov type result). The lecture will survey recent effective estimates obtained in this area, via the theory of diophantine approximation. Some of them extend to the abelian case older results in the case of the multiplicative group (Lehmer's problem, Lawton theorem, ...), which are also sharpened.
24-10-2002
H.Kurzweil
Eine allgemeine Version des Berlekamp-Massey Algorithmus II
24-10-2002
Stefan Adams
Mikrokanonische Thermodynamik: Äquivalenz des mikrokanonischen und grosskanonischen Ensembles in der statistischen Mechanik
Im Vortrag geben wir zunächst einen elementaren Überblick über die verschiedenen Ensembles und deren Äquivalenz. Es können dabei drei verschiedene Typen von Äquivalenz definiert werden. Wir diskutieren diese Typen und geben einen Überblick über Resultate mit periodischen Randbedingungen, welche die Methoden der Theorie der Großen Abweichungen benutzen. Anschließend behandeln wir den Fall nichtperiodischer Randbedingungen anhand des Gittergasmodells, bei dem die mikrokanonische Zustandssumme mit Hilfe der Graphentheorie abgezählt wird. Im eindimensionalen Fall haben die Randbedingungen keinen Einfluß auf das Limes-Gibbs-Maß. Wir geben zum Schluß einen Ausblick auf offene Fragen und zukünftige Projekte.
25-10-2002
W.-D. Geyer
Galoistheorie elliptischer Kurven: Beispiele
28-10-2002
D. Wagner
Kegelschnitte in p-adischen Ebenen
29-10-2002
F. Duzaar
p-harmonische Approximation II
29-10-2002
Dr. S. Lang
Using parallel resources efficiently: Parallel and Adaptive Multigrid and its realization
29-10-2002
G. Martens
Die Riemannsche Vermutung
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik;\\ Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03.
30-10-2002
Prof. Dr. Jakob Krarup
The greedy algorithm: Some solvable cases
31-10-2002
Eugene Gutkin
Open questions on the billard ball problem
The subject is on the borderline of geometry and dynamics. It has an elementary flavor, and offers several open problems whise formulation does not require an extensive background. Some of these problems are very basic: Does every triangle have a periodic billiard orbit?
31-10-2002
H.Kurzweil
Eine allgemeine Version des Berlekamp-Massey Algorithmus III
31-10-2002
Prof. Dr. G. Starke
Eine gemischte Finite-Element-Methode für Strömungs- und Deformationsprozesse in porösen Medien
04-11-2002
A. Figula
Bol Loops
05-11-2002
Dipl.-Ing. Marc Hainke
Modellierung der Erstarrung metallischer Legierungen mit dem Softwarepaket CrysVUn
05-11-2002
Otto-Haupt-Kolloquium: Horst Knörrer
Zweidimensionale Fermiflüssigkeiten
Ausgehend von den Grundprinzipien der quanten-statistischen Mechanik haben J.Feldman, E.Trubowitz und ich bewiesen, dass gewisse, schwach wechselwirkende, zweidimensionale Vielteilchensysteme von Fermionen bei Temparatur Null ``Fermiflüssigkeiten'' sind. Im Vortrag werde ich u.a. eine kurze mathematische Beschreibung von Fermiflüssigkeiten und anderen möglichen Zuständen von Vielteilchensystemen von Fermionen geben. Beim Beweis der obigen Aussage gehen wir von der (wohlverstandenen) Situation nicht wechselwirkender Fermionen aus und kontrollieren dann den Effekt der Wechselwirkung zwischen den Fermionen. Eine wichtige Invariante eines solchen Vielteilchensystems ist die sogenannte Fermifläche. Sie ist die Menge der Punkte im Impulsraum, wo die das System beschreibenden Green'schen Funktionen Singularitäten haben. Diese Fläche wird deformiert, wenn man von der Situation ohne Fermion-Fermion Wechselwirkung zu einer Situation mit Wechselwirkung übergeht. Wir untersuchen diese Deformation mittels einer Multiskalen-Analyse um die Fermifläche des wechselwirkenden Systems. Im Vortrag werde ich auch darauf eingehen, wie wir das Pauli'sche Ausschliessungsprinzip (d.h. die Tatsache, dass die Wellenfunktionen antisymmetrisch sind) dazu verwenden, um die Konvergenz unserer Konstruktion zu beweisen.
07-11-2002
H. Fujisaki
Optimum Spreading Sequences of Markov Chains
Pseudo-random numbers play vitally important roles in modern digital communication systems, such as stream cipher systems or spread spectrum communication systems. In the latter systems, they are called spreading sequences. Piecewise linear Markov (PLM) maps are known to be the simplest discrete time dynamical systems that can generate sequences of Markov chains. Recently spreading sequences based on such maps are proposed, and there have been intense interest not only such sequences but also real-valued chaotic spreading sequences based on one-dimensional ergodic maps, such as Chebyshev maps. However, there are a few studies on designing such sequences that minimizes the bit error probabilities of the spread spectrum communication systems although the bit error probabilities are one of the most important measures of the quality of the systems. In this presentation, we consider simple Markov chains and give the optimum chains in terms of bit error probabilities.
07-11-2002
E. Blagoveshchenskaya
Torsion-free abelian groups - classification and decomposition problems
It is well known that torsion-free abelian groups admit a wide variety of direct decompositions. In the famous book by Laszlo Fuchs two problems concerning ranks of indecomposable summands and their numbers in different decompositions of the same group were formulated. We give a complete solution of these problems by means of a graphical (combinatorial) method. Also a classification of torsion-free abelian groups of a particular class has been obtained.
08-11-2002
W. Hofmann
Galoistheorie elliptischer Kurven: Beispiele
11-11-2002
K. Strambach
Reguläre n-Ecke
11-11-2002
Dipl.-Wirt.-Math. Andree Heseler
Effiziente Berechnung von Paretomengen konvex quadratischer multikriterieller Optimierungsprobleme mit Hilfe Innerer-Punkt Methoden
12-11-2002
M. Kronz
Die Decay-Abschätzung von Carozza-Fusco-Mingione
12-11-2002
Dr. C. Eck
Effiziente Phasenfeldmodelle für Phasenübergänge flüssig-fest
12-11-2002
V. Strehl
P versus NP
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03. In der Komplexitätstheorie vesucht man, algorithmisch lösbare Probleme anhand des Ressourcenverbrauchs (z.B. Rechenzeit) für die einschlägigen Lösungsverfahren zu klassifizieren. Die Kürzel P bzw. NP beschreiben dabei diejenigen Klassen von Problemen, mit denen man die intuitiven Begriffe des "`effizienten Entscheidens"' bzw. des "`effizienten Verifizierens'" erfassen möchte. Dabei meint "`Verifizieren'", dass man die positiven Fälle eines Entscheidungsproblems (z.B. "`hat der Graph G einen hamiltonschen Kreis?"') anhand geeigneter Zusatzinformation ("`Zertifikat"') identifizieren kann; ein Entscheidungsverfahren dagegen muss positive und negative Fälle ohne solche Hilfen unterscheiden können. Das Interesse an der Frage, ob denn jedes effizient verifizierbare Problem auch effizient entscheidbar ist, resultiert aus dem weiten Spektrum von NP--Problemen praktischer Relevanz aus vielen Bereichen mathematisierbarer Wissenschaften, für die man trotz intensiver Suche bislang keine entscheidend besseren Lösungsverfahren als die des banalen Durchprobierens aller Möglichkeiten gefunden hat - und für die man andererseits keine aussagekräftigen unteren Schranken für den Aufwand eines jeden möglichen Verfahrens kennt, die eine Zugehörigkeit zur Klasse P ausschließen. Der Vortrag soll die Begriffe, Methoden und Resultate zu dieser Problematik umreißen, wobei mehr Gewicht auf anschauliche Beispiele als auf rigorosen Formalismus gelegt wird. Dass das bislang erfolglose Bemühen um eine Antwort auf die obige fundamentale Frage in deren Umfeld viele interessante und fruchtbare Entwicklungen in Gang gesetzt hat, soll dabei exemplarisch angesprochen werden.
14-11-2002
Felix Finster
Das Prinzip des fermionischen Projektors
Es ist ein grundlegendes Problem der Quantenphysik, dass die bekannten physikalischen Gleichungen für sehr kleine Systeme (Planck-Skala) zu Inkonsistenzen führen. Das Prinzip des fermionischen Projektors ist ein Versuch, hier einen Schritt weiter zu kommen, indem man die mathematische Struktur der Raumzeit grundlegend verändert. Genauer werden die metrische, kausale und topologische Struktur der Raumzeit aufgegeben. Anstatt dessen werden ein lokales Eichprinzip, das Pauli-Prizip und das Äquivalenzprinzip so miteinander abstrakt kombiniert, dass man einen mathematischen Rahmen erhält, in dem sich neuartige Variationsprinzipien in der Raumzeit formulieren lassen. Grob vereinfacht besagt das Prinzip des fermionischen Projektors, dass alle Strukturen der Raumzeit durch die quantenmechanischen Teilchen und Antiteilchen (Diracsee) induziert werden. Für makroskopische Systeme (mathematisch als "Kontinuumslimes" präzisiert) erhält man die Korrespondenz zu kausalen Differentialgleichungen in der Raumzeit. Auf der Planck-Skala sind Kausalität und Lokalität jedoch verletzt. Das Prinzip des fermionischen Projektors wurde für ein "Modell"-Variationsprinzip genauer untersucht. Man erhält sehr konkrete Ergebnisse (Eichgruppen, Kopplungen, spontane Symmetriebrechung, Quark-Mixing), die in überraschender Übereinstimmung mit dem Standardmodell sind. In dem Vortrag wird für Mathematiker gut verständlich in das Prinzip des fermionischen Projektors eingeführt, und es werden die erzielten Ergebnisse vorgestellt. Es wird besonders versucht, die grundlegenden Begriffe zu erklären und den mathematischen Rahmen herauszuarbeiten.
15-11-2002
W.-D. Geyer / W. Hofmann
Galoistheorie elliptischer Kurven: Beispiele
18-11-2002
Prof. Dr. Kathrin Klamroth
Standortprobleme mit Barrieren
19-11-2002
W. Decker
Perspektiven in Algebra und Geometrie: Computeralgebramethoden in der algebraischen Geometrie.
Algebraische Geometer studieren Kurven, Flächen oder andere geometrische Objekte, die als Lösungsmengen polynomialer Gleichungen auftreten. Ein wichtiges Hilfsmittel ist ein geometrisch-algebraisches Wörterbuch, das geometrische Eigenschaften in algebraische Eigenschaften übersetzt und umgekehrt. Dieses Wörterbuch erlaubt es insbesondere, moderne Computeralgebramethoden zur intensiven Beispielrechnung heranzuziehen. Durch solche Experimente kann man mathematische Zusammenhänge erkennen oder etwa Gegenbeispiele zu Vermutungen finden. In meinem Vortrag spreche ich unter anderem folgende Fragen an: Was kann heute in der algebraischen Geometrie berechnet werden? Welche Computeralgebrasysteme sind für diese Rechnungen geeignet? Was sind typische Anwendungen?
21-11-2002
Daniel Lenz
Cantorspektrum für eindimensionale Quasikristalle
Es werden diskrete eindimensionale Schrödingeroperatoren über strikt ergodischen dynamischen Systemen untersucht. Das Spektrum dieser Operatoren kann mittels gleichmässiger Existenz der Lyapunov-Exponenten charakterisiert werden. In Kombination mit geeigneten Ergodensätzen folgt damit Cantorspektrum vom Mass Null für eine grosse Klasse von Quasikristall-Schrödingeroperatoren.
21-11-2002
Dipl.-Math. A. Prechtel
Lösungsstrategien geochemischer Mehrkomponentenprobleme
21-11-2002
M. Levine
Algebraische Kobordismen.
The theory of complex cobordism plays a central role in algebraic topology. Guided by this topological theory, Morel and I have constructed a theory of algebraic cobordism of varieties over a field of characteristic zero. This theory simultaneously generalizes the Chow ring and the algebraic K_0 of a smooth variety. In addition, it enables one to prove a general "degree formula" which can be specialized to prove interesting divisibility relations of characteristic classes.
22-11-2002
W.-D. Geyer
Beispiele elliptischer Kurven
25-11-2002
PD Dr. Harald Günzel
Topologische Methoden in der Optimierung
26-11-2002
F. Duzaar
p-harmonische Approximation III
26-11-2002
Prof. Dr. C. Wieners
Einschliessungen für Variationsungleichungen
26-11-2002
W. Barth
Die Poincaré-Vermutung
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03. In seinem Habilitationsvortrag skizzierte Riemann 1854 einen Raumbegriff (Mannigfaltigkeiten), der unabhängig von unserem Anschauungsraum ist. Damit war er seiner Zeit weit voraus. Erst 50 Jahre später formulierte Poincaré dazu Fragestellungen, die über Riemanns Intuition hinausgingen. Eine naheliegende Frage ist z.B.: Welche Mannigfaltigkeiten gibt es überhaupt? Geschlossene Mannigfaltigkeiten der Dimension 1 (Kurven) sind sehr leicht zu klassifizieren, Mannigfaltigkeiten der Dimension 2 (Flächen) sind auch klassifiziert, allerdings mit ziemlich viel begrifflichem Aufwand. Poincaré erfand dazu den Begriff der Homologiegruppen, die zwischen wesentlich verschiedenen Mannigfaltigkeiten unterscheiden. Später verallgemeinerte Poincaré den Begriff der Homologiegruppe H_1 zur Fundamentalgruppe \pi_1. Alle Sphären S_n der Dimension n\geq 2 haben eine Fundamentalgruppe \pi_1(S_n)=0. 1904 formulierte Poincaré die Vermutung: Jede kompakte, zusammenhängende, orientierbare Mannigfaltigkeit X der Dimension 3 mit \pi_1(X) = 0 ist homöomorph zur 3--Sphäre S_3. Trotz großer Fortschritte beim entsprechenden Problem in Dimensionen n\geq 4 ist diese Poincaré--Vermutung auch heute noch offen. Im Vortrag sollen die relevanten Begriffe präzisiert werden, sowie Ergebnisse in höherer Dimension skizziert werden.
28-11-2002
Dipl.-Math. F. Radu
Numerical schemes for solving Richards' equation based on mixed finite element method
28-11-2002
E.Wehrhahn
Reed Solomon Codes
28-11-2002
P. Newstead
Coherent Systems on Algebraic Curves.
A coherent system on an algebraic curve (or indeed on any scheme) consists of a vector bundle (or coherent sheaf) and a subspace of its space of global sections; moduli spaces can be defined for such objects (with a concept of stability depending on a real parameter) and many of their properties described. In this talk we will discuss some of these properties and the relationship between the moduli spaces of coherent systems and the higher rank Brill-Noether loci and consider how this can be used to enhance our knowledge of both topics.
29-11-2002
H. Lange
Über das Hilbertschema einer Prym-Varietät
29-11-2002
Gruppen und Topologische Gruppen
Arbeitstagung
30-11-2002
Gruppen und Topologische Gruppen
Arbeitstagung
03-12-2002
M. Kronz
Die Decay-Abschätzung von Carozza-Fusco-Mingione II
04-12-2002
Herr Dipl.-Math. Matthias Schmitt
Zum Langzeitverhalten unendlicher gekoppelter chaotischer dynamischer Systeme.
05-12-2002
Roland Gunesch
Das Zählen periodischer Orbits des geodätischen Flusses
Wir finden und beweisen eine asymptotische Formel fuer die Zahl von geschlossenen Geodaetischen auf Mannigfaltigkeiten mit nichtpositiver Kruemmung. Dies verallgemeinert ein bekanntes Resultat von Fields-Medaillist G.A. Margulis auf den nichtuniform hyperbolischen Fall und verschaerft Resultate von G. Knieper. Im Zuge des Beweises zeigen wir auch, wie die Margulis-Konstruktion auch ohne starke Hyperbolizitaet funktionieren kann.
06-12-2002
A. Deinlein
Fuchs'sche Gruppen der ersten Art
09-12-2002
Dipl.-Math. Marcus Engel
Decodierung jenseits der Fehlerschranke
09-12-2002
Dr. R. Becker
Adaptive Finite Elemente für Optimierungsaufgaben
10-12-2002
F. Duzaar
Navier-Stokes-Gleichung: Existenz und Glattheit
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03. Die Navier-Stokes Gleichungen beschreiben die Bewegung einer inkompressiblen Flüssigkeit im zwei- bzw. dreidimensionalen Raum (R^n mit n=2,3). Die Gleichungen haben die Form \partial u_i/\partial t + \sum_{j=1}^n u_j \partial u_i/\partial x_j = \nu\Delta u_i - \partial p/\partial x_i + f_i(x,t)\quad (x\in R^n, t\ge 0, 1\le i\le n), div u = \sum_{j=1}^n \partial u_j/\partial x_j =0 (x\in R^n, t\ge 0), mit einer Anfangsbedingung u(x,0)= u_0(x) (x\in R^n). Dabei bezeichnet u(x,t)=(u_i(x,t))_{1\le i\le n} das unbekannte Geschwindigkeitsfeld und p(x,t) die unbekannte Druckverteilung der Flüssigkeit am Ort x\in R^n zur Zeit t\ge 0. u_0 ist ein gegebenes, glattes, divergenzfreies Vektorfeld auf R^n, f(x,t)= (f_i(x,t))_{1\le i\le n} eine äußere Kraft, die auf die Flüssigkeit wirkt (etwa die Gravitationskraft), und \nu>0 steht für die Viskosität der Flüssigkeit. Aus physikalischen Gründen beschränkt man sich bei der Betrachtung der Navier-Stokes Gleichungen auf Anfangsdaten u_0 bzw. externen Kräften f, die gewisse natürliche Abfallbedingungen auf R^n bzw. R^n\times [0,\infty ) erfüllen. Physikalisch sinnvoll sind dann solche Lösungen u, p der Navier-Stokes Gleichungen, die auf R^n\times [0,\infty) glatt sind und beschränkte Energie für alle Zeiten t\ge 0 besitzen. Letzteres bedeutet, dass gilt \int_{R^n|u(x,t)|^2 dx\leq C für alle t\ge 0. Die fundamentalen Fragen sind nun (n=3, \nu>0): (Existenz und Regularität) Gibt es bei verschwindender äußerer Kraft (also f\equiv 0) und beliebigen Anfangsdaten (mit hinreichend schnellem Abfall im Unendlichen) eine glatte Lösung u, p mit beschränkter Energie der Navier-Stokes Gleichungen auf R^3\times [0,\infty)? (Blow-up) Gibt es ein Paar u_0, f, welches die Abfalbedingungen erfüllt und für das keine glatte Lösung der Navier-Stokes Gleichungen auf R^3\times [0,\infty) existiert?
11-12-2002
Dr. O. Steinbach
Schnelle Galerkin-Randelementmethoden in der Elastostatik
12-12-2002
Iskander Taimanov
Periodic magnetic geodesics
I shall speak about the problem of existence of closed magnetic geodesics, i.e. trajectories of a charged particle on a Riemannian manifold.
12-12-2002
H. Wefelscheid
Fastkörper
13-12-2002
W.-D. Geyer
Neuer Beweis der Manin-Mumford-Vermutung über Torsion abelscher Varietäten
17-12-2002
F. Duzaar
p-harmonische Approximation IV
17-12-2002
Andreas Juhl
Selbergsche Zeta-Funktionen fuer Kleinsche Gruppen und konform-invariante Distributionen auf Limesmengen
Eine Kleinsche Gruppe $\Gamma$ ist eine diskrete Untergruppe der Isometrie-Gruppe des (n-dimensionalen) hyperbolischen Raumes. Der Raum der $\Gamma$-Orbits ist eine hyperbolische Mannigfaltigkeit X konstanter negativer Krümmung. X enthält eine abzählbare Menge geschlossener Geodätischer. Diese definieren eine Selbergsche Zeta-Funktion. Im Vortrag erklären wir warum die Nullstellen und Polstellen dieser Zeta-Funktion mit konform-invarianten Distributionen auf der Limesmenge von $\Gamma$ in Verbindung stehen. Wir beschreiben strukturelle Ergebnisse über diese Distributionen und explizite Formeln in einfachen Situationen. Der Übersichtsvortrag referiert Ergebnisse der letzten Jahre.
19-12-2002
Gerhard Keller
Permutationsentropie
Es wird ein Entropiebegriff für stationäre, reellwertige Zeitreihen vorgestellt, der nur auf den Ordnungsstatistiken endlicher Abschnitte der Zeitreihe beruht. Für Zeitreihen, die von dynamischen Systemen erzeugt werden, wird an Beispielen untersucht, in wie weit er mit dem in der Ergodentheorie üblichen Entropiebegriff übereinstimmt.
19-12-2002
M.Moritz
Faltungscodes und Kanalmodelle
19-12-2002
M. V. Noskov
Cubature formulae of high trigonometric degree
A review of the theory of cubature formulae of high trigonometric degree will be presented. Application to the discrete Fourier transform will be given.
20-12-2002
L. Schneider
Automorphe Formen und Funktionen
07-01-2003
W.-D. Geyer
Die Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03.
09-01-2003
Andreas Knauf
Zufallsmatrizen
09-01-2003
J. Hartmann
Zum inversen Problem der Differentialgaloistheorie
Die Differentialgaloistheorie stellt eine Verallgemeinerung der gewöhnlichen Galoistheorie auf Differentialgleichungen dar. Dem Zerfällungskörper entspricht in der Differentialgaloistheorie die Picard-Vessiot-Erweiterung, und die Differentialgaloisgruppe ist die Gruppe der Automorphismen dieser Erweiterung, die den Grundkörper fixieren und mit der gegebenen Derivation verträglich sind. Die Differentialgaloisgruppen sind lineare algebraische Gruppen. Analog zur klassischen Situation betrachtet man das inverse Problem: Welche linearen algebraischen Gruppen treten in dieser Weise über einem gegebenen Differentialkörper auf?\\[2ex] Dieser Vortrag soll zunächst eine Einführung in die Differentialgaloistheorie geben und dann das inverse Problem näher behandeln. Das Hauptresultat ist dabei der folgende Satz: Jede lineare algebraische Gruppe tritt als Differentialgaloisgruppe über dem Differentialkörper $K(t)$ mit Derivation $d/dt$ und algebraisch abgeschlossenem Konstantenkörper auf.
10-01-2003
W. Hofmann
Non-abelian class field theory for arithmetic surfaces
13-01-2003
Prof. Dr. J. Jahn
KN-Halbordnung
14-01-2003
Festkolloquium zum 95. Geburtstag von Georg Nöbeling
Programm: Begrüßung durch den geschäftsführenden Vorstand des Mathematischen Instituts, Prof. Dr. F. Duzaar. Prof. Dr. K. Strambach, Universität Erlangen-Nürnberg "Georg Nöbelings Wirken". Prof. Dr. Dr. h. c. mult F. Hirzebruch, Universität und MPI Bonn "Elliptische Kurven, Flächen und Varietäten".
16-01-2003
Stefan Bornholdt
Physics of complex networks: From the genome to the internet
17-01-2003
G. Wiesend
Non-abelian class field theory for arithmetic surfaces
20-01-2003
Prof. Dr. J. Fliege
Neue Zusammenhänge zwischen multikriterieller und Multilevel-Optimierung
21-01-2003
V. Bögelein
Sensitivitätsfunktionen im Keller-Segel Modell
21-01-2003
H. Lange
Die Hodge-Vermutung
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03.
23-01-2003
Christine Boehm
Ausbreitung einer Seuche in einem Baumbestand, dargestellt durch einen Markovprozess auf dem Gitter Z^2
23-01-2003
Carsten Carstensen
Glättungstechniken zur a posteriori FE-Fehleranalysis im Wissenschaftlichen Rechnen
24-01-2003
W. Hofmann/G. Wiesend
Non-abelian class field theory for arithmetic surfaces
27-01-2003
D. Wagner
Ovale mit transitiver Gruppe
27-01-2003
Prof. Dr. J. Outrata
Shape Optimization in Contact Problems with Coulomb Friction
28-01-2003
U. Jannsen
Kato-Homologie und höhere Klassenkörpertheorie von arithmetischen Schemata
K. Kato definierte kanonische Kettenkomplexe für arithmetische Schemata, die die Galoiskohomologie aller Restklassenkörper mit Hilfe von Spezialisierungsabbildungen verknüpft. Die Homologie dieser Komplexe hängt eng mit der höherdimensionalen Klassenkörpertheorie zusammen. Im Vortrag wird gemeinsame Arbeit mit S. Saito vorgestellt, in der diesbezügliche Vermutungen von Kato in bestimmten Situationen bewiesen werden.
30-01-2003
H.Kurzweil
Eine allgemeine Version des Berlekamp-Massey Algorithmus II
30-01-2003
Rudolf Seiler
Einführung in den Quanten-Hall-Effekt
30-01-2003
Yuri Kifer
Old and new on averaging
The averaging setup emerged originally in the 18th century studying perturbations of systems with constants of motion, most notably in celestial mechanics. This leads to a combination of fast and slow motions and the averaging prescription suggests to approximate the slow motion by averaging it along the fast one. This approach became useful both in deterministic and stochastic frameworks in a range of fields from the theory of oscillations to climate--weather interactions where K.Hasselmann suggested to treat climate as a slow and weather as a fast (chaotic) motion. I shall discuss some of mathematical results and remaining problems in this area.
31-01-2003
W. Hofmann/G. Wiesend
Non-abelian class field theory for arithmetic surfaces
31-01-2003
Gedenk-Kolloquium
zu Ehren von Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Heinz Bauer
Programm. \par 15.00 Uhr Eröffnung und Grußworte. \par Prof. Dr. K. Jacobs, Erlangen: "Erinnerungen an Heinz Bauer" \par 15.45 Uhr Prof. Dr. H. Heyer, Tübingen: "Heinz Bauer - Wissenschaftlicher Weg und Werk" \par 16.45 Teepause \par 17.15 Uhr Prof. Dr. I. Netuka, Prag: "Harmonic approximation"
03-02-2003
Dr. M. Ko\v{c}vara
Approximation of Certain Integer Programming Problems via Copositive Programming
04-02-2003
V. Bögelein
Sensitivitätsfunktionen im Keller-Segel Modell 2
04-02-2003
Andreas Knauf
Yang-Mills-Gleichung: Existenz und positive Masse
Millenium Prize Problems: Große Fragen der Mathematik; Veranstaltungsreihe des Mathematischen Instituts im Wintersemester 2002/03. Die Maxwell-Gleichung, eine partielle Differentialgleichung, beschreibt die Dynamik elektromagnetischer Felder und deren Wechselwirkung mit Materie. Mit ihrer Hilfe können so unterschiedliche Phänomene wie Magnetismus, elektrischer Strom oder Lichtbrechung verstanden werden. Mit dem Aufkommen der Quantentheorie vor etwa einem Jahrhundert wurde auch die Notwendigkeit der Quantisierung der (klassischen) Maxwellschen Feldgleichungen klar. Inzwischen ist die sogenannte Quantenelektrodynamik (QED) eine physikalische Theorie, die es gestattet, gewisse Wechselwirkungen mit einer Präzision von sieben Stellen zu berechnen. Es ist aber noch nicht klar, ob die QED mathematisch rigoros formuliert werden kann. Der Erfolg der QED führte zu ihrer Verallgemeinerung zur Yang-Mills-Theorie, mit deren Hilfe die Kernkräfte beschrieben werden können. Während der QED eine abelsche Symmetrie (die Liegruppe U(1) ) zugrunde liegt, ist die Symmetriegruppe der Yang-Mills-Gleichungen nicht abelsch. Die Theorie ist in der Sprache der Differentialgeometrie formuliert. So wird die Feldstärke als Krümmung interpretiert. Den Photonen der QED entsprechen die sogenannten Gluonen, den Elektronen die Quarks. Mathematisch ungelöst ist bis heute sowohl die Konstruktion der Theorie als auch ihre wichtigste Aussage, das sogenannte Confinement, d.h. dass im Gegensatz zur QED freie Quarks und Gluonen in der Natur nicht vorkommen.
07-02-2003
W. Hofmann/G. Wiesend
Non-abelian class field theory for arithmetic surfaces
07-02-2003
Workshop
38. Workshop Approximationstheorie
Programm: \par 14.00 Uhr Elena Berdysheva (Stuttgart-Hohenheim): Über das Turansche Problem; \par 15.00 Uhr Frank Zeilfelder (Mannheim): Interpolation mit Splines auf Triangulierungen; \par 16.30 Uhr Manfred v. Golitschek (Würzburg): Penalized Least Square Approximation; \par Siehe auch: \par http:www.mi.uni-erlangen.de/~schmid/akapprox/workshops/workshop38.html
22-10-2003
W.-D. Geyer
Jacobische hyperelliptischer Kurven I
23-10-2003
G. Pickert
Wie kommt ein Mathematiker zur Mathematikdidaktik?
29-10-2003
W.-D. Geyer und W. Hofmann
Jacobische hyperelliptischer Kurven II
30-10-2003
J. Habermann
Die Caccioppoli-Ungleichung für harmonische Abbildungen 1
30-10-2003
Stefan Adams
Große Abweichungen für stochastische Gradientenfelder
Wir behandeln Modelle mit kontinuierlichem Spin, welche effektive Modelle für Grenzflächen darstellen. Das Zufallsfeld der sogenannten Höhen gibt dabei den Abstand einer Grenzfläche von einer anderen an. Gibbsmaße für diese Modelle existieren nur für Dimensionen größer gleich 3. Die masselosen Modelle kommen in vielen Zweigen der Physik und Mathematik vor, besonders der Quantenfeldtheorie. Wir schränken uns auf die Grenzflächenmodelle ein, da das Zufallsfeld der Gradienten die Existenz der Gibbsmaße für jede Dimension liefert. Große Abweichungen für das empirische Feld des Zufallsfeldes der Gradienten sind schwierig zu bekommen, da keine Produktstruktur des Referenzmaßes vorliegt und da die Plaquette-Bedingung eine zusätzliche langreichweitige Korrelation erzeugt. Wir stellen hier einen Zugang vor, wie man für sogenannte freie Randbedingungen mit der Einschränkung auf die Gradienten-\sigma-Algebra zu Ergebnissen kommt. Wir diskutieren die einzelnen Beweisideen und behandeln besonders die auf eine feste Neigung u\in\R^d bedingten Maße. Der Vortag basiert auf einer gemeinsamen neuen Arbeit mit J.D. Deuschel (TU Berlin) und S. Sheffield (Microsoft Research).
03-11-2003
Dipl.-Math. Andreas Löhne
Dualitätstheorie für ein mengenwertiges Optimierungsproblem
04-11-2003
M. Moritz
Codes und orthogonale Geometrie
05-11-2003
W. Hofmann
Jacobische hyperelliptischer Kurven III
:
06-11-2003
J. Habermann
Die Caccioppoli-Ungleichung für harmonische Abbildungen 2
06-11-2003
Matthias Franz
Streustrahlkorrektur in der Computertomographie
Im Vortrag wird eine (im Rahmen einer Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem Fraunhoferinstitut entwickelte) Streustrahlenkorrektur in der industriellen Computer-Tomographie vorgestellt. Am Anfang wird kurz die Theorie der inversen bzw. schlecht gestellten Probleme vorgestellt und am Beispiel der Radontransformation erläutert. Im zweiten Teil wird erklärt, wie Streustrahlung und Strahlaufhärtung die Rekonstruktion in der Computertomographie schwierig machen, also zu Artefakten führen. Schließlich wird ein (eher heuristisches) Korrekturverfahren für Streustrahlartefakte vorgestellt. In diesem wird das Streuproblem zwar nicht analytisch gelöst, aber es wird die Streuintensität mit Hilfe neuartiger Näherungen hinreichend schnell und genau berechnet.
11-11-2003
M. Moritz
Codes in orthogonalen Geometrien
\it (Gemeinsam mit der AG Codierungstheorie)
11-11-2003
Folkmar Bornemann
Begegnungen eines Numerikers: von Monte Carlo zu Cauchy, Jacobi, Weber und Ramanujan
Eine der Aufgaben der SIAM 100-Digit Challenge, nämlich die Berechnung der Austrittswahrscheinlichkeiten einer Brown'schen Bewegung aus den Schmalseiten eines langgestreckten Rechtecks auf zehnstellige Genauigkeit, führt auf eine interessante Reise durch die Mathematik. Am Ende dieser Reise mit Stationen in der Numerik partieller Differentialgleichungen, der Potentialtheorie, der komplexen Analysis, der Theorie elliptischer Funktionen und der Klassenkörpertheorie steht eine völlig unerwartete geschlossene Lösung im Stile Ramanujans.
12-11-2003
R. Gerkmann
Die CM-Methode für Kurven vom Geschlecht 2
13-11-2003
J. Habermann
Die Caccioppoli-Ungleichung für harmonische Abbildungen 3
14-11-2003
Balint Toth
Hydrodynamic limit of two-component systems
14-11-2003
Christophe Stricker
The Law of One Price and No Arbitrage
14-11-2003
Frank den Hollander
Metastability under stochastic dynamics
14-11-2003
Vorträge
Aktuelles
17-11-2003
Prof. Dr. Alexander Martin
Gemischtzahlige Programme mit Blockstruktur
18-11-2003
H. Kurzweil
Der Euklidische Algorithmus
(Gemeinsam mit der AG Gruppentheorie)
18-11-2003
H. Pfeuffer
Mathematiklehrer -- und danach? Alte Notizen von Karl Georg Christian von Staudt -- neu gelesen!
Die Existenz eines Notizbuchs von Karl von Staudt mit persönlichen, familiären, pädagogischen und mathematischen Notizen ist seit 50 Jahren bekannt. Nachdem es anläßlich einer Tagung über von Staudts Geometrie wieder zugänglich geworden ist, konnte es inzwischen weitgehend entziffert werden. Die Notizen stammen aus den Jahren 1826 bis 1832 während von Staudts Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Würzburg und Nürnberg. Es wird eine Übersicht über die Inhalte des Notizbuchs und ihre Beziehungen zur zeitgenössischen Mathematik gegeben.
19-11-2003
M. Sessler
Punktezählen und Arithmetik von Koblitz-Kurven
20-11-2003
A. Gastel
Biharmonische Abbildungen
20-11-2003
Gerhard Keller
Ein Denjoy-Satz für quasiperiodisch angeregte Kreisdiffeomorphismen
25-11-2003
P. Müller
Gruppentheoretische Miniaturen
25-11-2003
Klaus Hulek
Perspektiven in Algebra und Geometrie: Wann ist eine Varietät modular?
Der Beweis der Fermatschen Vermutung von A.Wiles beruht auf dem Beweis der Vermutung von Taniyama-Shimura-Weil, nach der jede über den rationalen Zahlen definierte elliptische Kurve modular ist. Ich möchte in diesem Vortrag eine elementar gehaltene Einführung in die Modularität von algebraischen Varietäten geben. Am Ende möchte ich einige neue Beispiele von starren und nicht-starren modularen Calabi-Yau Varietäten vorstellen.
26-11-2003
S. Hübner
Generische Attacken auf das DL-Problem, Attacke von Frey-Rück und subexponentielle Methoden auf Kurven großen Geschlechts
27-11-2003
A. Gastel
Biharmonische Abbildungen 2
27-11-2003
Gerhard Keller
Ein Denjoy-Satz für quasiperiodisch angeregte Kreisdiffeomorphismen
27-11-2003
A. Elashvilli
The classification of good gradings of simple Lie algebras
Let $G$ be a finite dimensional Lie algebras over an algebraically closed field $k$ of characteristic 0. Let $G(i)$, where $i$ runs over the integers, be a $Z$-grading of $G$. An element $e$ of $G(2)$ is called good if the following properties hold:\\ a) $ad(e)$ is an injective map from $G(i)$ to $G(i+2)$ for all $i\le -1$,\\ b) $ad(e)$ is a surjective map from $G(i)$ to $G(i+2)$ for all $i\ge -1$.\\ A $Z$-grading of $G$ is called good if it admits a good element. We'll talk about the classification of all good $Z$-gradings of simple Lie algebras.
28-11-2003
G. Jasper
Grussworte im Auftrag der Hochschulleitung
28-11-2003
M. Keane
Die Kunst der Wahrscheinlichkeit
28-11-2003
K. Jacobs
Als Mathematiker im 20. Jahrhundert
28-11-2003
E. Zehnder
Symplektische Geometrie und Hamiltonsche Dynamik
02-12-2003
St. Ruscheweyh
Maximalbereiche komplexer Polynome
03-12-2003
M. Sessler
Punktezählen auf Koblitz-Kurven
04-12-2003
Anita Winter
Geometrie im Raum der R-Bäume; Baumwertige Markov-Prozesse
04-12-2003
A. Gastel
Gradientenflüsse mit kritischem Wachstum
04-12-2003
Jon Harrison
Spectral properties of quantum graphs
09-12-2003
M.Engel
Effiziente Listencodierung
09-12-2003
U.Dempwolff
Automorphismen symmetrischer Designs
Inhalt: Das Gebiet der endlichen Geometrie - und damit auch das Teilgebiet Designtheorie - befindet sich in keinem befriedigenden Zustand. Es gibt viele interessante Einzelresultate, aber diese stehen oft isoliert da und allgemeine, tiefliegende Sätze sind selten. Man kann stets mit erheblichen Fortschritten rechnen, wenn es gelingt hochentwickelte Theorien, wie die Gruppentheorie oder die Zahlentheorie, auf die diskrete Geometrie anzuwenden. Wir diskutieren Auswirkungen der Klassifikation der endlichen, einfachen Gruppen auf die Designtheorie, speziell auf symmetrische Designs. Als endliche Strukturen sind Designs ein ideales Objekt für Computerexperimente. In diesem Zusammenhang spreche ich über die Rolle von Invarianten bei der Bestimmung von Isomorphie von Designs oder der Berechnung der Automorphismengruppe eines Designs.
10-12-2003
S. Hübner
Generische Angriffe auf das DL-Problem
11-12-2003
Martin Hutzentaler
Der lokale zentrale Grenzwertsatz für Irrfahrten
11-12-2003
A. Berger
Zur Verteilung signifikanter Ziffern in dynamischen Systemen
Signifikante Ziffern in numerischen Daten sind, sofern die zu Grunde liegenden Datensaetze nur ausreichend gross und verschiedenen sind, nicht gleichmaessig verteilt. Vielmehr trifft man verblueffend oft auf ein und dieselbe logarithmische Verteilung. Dieser empirische Sachverhalt, nach seinem (Wieder-)Entdecker oft als Gesetz von Benford (Benford's Law, BL) bezeichnet, ist unter statistischen und mathematischen Gesichtspunkten eingehend untersucht worden. Relativ neu jedoch ist das Studium dynamischer Systeme unter dem Blickwinkel von BL. Es ist sehr einfach, dynamische Systeme zu konstruieren, welche BL gehorchen. Fuer einige Zeit unklar war dagegen, ob - von ad-hoc konstruierten Beispielen abgesehen - reichhaltigere Klassen (diskreter oder kontinuierlicher) dynamischer Systeme die BL zu Grunde liegende logarithmische Mantissenverteilung zeigen. Der Vortrag versucht zu erlaeutern, warum die Antwort auf diese Frage ueberraschend positiv ausfaellt: Unter sehr milden Bedingungen erweist sich BL als DIE universelle Verteilung signifikanter Ziffern schlechthin. Die Argumentation beruht dabei auf einer interessanten Mischung deterministischer und probabilistischer Techniken, eine Tatsache, welche umgekehrt eine differenziertere Einschaetzung der mathematischen Substanz von BL ermoeglichen sollte. Fuer klassische "chaotische" Systeme kann die Gueltigkeit von BL nicht erwartet werden. Diese Tatsache sowie eine Reihe interessanter, damit teilweise zusammenhaengender offener Fragen werden gleichfalls besprochen.
11-12-2003
A. Gastel
Gradientenflüsse mit kritischem Wachstum 2
11-12-2003
Arno Berger
Zur Verteilung signifikanter Ziffern in dynamischen Systemen (Dieser Vortrag findet im Rahmen der AG Stochastik und Dynamische Systeme statt.)
Signifikante Ziffern in numerischen Daten sind, sofern die zu Grunde liegenden Datensaetze nur ausreichend gross und verschiedenen sind, nicht gleichmaessig verteilt. Vielmehr trifft man verblueffend oft auf ein und dieselbe logarithmische Verteilung. Dieser empirische Sachverhalt, nach seinem (Wieder-)Entdecker oft als Gesetz von Benford (Benford's Law, BL) bezeichnet, ist unter statistischen und mathematischen Gesichtspunkten eingehend untersucht worden. Relativ neu jedoch ist das Studium dynamischer Systeme unter dem Blickwinkel von BL. Es ist sehr einfach, dynamische Systeme zu konstruieren, welche BL gehorchen. Fuer einige Zeit unklar war dagegen, ob - von ad-hoc konstruierten Beispielen abgesehen - reichhaltigere Klassen (diskreter oder kontinuierlicher) dynamischer Systeme die BL zu Grunde liegende logarithmische Mantissenverteilung zeigen. Der Vortrag versucht zu erlaeutern, warum die Antwort auf diese Frage ueberraschend positiv ausfaellt: Unter sehr milden Bedingungen erweist sich BL als DIE universelle Verteilung signifikanter Ziffern schlechthin. Die Argumentation beruht dabei auf einer interessanten Mischung deterministischer und probabilistischer Techniken, eine Tatsache, welche umgekehrt eine differenziertere Einschaetzung der mathematischen Substanz von BL ermoeglichen sollte. Fuer klassische "chaotische" Systeme kann die Gueltigkeit von BL nicht erwartet werden. Diese Tatsache sowie eine Reihe interessanter, damit teilweise zusammenhaengender offener Fragen werden gleichfalls besprochen.
12-12-2003
C. Diem
Pro-Galois-Überlagerungen von Kurven vom Geschlecht 2
Das Thema dieses Vortrags ist durch die folgende allgemeine Problemstellung motiviert: Man betrachte eine bestimmte Art von K\örpern (z.B. algebraisch abgeschlossen, lokal, endlich erzeugt) sowie alle (glatten, geometrisch zusammenh\ängenden) Kurven eines bestimmten vorgegebenen Geschlechts \über diesen K\örpern. Gibt es dann unter diesen Körpern und Kurven eine Kurve $C$ \über einem K\örper $K$, die einen unendlichen Turm $\longrightarrow C_i \longrightarrow \cdots \longrightarrow C$ nicht-trivialer unverzweigter \Überlagunerungen besitzt, so dass jeweils $C_i$ eine (glatte, \emph{geometrisch zusammenh\ängende}) Kurve \über $K$ ist und die \Überlagerungen $C_i \longrightarrow C$ Galoissch sind? \par Im Vortrag wird der Fall von Geschlecht $2$ Kurven \über endlich erzeugten K\örpern betrachtet. Es wird gezeigt, dass es f\ür jede ungerade Primzahl $p$ eine nicht-konstante (nicht-isotriviale) Geschlecht 2 Kurve \über einem globalen K\örper der Charakteristik $p$ gibt, die so einen Turm besitzt. \par Der Vortrag beruht auf einer Zusammenarbeit mit G.\ Frey.
12-12-2003
G. Böckle
Galois-Darstellungen über Funktionenkörpern und eine Vermutung von de Jong
12-12-2003
T. Lange
Kryptographische Anwendung abelscher Varietäten
Nachdem sich diskrete Logarithmen-Systeme basierend auf elliptische Kurven auch in den Anwendungen etabliert haben, sind in den letzten Jahren auch deren Verallgemeinerungen verstärkt auf Interesse gestoßen. Hyperelliptische Kurven kleinen Geschlechts haben wie elliptische Kurven den Vorteil, dass kein subexponentiellen Algorithmen zur Lösung des diskreten Logarithmus Problems bekannt sind und daher Gruppenordnungen von schon ca. 160 Bit ausreichende Sicherheit bieten. Dies ist für die Implementierung - besonders auf Chipkarten - interessant. In diesem Vortrag beleuchten wir kurz Kryptosysteme auf hyperelliptischen Kurven und gehen dann auf die Nutzung von Spur-Null Untervarietäten ein. Hier betrachten wir die Vorteile dieser Konstruktion, dass nämlich die Gruppenordnung einfach zu bestimmen ist und skalare Vielfache schneller bestimmt werden können als auf Jacobischen Varietäten von hyperelliptischen Kurven. Hierzu liefern wir Laufzeiten an und geben eine Sicherheitsanalyse nach Ergebnissen von Diem und Scholten.
17-12-2003
G. Wiesend
Der Schoof-Algorithmus in Geschlecht 2
18-12-2003
A. Gastel
Gradientenflüsse mit kritischem Wachstum 3
18-12-2003
Dr. S. Kräutle
Entkopplung eines n-Spezies-Konvektions-Reaktions-Problems in porösen Medien
18-12-2003
Stephan Weis
Gruppenoperationen auf Pfadräumen von Graphen
Aspects of a dynamical system D on a finite connected graph A will be focused on. D describes the motion of a particle traversing edges of A in equal time-1 steps. Bi-infinite sequences of consecutive edges are the elements of the phase space of D. The time Z acts by a left shift on these sequences. A rule $\ei_A$ is added, forbidding ($\ei_A(e)=1$) or allowing ($\ei_A(e)>1$) the particle to backtrack into specified edges $e$. An edge indexed graph $(A,\ei_A)$ is thus the ``route map'' where the dynamics takes place.
07-01-2004
A. Deinlein
Angriffe auf das DL-Problem hyperelliptischer Kurven
08-01-2004
A. Greven
Populationsmodelle und genealogische Bäume 1
08-01-2004
Dipl.-Math. B. Stinner
Phasenfeld-Modellierung von Erstarrungsprozessen
12-01-2004
Prof. Dr. Horst Hamacher
Krebsbestrahlung und die Zerlegung von ganzzahligen Matrizen in consecutive-1 Matrizen
13-01-2004
P.Mueller
Permutationsgruppen von Primzahlgrad
13-01-2004
P. Littelmann
Darstellungstheorie und Kombinatorik, von Young Tableaus zur affinen Graßmannvarietät
Vortrag im Rahmen der Reihe "Perspektiven in Algebra und Geometrie"\par Abstrakt. Es ist ziemlich genau 100 Jahre her, daß Issai Schur seine Arbeit über die Darstellungstheorie der invertierbaren n x n Matrizen veröffentlichte. Etwa zur gleichen Zeit führte Alfred Young die (später so nach ihm benannten) Young Tableaus ein, die ein wichtiges kombinatorisches Werkzeug in der Darstellungstheorie wurden. Sie kommen in den Arbeiten von Littlewood und Weyl vor, in den 70er Jahren tauchen sie in den Arbeiten von Lascoux und Schützenberger (Jeu de Taquin) auf, und in den 90er Jahren kommen sie in im Zusammenhang mit Quantengruppen und kristallinen Basen vor. In dem Vortrag werden wir auf einige der Aspekte der Tableaus eingehen und wir werden aufzeigen, wie man mit Hilfe von Gebäuden, Apartment, Galerie usw., zumindest einige dieser Aspekte auch auf beliebige reduktive algebraische Gruppen verallgemeinern kann, und was diese Kombinatorik mit der Geometrie der affinen Graßmannvarietät zu tun hat.
14-01-2004
G. Wiesend
Der Schoof-Algorithmus in Geschlecht 2 (III)
15-01-2004
A. Gastel
Gradientenflüsse mit kritischem Wachstum 4
15-01-2004
A. Winter
Populationsmodelle und genealogische Bäume 2
15-01-2004
Dr. G. Laschet
Effektive Eigenschaften von offenporigen Mehrschichtsystemen für Kombi-Kraftwerke mittels der Homogenisierungsmethode
20-01-2004
A. Figula
Differenzierbare Loops auf reduktiven Räumen
20-01-2004
Dipl.-Math. F. Radu
Mixed finite elements and a Newton-like scheme for solving the Richards' equation
20-01-2004
V. Batyrev
Perspektiven in Algebra und Geometrie: Torische Residuen in der Spiegelungssymmetrie
Torische Residuen sind Verallgemeinerungen des klassischen Begriffs "Grothendieck-Residue". In dem Vortrag werden einige Anwendungen der torischen Residuen in der Mirrorsymmetrie für Calabi-Yau Hyperflächen in torischen Varietäten vorgestellt.
21-01-2004
A. Griehl
Angriffe auf das DL-Problem hyperelliptischer Kurven
21-01-2004
Frank Schiller
Lebensversicherung? Auf keinen Fall!? Aus der Praxis eines Versicherungsmathematikers
26-01-2004
Prof. Dr. Matthias Ehrgott
Multiobjective Combinatorial Optimization in Airline Crew Scheduling
27-01-2004
D. Glynn
Quantum Codes
(Gemeinsam mit AG Gruppentheorie)
27-01-2004
A. Klenke
Multifraktales Spektrum Brownscher Intersektionslokalzeiten
Wir betrachten zwei Brownsche Bewegungen im $d$-dimensionalen Raum ($d=2$ oder $d=3$), die im selben Punkt gestartet werden und eine Zeiteinheit lang laufen. Die Schnittmenge $S$ der Pfade dieser beiden Brownschen Bewegungen hat die Hausdorffdimension $4-d$. Wir wollen nun die Punkte aus $S$ betrachten, wo $S$ lokal besonders dünn ist, wo also lokal die Dimension größer als $4-d$ ist. Wir finden, dass für ein gewisses Intervall von Werten $a \geq 4-d$ tatsächlich Punkte der lokalen Dimension $a$ existieren, und wir können, in Abhängigkeit von $a$, die Dimension der Menge dieser Punkte ausrechnen. Die Dimensionsformel benutzt die so genannten Intersektionsexponenten der Brownschen Bewegung, die für $d=2$ in Bahn brechenden Arbeiten von Lawler, Schramm und Werner kürzlich genau bestimmt wurden.
28-01-2004
R. Gerkmann
29-01-2004
A. Gastel
Gradientenflüsse mit kritischem Wachstum 5
29-01-2004
Ben Fabry
Soft glassy dynamics of protein-protein interactions in cytoskeletal networks
29-01-2004
Dr. Andreas Tiehm
Natürlicher mikrobieller Abbau von Schadstoffen (BTEX, PAK) - Einfluss der Milieubedingungen und Prozessdynamik
02-02-2004
PD Dr. Martin Gugat
Wie steuert man hyperbolische Systeme?
03-02-2004
D. Kröner
Numerische Methoden für konvektionsdominante Probleme
Mathematische Modelle zu vielen Anwendungsproblemen aus Natur und Technik führen auf Systeme von Konvektions-, Diffusions- Reaktionsgleichungen, wobei die Konvektion, manchmal auch noch die Reaktion, dominant sind. Die größte Herausforderung für die numerische Behandlung solcher Systeme besteht in der Verbesserung der Genauigkeit und der Effektivität numerischer Algorithmen. Eines der wirkungsvollsten Mittel hierzu ist die dynamische, lokale Gitterverfeinerung, basierend auf Fehlerindikatoren. Für gewisse Modellprobleme kann man rigorose Fehlerschätzer beweisen. Für die komplexen Anwendungsprobleme lassen sich hieraus Ideen für Fehlerindikatoren entwickeln. Im Vortrag werde ich die Theorie zur Herleitung der zugehörigen theoretischen Ergebnisse und die Verallgemeinerung auf Beispiele aus dem Bereich Verbrennung, Motorströmung, Strömung durch poröse Medien und Strömungen von elektrisch leitenden Flüssigkeiten (in der Sonnenatmosphäre), sowie weitere Beschleunigungstechniken darstellen.
04-02-2004
R. Gerkmann
Konstruktion hyperelliptischer Kurven mit komplexer Multiplikation (II)
05-02-2004
M. Birkner
Ein (größen)verzerrter Blick auf gerichtete Polymere, verzweigende Populationen und zufällige Umgebungen
Betrachtet man bei räumlichen verteilten, zufällig verzweigenden Populationen in regenerativer zufälliger Umgebung zunächst nur die mittleren lokalen Populationsgrößen, bedingt auf das Feld der Kinderzahlverteilungen, so erhält man ein Modell, das als sogenanntes gerichtetes Polymer in zufälliger Umgebung aus der statistischen Physik bekannt ist. Wir referieren zunächst alte und neuere Ergebnisse über gerichtete Polymere in zufälliger Umgebung. Weiterhin gewinnen wir ein verschärftes Kriterium für "`schwache Unordnung"' mittels einer stochastischen Darstellung für die Größenverzerrung der Zustandssumme; diese Technik ist bekannt aus der Theorie der klassischen räumlichen Verzweigungsprozesse. Schließlich stellen wir uns der Frage, was diese Resultate über die Eigenschaften von räumlichen Verzweigungsprozessen in regenerativer zufälliger Umgebung aussagen.
05-02-2004
Prof. Dr. Ralf Kornhuber
On robust multigrid for vector-valued Allen-Cahn equations
05-02-2004
A. Strasburger
Spherical Harmonics, Classical and Modern
The aim of this talk is to present an overview, addressed to an audience of mathematicians with diverse scientific interests, of both classical and contemporary aspects of the theory of spherical harmonics. Although the spherical harmonics (from a slightly different perspective they are described as homogeneous harmonic polynomials) have made their appearance in mathematics already through the work of Legendre and Laplace, they remain to be not only a very useful tool, but also a object of an active study, still revealing a multitude of connections with branches of modern mathematics and being capable of variety of different interpretations. The present talk will concentrate on the connections of spherical hamonics with the harmonic analysis on euclidean spaces, notably with the Fourier transformation and the theory of representations of groups.
10-02-2004
M. Bause
Approximationsverfahren für kompressible viskose Strömungen Analysis und Numerik
Die Poisson-Stokes-Gleichungen kompressibler viskoser Strömungen und ihre Numerik sind im Vergleich zu den Navier-Stokes-Gleichungen inkompressibler Fluide bislang nur wenig untersucht worden. Im Vortrag werden neue Approximationsverfahren für die stationären Poisson-Stokes-Gleichungen vorgestellt, die aus einer vereinfachten konstruktiven Existenz- und Eindeutigkeitstheorie hervorgegangen sind, auf einer Iteration zwischen einem verallgemeinerten Oseen-Problem und einer hyperbolischen Transportgleichung basieren und die stabile und genaue numerische Simulation kompressibler viskoser Strömungen auf einem grossen Bereich von Revnolds- und Mach-Zahlen ermöglichen. Dies wird insbesondere durch Multilevel-Stabilisierungen sowohl im Funktionenraum der Lösung als auch auf der diskreten Finite-Elemente-Ebene erreicht. Die Effizienz und Robustheit der Verfahren wird durch Finite-Elemente-Fehlerabschätzungen abgesichert und anhand numerischer Experimente illustriert.
11-02-2004
R. Gerkmann
Konstruktion hyperelliptischer Kurven mit komplexer Multiplikation (III)
12-02-2004
Tobias Jäger
Topologische Struktur seltsamer nicht-chaotischer Attraktoren
Die Existenz seltsamer nicht-chaotischer Attraktoren (SNA) für quasiperiodisch getriebenen Abbildungen hat großes Interesse an diesen Systemen hervorgerufen. Dennoch gibt es bisher nur wenige mathematisch rigorose Ergebnisse zur Existenz und zu den Eigenschaften dieser Objekte. Eine bisher noch offene Frage ist zum Beispiel, ob der topologische Abschluß eines SNA faserweise aus genau einem Intervall besteht oder nicht. Dies soll im Rahmen des Vortrags für eine spezielle Klasse von Systemen beantwortet werden, die sich auch schon für den Existenznachweis von SNA als sehr günstig erwiesen haben (sogenannte "Pinched Skew Products").
13-02-2004
Workshop Approximationstheorie
Vortragsthemen unter \par www.mi.uni-erlangen.de/~schmid/akapprox/workshop40.html
15-10-2004
Prof. Dr. Peter Stevenhagen
Escher und der Droste-Effekt
In 1956 the Dutch graphic artist Maurits Cornelis Escher (1898–1972) made an unusual lithograph with the title Prentententoonstelling. It shows a young man standing in an exhibition gallery, viewing a print of a Mediterranean seaport. As his eyes follow the quayside buildings shown on the print from left to right and then down, he discovers among them the very same gallery in which he is standing. A circular white patch in the middle of the lithograph contains Escher’s monogram and signature. What is the mathematics behind Prentententoonstelling? Is there a more satisfactory way of filling in the central white hole? We shall see that the lithograph can be viewed as drawn on a certain elliptic curve over the field of complex numbers and deduce that an idealized version of the picture repeats itself in the middle. More precisely, it contains a copy of itself, rotated clockwise by 157.6255960832 degrees and scaled down by a factor of 22.5836845286.
21-10-2004
Gerhard Keller
Schwach gekoppelte stochastische und chaotische Systeme I
Es wird eine in Zusammenarbeit mit C. Liverani (Rom) entwickelte neue Beweismethode vorgestellt, die es erlaubt, Eindeutigkeit und Mischungseigenschaften des SRB-Maßes endlich-dimensionaler Gitter schwach gekoppelter chaotischer dynamischer Systeme herzuleiten. Die Methode basiert auf Abschätzungen des Transferoperators und ist ueberraschend elementar und flexibel anwendbar. Im ersten Teil illustriere ich sie anhand einfacher stochastischer Systeme (z.B. stochastische Automaten mit schwacher Wechselwirkung), im zweiten Teil wird sie dann auf dynamische systeme angewandt.
21-10-2004
Herman Schulz-Baldes
Störungrechnung für Lyapunov-Exponenten im Anderson-Modell
Es wird ein Anderson Modell auf einem Streifen studiert und die zugehörige Lokalisierungslänge perturbativ im ungeordneten Potential berechnet, und insbesondere die Abhängigkeit von der Streifenbreite untersucht. Dies ist eine Störungsrechnung fuer den kleinsten Lyapunov Exponenten von zufälligen Produkten grosser symplektischer Matrizen. Der perturbative Ausdruck und insbesondere dessen Energieabhängigkeit stimmen hervorragend mit numerischen exakten Resultaten überein, und dies für erstaunlich grosse Werte des Kopplungsparameters.
28-10-2004
Gerhard Keller
Schwach gekoppelte stochastische und chaotische Systeme II
28-10-2004
Nihat Ay
Computational Mechanics
29-10-2004
G. Harder
Kongruenzen zwischen Modulformen vom Geschlecht 1 und Modulformen vom Geschlecht 2
Es sollen Kongruenzen zwischen Heckeeigenwerten von Siegelschen und klassischen Modulformen diskutiert werden. Fuer diese Kongruenzen gibt es theoretische Gruende, aber ich habe keinen Beweis. Es gibt aber ueberzeugende numerische Daten. Diese Kongruenzen haben interessante arithmetische Konsequenzen.
29-10-2004
R. Langlands
Zahlentheoretische Aspekte der Spurformel
04-11-2004
J. Habermann
Variationsprobleme mit Nichtstandard-Wachstum 1
04-11-2004
Jan Swart
Renormalisierung wechselwirkender Diffusionsprozesse.
Dieser Vortrag is dem von Dawson und Greven entwickelten Renormalisierungsverfahren für linear wechselwirkenden Diffusionsprozessen auf der hierarchischen Gruppe im lokalen Mittelfeldlimes gewidmet. Im ersten Abschnitt werden wir uns mit der allgemeinen Theorie für Systeme mit kompakten endlichdimensionalen Komponenten beschäftigen. Zur Sprache kommen neben rigorose Resultate auch numerische Simulationen und Vermutungen, die unter anderem auch Aussagen für das Gitter $Z^2$ treffen. Nach der Pause werde ich dann zeigen wie Klaus Fleischmann (Berlin) und ich hoffen einige von diesen Vermutungen für den Spezialfall von katalytischen Wright-Fisher-Diffusionen zu beweisen mit Hilfe eines ziemlich komplizierten Branchingprozesses und der Technik der eingebetteten Teilchensysteme.
04-11-2004
Prof. Dr. I. Aavatsmark
MPFA Discretization on Quadrilateral Grids
04-11-2004
Hajo Leschke
Energetische und dynamische Eigenschaften eines Quantenteilchens im zufälligen Magnetfeld mit extrem anisotropen Korrelationen
Vorgestellt werden rigorose Aussagen über energetische und dynamische Eigenschaften eines Quantenteilchens in der euklidischen Ebene unter dem Einfluss eines dazu senkrechten zufälligen Magnetfelds mit (Gauss'scher Statistik und) nicht verschwindendem Mittelwert. Dabei wird zur Vereinfachung angenommen, dass die Realisierungen fast sicher nur von einer der beiden kartesischen Koordinaten für die Ebene abhängen. Die Aussagen sind gewisse "zufällige Analoga" von IWATSUKA's Ergebnissen aus dem Jahr 1985 (vergl. z.B. das Buch über Schrödinger-Operatoren von CYCON, FROESE, KIRSCH und SIMON)
05-11-2004
P. Newstead
Coherent systems on algebraic curves
05-11-2004
Prof. Dr. I. Aavatsmark
A Black-Oil and Compositional IMPSAT Simulator with Improved Compositional Convergence
08-11-2004
A. Figula
Geodesic loops on 3-dimensioanl reductive spaces
11-11-2004
J. Habermann
Variationsprobleme mit Nichtstandard-Wachstum 2
11-11-2004
Siva Athreya
Singularities and Conditionings of $\psi$-super Brownian Exit Measures
For an Euclidean domain, Salisbury and Verzani derived certain representations for super-Brownian motion with quadratic branching, conditioned in terms of its exit measure. They showed that this can be described as a martingale change of measure and provided an equivalent construction via a tree like back bone along which mass immigrated.\par In this talk we shall start with a review of conditioning and literature on Exit measures on super-Brownian motion with quadratic branching and discuss the case of $\psi$-super Brownian motion where the tree like backbone is different. Time permitting we will discuss degenerate conditionings that lead to blow ups of various quantities.\par This is joing work with Tom Salisbury.
11-11-2004
Jeff Schenker
Equality of the edge and bulk Hall conductances in a mobility gap
I will discuss the edge and bulk conductances for 2D quantum Hall systems in which the Fermi energy falls in a band where bulk states are localized. An appropriate definition of the edge conductance may be obtained by including a contribution from states in the localized band. When this contribution is included the edge and bulk conductances are equal. Furthermore the contribution is essential, as it may be shown to be non-zero for the Harper Hamiltonian with Cauchy randomness.
12-11-2004
S. Hübner
Grundlagen über abelsche Varietäten und ihre Endomorphismenringe
16-11-2004
Laszlo Erdös
Towards the quantum Brownian motion
Einstein's kinetic theory of the Brownian motion, based upon light water molecules continuously bombarding the heavy pollen, provided an explanation of diffusion from the Newtonian mechanics. Since the discovery of quantum mechanics it has been a challenge to verify the emergence of diffusion from the Schrödinger equation. In this talk I will report on a mathematically rigorous derivation of a diffusion equation as a long time scaling limit of a random Schrödinger equation in a weak, uncorrelated disorder potential This is a joint work with M. Salmhofer and H.T. Yau.
18-11-2004
Jan Seidler
Exponential and $L^p$-estimates for stochastic convolutions
Stochastic convolution integrals in Hilbert spaces arise, if linear and semilinear stochastic partial differential equations are studied by means of semigroup methods. To mimic procedures used in finite-dimensional stochastic analysis, estimates of Burkholder-Gundy-Davis type are needed. Unfortunately, such estimates are known for (local) martingales, whilst stochastic convolutions need not be even semimartingales. The lecture will be devoted to a recent approach to this problem based on unitary dilations and Zygmund's extrapolation theorem which yields the desired estimates in a straightforward way.
18-11-2004
V. Bögelein
Parabolische Systeme höherer Ordnung 1
19-11-2004
G. Martens
CM-Typen abelscher Varietäten
22-11-2004
R. Caserta
Endliche Links-A-Loops
23-11-2004
F. den Hollander
The incipient infinite cluster for oriented percolation
25-11-2004
V. Bögelein
Parabolische Systeme höherer Ordnung 2
25-11-2004
Chr. Schumacher
Klassische Mechanik in zufälligen Potentialen
25-11-2004
A.A. Lashki
Affine Geometry over IB-rings
26-11-2004
W. Hofmann
Gruppentheoretische Charakterisierung von CM-Typen und Reflex
29-11-2004
K. Strambach
Gruppen mit einem fixpuktfreien Automorphismus und Loops
30-11-2004
Stefan Kebekus
Rationale Kurven auf algebraischen Varietäten
In seinen wegweisenden Arbeiten über die Hartshorne-Frankel Vermutung und über extremale Kontraktionen zeigte S. Mori, dass jede komplex-projektive Mannigfaltigkeit, deren antikanonisches Bündel nicht nef ist, rationale Kurven enthält. Viele interessante Mannigfaltigkeiten sind sogar von rationalen Kurven überdeckt. Heute ist bekannt, dass die Geometrie dieser Kurven viel über den umgebenden Raum selbst aussagt. Bei Anwendungen tritt aber häufig die Frage auf, wie singulär rationale Kurven vom minimalen Grad sein können. Ich möchte in meinem Vortrag eine Einführung in dieses Thema geben, ein Resultat über die Singularitäten rationaler Kurven vorstellen und etwas über die aktuellen Anwendungen sagen.
02-12-2004
T. Cox
An explicitly spatial stochastic Lotka-Volterra model
02-12-2004
V. Bögelein
Parabolische Systeme höherer Ordnung 3
02-12-2004
H. Schulz-Baldes
Topologische Quantenzahlen
Es wird anhand eines Beispieles erlaeutert, was topologische Invarianten in quantenmechanischen Systemen sind und wie sie zu messbaren Groessen fuehren koennen. Hierzu wird der Randstrom eines magnetischen Operators auf einer Halbebene berechnet und mit einer nicht-kommutativen Windungszahl in Verbindung gebracht. Mithilfe (nicht-kommutativer) Differentialtopologie kann diese Windungszahl durch den Index eines Fredholmoperators berechnet werden, analog zum klassischen Gohberg-Krein Index Theorem.
03-12-2004
W. Hofmann
Gruppentheoretische Charakterisierung von CM-Typen und Reflex
06-12-2004
R. Caserta
Endliche Links-A-Loops II
07-12-2004
Prof. Dr. E. Bänsch
Probleme mit Oberflächenspannung
07-12-2004
K. Künnemann
Höhen und Erweiterungen
Höhenfunktionen bilden ein grundlegendes Werkzeug der diophantischen Geometrie, um Endlichkeitssätze zu beweisen. Wir diskutieren die Faltings-Höhe elliptischer Kurven und ihren Zusammenhang zu arithmetischen Eigenschaften der komplexen Hodge-Zerlegung.
09-12-2004
V. Limic
Recent progress on the attracting edge problem
Reinforcement is observed frequently in nature and society, where beneficial interactions tend to be repeated. Edge reinforced random walker on a graph remembers the number of times each edge was traversed in the past, and decides to make the next random step with probabilities favouring places visited before. Using martingale techniques and comparison with the generalized Urn scheme, it can be shown that the edge reinforced random walker on a graph of bounded degree, with the {\em reinforcement weight function} $W(k) = k^\rho,\,\rho > 1$, traverses a random {\em attracting} edge at all large times, with probability $1$. A remarkably short argument of Sellke (1994) shows that attracting edge exists if and only if $\sum_k \frac{1}{W(k)}<\infty$, whenever underlying graph has no odd cycle. The conjecture that the above summability condition implies existence of attracting edge when the underlying graph is a {\em triangle} is still open. Progress has been made recently towards better understanding of attracting edge property for a large class of weights $W$ satisfying the above condition.
10-12-2004
W. Hofmann
Gruppentheoretische Charakterisierung von CM-Typen und Reflex (II)
16-12-2004
P. Pfaffelhuber
Genealogien und die Diversität einer Population unter Hitchhiking.
16-12-2004
V. Bögelein
Parabolische Systeme höherer Ordnung 4
16-12-2004
Thierry Jecko
Non-trapping condition for semiclassical matrix Schrödinger operators
Motivated by the study of the Born-Oppenheimer approximation for molecular collisions, we consider the scattering theory of a simplier model: a semiclassical matrix Schrödinger operator. We give a condition that ensures that certain semiclassical resolvents estimates hold true. These resolvents estimates are useful to perform semiclassical computations in scattering theory that justify the Born-Oppenheimer approximation. Furthermore, these resolvents estimates essentially exclude resonance phenomenum in the scattering process.
17-12-2004
W.-D. Geyer
Reduktionstheorie abelscher Varietäten (I)
13-01-2005
A. Sturm
Der Coalescentprozess mit Selektion
Der von Kingman 1982 eingeführte Coalescentprozess unterliegt den meisten gegenwärtigen Modellen für Genealogien in der Populationsgenetik. In seiner ursprünglichen Form ist der Prozess allerdings ungeeignet, den Einflu\ss~ von Selektion auf Genealogien zu modellieren, da ihm die Annahme von Austauschbarkeit der Individuen zugrunde liegt. Im Falle von Wettbewerb und Selektion besitzen jedoch bestimmte Individuen/Gene einen Reproduktionsvorteil gegenüber anderen. Dieser Vortrag soll einen Überblick über Verallgemeinerungen des Coalescentprozesses für verschiedene Arten von Selektion geben.
13-01-2005
D. Spehner
Mott law for a random walk in a random environment
We consider a random walk on the support of a stationary simple point process on R^d, d>1, which satisfies a mixing condition w.r.t. the translations. Furthermore the point process is furnished with independent random bounded energy marks. The transition rates of the random walk decay exponentially in the jump distances and depend on the energies through a factor of the Boltzmann-type. This is an effective model for the phonon-induced hopping of electrons in disordered solids within the regime of Anderson localization. We show that the rescaled random walk converges to a Brownian motion whose diffusion coefficient is bounded below by Mott's law for the hopping conductivity in disordered solids. The proof of the lower bound involves estimates for the supercritical regime of an associated site percolation problem.
14-01-2005
W.-D. Geyer
Reduktionstheorie abelscher Varietäten (II)
18-01-2005
A. Sznitman
Random Motions in Random Media
The mathematical analysis of models of particles moving randomly in disordered environments has been very active over the last thirty years. It has uncovered a number of surprising effects and mathematical challenges. We will discuss some of these effects and challenges in this lecture which is aimed at a general mathematical audience.
20-01-2005
F. Schury
Stabilität und Eindeutigkeit der Äquatorabbildung
20-01-2005
R. Sun
Convergence of Coalescing Nonsimple Random Walks to the Brownian Web
The Brownian Web (BW) is a family of coalescing Brownian motions starting from every point in space and time $\R\times\R$. It was first introduced by Arratia, and later analyzed in detail by T\'{o}th and Werner. More recently, Fontes, Isopi, Newman and Ravishankar gave a characterization of the BW and general convergence criteria allowing either crossing or noncrossing paths, which they verified for coalescing simple random walks. Later Ferrari, Fontes, and Wu verified these criteria for a two dimensional Poisson Tree. In both cases, the paths are noncrossing. To date, the general convergence criteria of FINR have not been verified for any case with crossing paths, which appears to be significantly more difficult than the noncrossing paths case. Accordingly,in this work, we formulate new convergence criteria for the crossing paths case, and verify them for non-simple coalescing random walks satisfying a finite fifth moment condition. Several corollaries are presented, including an analysis of the scaling limit of voter model interfaces that extends a result of Cox and Durrett.
21-01-2005
W.-D. Geyer
Reduktionstheorie abelscher Varietäten (III)
21-01-2005
Prof. Dr. Klaus Deckelnick
Eine Finite-Elemente Methode für den Willmore-Fluß
Wir betrachten eine Familie von zweidimensionalen Flächen $(\Gamma(t))_{t \in [0,T]}$, welche der Evolutionsgleichung für den Willmore--Fluß genügen, d.h. $V = \Delta_{\Gamma}H + \frac{1}{2} H^3 - 2 HK$ auf $ \Gamma(t)$. Dabei bezeichnen $V$ die Normalengeschwindigkeit, $H$ die mittlere Krümmung und $K$ die Gauß-Krümmung von $\Gamma(t)$. Für Flächen $\Gamma(t)$, die sich als Graph über einem Gebiet $\Omega \subset \Rz^2$ schreiben lassen, also $\Gamma(t) ={(x,u(x,t)):, x \in \Omega}$, führt obige Evolutionsgleichung auf eine parabolische Differentialgleichung vierter Ordnung für die Funktion $u$. Es stellt sich heraus, dass diese Gleichung eine Variationsformulierung besitzt, welche aus zwei Problemen zweiter Ordnung besteht, sofern man mit den beiden Variablen $u$ und $H \, \sqrt{1+ | \nabla u |^2}$ arbeitet. Diese Formulierung läßt sich in natürlicher Weise zur Diskretisierung mittels der Finite--Elemente--Methode verwenden. Ziel des Vortrags ist es, das numerische Verfahren herzuleiten und die wesentlichen Ideen der Fehleranalyse darzustellen. Darüber hinaus sollen Ergebnisse von Testrechnungen gezeigt werden. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Arbeit mit G. Dziuk (Freiburg).
21-01-2005
Prof. Dr. Klaus Ecker
Monotone Integrale fuer nichtlineare Diffusionsgleichungen
Wir berichten ueber Monotonie-und Mittelwertformeln fuer verschiedene geometrische Evolutionsgleichungen. Beispiele solcher Gleichungen sind der mittlere Kruemmungsfluß, der Fluß zu harmonischen Abbildungen sowie der Riccifluß von Metriken.
21-01-2005
Prof. Dr. Gerhard Rein
Nichtlineare Stabilität von Galaxien und Sternen
Galaxien werden in der Astrophysik oft durch das Vlasov-Poisson-System modelliert. Wir untersuchen die nichtlineare Stabilität von Gleichgewichtslösungen dieses Systems, indem wir letztere als minimierende Elemente von Energie-Casimir-Funktionalen konstruieren, die weder konvex noch positiv definit sind. Das zugehörige Variationsproblem wird über ein reduziertes Funktional gelöst, dessen Minimierer ihrerseits stabile Gleichgewichtslösungen des Euler-Poisson-Systems sind, welches zur Modellierung von Sternen verwendet wird.
24-01-2005
A. Sanchez Argaez
Combinatorial aspects of covers of curves
25-01-2005
Peter Littelmann
Über Darstellungstheorie und Geometrie
In dem Vortrag soll exemplarisch anhand der Arbeiten von Derksen und Weyman, Reineke, Maffei und Chirivi über die enge Verquickung zwischen Darstellungstheorie und Geometrie berichtet werden.
27-01-2005
F. Schury
Stabilität und Eindeutigkeit der Äquatorabbildung 2
27-01-2005
R. Ruder
Einführung zu Spingläsern
28-01-2005
H. Lange
Idealtheoretische Beschreibung von Isogenien abelscher Varietäten
31-01-2005
R. Vidal Martins
Non-Gorenstein Curves: Canonical Models and Gonality
01-02-2005
Klaus Hulek
Geometrie und Arithmetik von Calabi-Yau Varietäten
Calabi-Yau Mannigfaltigkeiten gehören seit einigen Jahren zu den am meisten untersuchten Varietäten. Ein Grund hierfür ist, dass sie eine wichtige Rolle in der Physik, insbesondere der Stringtheorie, spielen. Andererseits sind Calabi-Yau Varietäten eine natürliche Verallgemeinerung von elliptischen Kurven, deren Arithmetik ein zentrales Themat der Zahlentheorie ist. In letzter Zeit wurde daher auch die Arithmetik von Calabi-Yau Varietäten eingehend untersucht. Durch Arbeiten von Candelas et al. wurde sogar ein Zusammenhang zwischen Stringtheorie einerseits und arithmetischen Fragen andererseits hergestellt. Ziel des Vortrages ist es, über einige neuere Entwicklungen auf diesen Gebieten zu berichten.
03-02-2005
Gerhard Keller
Eigenfunktionen expandierender analytischer Kreisabbildungen
Ich werde über eine gemeinsame Arbeit mit H.H. Rugh sprechen, in der wir reell-analytische 2:1 Kreisabbildungen konstruieren, die isolierte Eigenwerte außerhalb des essentiellen Spektrums haben.
03-02-2005
Stefan Adams
Large deviations for trapped interacting Brownian particles and paths
This talk has two parts, one is settled in stochastics, in particular in the theory of large deviations for Brownian motions, the other one is devoted to applications for systems of interacting Bosons in trapping potentials. We introduce two probabilistic models for $N$ interacting Brownian motions moving in a trap in $ \mathbb{R}^d $ under mutually repellent forces. The two models are defined in terms of transformed path measures on finite time intervals under a trap Hamiltonian and two respective pair-interaction Hamiltonians. The first pair interaction exhibits a particle repellency, while the second one imposes a path repellency. In the stochastics part wee analyse both models in the limit of diverging time with fixed number $ N $ of Brownian motions. In particular, we prove large deviations principles for the normalised occupation measures. The minimisers of the rate functions are related to the Hamilton operator for a system of $ N $ interacting trapped particles. More precisely, in the particle-repellency model, the minimiser is its ground state, and in the path-repellency model, the minimisers are its ground product-states. This study is a contribution to the search for a mathematical formulation of the quantum system of $ N $ trapped interacting bosons as a model for Bose-Einstein condensation, motivated by the success of the famous 1995 experiments. Recently, Lieb et al.~described the large-$N$ behaviour of the ground state in terms of the well-known Gross-Pitaevskii formula, involving the scattering length of the pair potential. We prove that the large-$N$ behaviour of the ground product-states is also described by the Gross-Pitaevskii formula, however with the scattering length of the pair potential replaced by its integral. This result is interesting in mathematical physics, because, actually, the $L^{1} $-norm represents the first Born approximation of the scattering length of the interaction potential.
04-02-2005
R. Gerkmann
Der Hauptsatz über abelsche Varietäten mit komplexer Multiplikation
04-02-2005
O.H. Kegel
Ideale in Gruppenalgebren
07-02-2005
Prof. Dr. Marc Stamminger
Optimierungsprobleme bei der Registrierung
In der Medizin werden oft zwei- oder dreidimensionale Aufnahmen des selben Objektes zu unterschiedlichen Zeiten oder mit unterschiedlichen Aufnahmetechniken (z.B. CT und MR) gemacht. Die so gewonnenen Daten müssen nun "registriert" werden, d.h. eine Abbildung muss gefunden werden, die die Datensätze in ein gemeinsames Koordinatensystem überführt. Diese Abbildung kann starr oder nicht-starr sein. Ziel ist es dabei, eine Abbildung zu finden, die möglichst ähnliche Werte aufeinander abbildet, oder die die Mutual Information maximiert. Das dabei entstehende Optimierungsproblem besitzt nur wenig ausgeprägte Maxima und erfordert meist eine vorherige Grobregistrierung. Für nicht-starre Registrierung ist außerdem der Suchraum groß. In dem Vortrag werden Arbeiten auf dem Gebiet und die dabei aufgetretenen Optimierungsprobleme beschrieben.
08-02-2005
Dr. O. Cirpka
Mixing of Reactive Solutes in Groundwater.
09-02-2005
Pier Mello
STATISTICAL WAVE SCATTERING IN CHAOTIC AND DISORDERED SYSTEMS. RANDOM MATRICES AND MAXIMUM ENTROPY. Successes and open questions
10-02-2005
Dr. O. Cirpka
Geostatical Inference of Hydraulic Parameters from Measurements of Dependent Quantities.
10-02-2005
S. Rolles
Kantenverstärkte Irrfahrten
Die kantenverstärkte Irrfahrt wurde 1986 von Persi Diaconis eingeführt. Noch stets sind viele Fragen über den Prozess offen, so z.B. die Frage nach dem Rekurrenz- bzw. Transienzverhalten in allen Dimensionen $\ge 2$. In den letzten Jahren wurden in Zusammenarbeit mit F. Merkl neue Methoden zum Studium der kantenverstärkten Irrfahrt auf ${\mathbb{Z}}\times\{1,2,\ldots,d\}$ entwickelt. Dabei wird ausgenutzt, dass der Prozess auf jedem endlichen Graphen dieselbe Verteilung hat wie eine Irrfahrt in einer zufälligen Umgebung (jedoch mit einer komplizierten Abhängigkeitsstruktur). Die zufällige Umgebung wird mit Methoden der statistischen Mechanik untersucht. Diese neuen Techniken erlauben es, Rekurrenz und Grenzwertsätze für die kantenverstärkte Irrfahrt auf Leitern zu beweisen.
10-02-2005
Andreas Knauf
Quantenmechanische Bewegung auf KAM-Tori
11-02-2005
H. Lange
Idealtheoretische Beschreibung von Isogenien abelscher Varietäten (II)
14-02-2005
Prof. Dr. Michael Schäfer
Numerische Simulation und Optimierung komplexer Strömungsprobleme: Status und Trends
Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der numerischen Simulation und Optimierung strömungsmechanischer Probleme. Insbesondere werden Fragen der Zuverlässigkeit und Effizienz der entsprechenden numerischen Methoden im Vordergrund stehen. Verschiedene Verfahrenskomponenten zur Diskretisierung, Lösung und Optimierung werden diesbezüglich diskutiert und charakteristische Effekte werden anhand von konkreten Anwendungsbeispielen aufgezeigt.
03-03-2005
Prof. Dr. Kai-Uwe Bletzinger
Structural Optimization - Status and Trends
Numerische Simulationsverfahren wie FEM und CAD haben sich als alltägliche Ingenieurwerkzeuge bewährt. Während der Entwicklung eines neuen Produktes sind üblicherweise viele wiederholte Simulationsläufe notwendig, um die geforderte Produktqualität zu erzielen. Es müssen dabei verschiedene Varianten entwickelt und miteinander verglichen werden. Die Methoden der Strukturoptimierung unterstützen bei der Ziel gerichteten Entscheidung. Sie helfen die Entwicklungszeit bei gleichzeitig besseren Ergebnissen zu reduzieren und die Qualität des Produktes gegenüber alternativen Entwürfen abzusichern. Wie jede anspruchsvolle Technologie setzt auch die Strukturoptimierung bei den Anwendern fundiertes Wissen über die Hintergründe und Prinzipien voraus, damit das ganze Potenzial genutzt werden kann. Die spezielle Herausforderung resultiert aus der Kombination von CAD, FEM und mathematischen Optimierungsmethoden, wie z.B. der nichtlinearen Programmierung. Der Vortrag wird in die wesentlichen Grundbegriffe und Grundzüge einführen und auf wichtige Anwendungsgebiete der Strukturoptimierung eingehen.
14-03-2005
Dr. Serge Kräutle
Ein Entkopplungsverfahren für Systeme von Transportreaktionsgleichungen in porösen Medien mit Anwendungsbeispielen
17-03-2005
Dr. Christof Eck
Fehlerabschätzungen für Finite-Element-Diskretisierungen von Phasenfeldmodellen für Mischungen
18-10-2005
W. König
Interagierende Brownsche Bewegungen und die Gross-Pitaevskii-Formel
Zusammenfassung: Die Gross-Pitaevskii-Formel wurde Anfang der 1960er Jahre als ein Modell für Kondensationsphänomene bei Temperatur Null eingeführt. Vor wenigen Jahren identifizierten Lieb, Seiringer und Yngvason diese Formel als die korrekte Approximation eines interagierenden Partikelsystems für große Partikelzahl. In diesen Arbeiten wurde insbesondere eine mathematische Erklärung der Bose-Einstein-Kondensation bei Temperatur Null in einem Spezialfall gegeben. Um ein Modell für positive Temperatur zu erhalten, ersetzt man die Wellenfunktion durch das Aufenthaltsmass interagierender Brownscher Bewegungen. Sowohl im Grenzwert für große Partikelzahl als auch für kleine Temperaturen sollten interessante Variationsformeln entstehen, die von physikalischer Bedeutung sind (aktuelles Projekt mit Stefan Adams, Leipzig, und Jean-Bernard Bru, Mainz). In meinem Vortrag erläutere ich einige der Zusammenhänge sowie den Stand der Untersuchungen.
20-10-2005
S. Kolyada
On Li-Yorke senditivity and functional envelopes
20-10-2005
Sergiy Kolyada
On Li-Yorke sensitivity and functional envelopes
The main part of the lecture will be a short survey on the theory of chaos of a topological dynamical system $(X,f)$ given by a continuous selfmap $f$ of a compact metric space $X$. It's also planned to speak about a new subject in topological dynamics - functional envelope. If $(X,f)$ is a dynamical system given by a compact metric space $X$ and a continuous map $f:X\to X$ then by the functional envelope of $(X,f)$ we mean the dynamical system $(S(X), F_f)$ whose phase space $S(X)$ is the space of all continuous selfmaps of $X$ and the map $F_f: S(X) \to S(X)$ is defined by $F_f(\varphi) = f \circ \varphi$ for any $\varphi \in S(X)$. Our motivation for the study of dynamics in functional envelopes comes from the semigroup theory, from the theory of functional difference equations and from dynamical systems theory. We mainly deals with the connection between the properties of a system and the properties of its functional envelope.
21-10-2005
P. Newstead
On some vector bundles with too many sections on algebraic curves
24-10-2005
R. Caserta
Alternierende Gruppen als Translationsgruppen von Linksloops.
25-10-2005
Thorsten Theobald
Algebraische Methoden in Geometrie und Visualisierung
Vortrag im Rahmen der Reine "Perspektiven in Algebra und Geometrie"\par In dem Vortrag möchte ich über neue algebraische Methoden in Geometrie und Visualisierung berichten. Ausgangspunkt sind Sichtbarkeitsprobleme mit bewegten Kamerapunkten, die beispielsweise bei der Visualisierung von Kristallstrukturen mittels Kugelmodellen auftreten. Diese algorithmischen Fragen führen auf grundlegende Probleme der (reelen) algebraischen Geometrie, die die gemeinsamen Tangenten zu vorgegebenen Körpern sowie die effektive Behandlung von Kurven und Flächen im dreimensionalen Raum betreffen. In dem Vortrag wird ein Einblick in die, vom Dozenten mitenwickelten, reell-algebraischen und computerorientierten Methoden gegeben sowie die Verbindung zu der, in jüngster Zeit entstandenen tropischen Geometrie hergestellt. In dem Vortrag soll exemplarisch anhand der Arbeiten von Derksen und Weyman, Reineke, Maffei und Chirivi über die enge Verquickung zwischen Darstellungstheorie und Geometrie berichtet werden.
27-10-2005
N. Champagnat
From microscopic to macroscopic ecological stochastic models of evolution
27-10-2005
Dominik Janzing
Schätzen von Kausalstrukturen
Unterscheiden von Ursache und Wirkung anhand statistischer Daten: Gibt die Komplexität bedingter Verteilungen Hinweise auf die Wirkungsrichtung? Die Korrelationen zwischen zwei Zufallsvariablen X und Y sagen nichts darüber aus, ob X die Ursache von Y ist oder umgekehrt. Die Verteilung auf drei Variablen erlaubt jedoch z.B. die Unterscheidung zwischen den Kausalstrukturen X ---> Z <---Y und X <--- Z ---> Y. Auf n Variablen gibt die so genannte kausale Markoff-Bedingung an, welche Ursache-Wirkungs-Graphen mit einer gegebenen Verteilung verträglich sind. Leider liefert diese immer mindestens n! verschiedene gerichtete azyklische Graphen als potenzielle Kausalstrukturen. Ich werde berichten, welche Kriterien in der Literatur beschrieben werden, mit deren Hilfe sich besonders naheliegende Kausalstrukturen auswählen lassen, möchte aber auch die Grenzen dieser Methoden andeuten. Als Ergänzung werde ich eigene Ansätze zur Unterscheidung von Ursache und Wirkung vorstellen. Unsere Methode beruht, grob gesagt, auf der Idee und der Hoffnung, dass die bedingten Verteilungen P(Wirkung | Ursache_1, Ursache_2, ... , Ursache_n) typischerweise `glatter' sind als z.B. P(Ursache_1 | Wirkung, Ursache_2, ... , Ursache_n). Experimente an realen Daten sowie thermodynamische Gedankenexperimente sollen zeigen, dass die Hoffnung nicht völlig unbegründet ist. -- Die dabei verwendeten `Glattheitskrtiterien' möchte ich gerne zwecks Weiterentwicklung zur Diskussion stellen.
28-10-2005
W.-D. Geyer
Projective Case, H.-M. criterion, Computation of s.-s. points (II)
31-10-2005
A. Figula
Differenzierbare Bol-Loops.
03-11-2005
I. Zähle
Ein funktionaler zentraler Grenzwertsatz für stationäre verzweigende Irrfahrten
03-11-2005
H. Schulz-Baldes
Fluktuationen der Spuren von Zufallsmatrizen
Die Spuren von Potenzen von Zufallsmatrizen konvergieren fast sicher gegen die Momente der Halbkreisverteilung. Dies ist fuer hermitische Matrizen ein klassisches Resultat von Wigner und wurde inzwischen fuer ein sehr grosses Ensemble bewiesen. Nun wird gezeigt, dass die zugehoerigen Fluktuationen Gauss'sch sind. Der Beweis basiert nicht auf der Genus-Entwicklung von Harer und Zagier, welche nur fuer GOE und GUE gilt. Die Kovarianzmatrix wird dann mit kombinatorischen Mitteln diagonalisiert, die einen Zusammenhang zwischen den Tchebychev Polynomen und bestimmten Partitionen ausnutzten. Fuer konkrete Modelle koennen die Kovarianzen berechnet werden. Dies ist eine gemeinsame Arbeit mit J. Schenker.
04-11-2005
W.-D. Geyer
Projective Case, H.-M. criterion, Computation of s.-s. points (III)
07-11-2005
I. Stuhler
Eindimensionale Loops.
10-11-2005
Katrin Gelfert
Topologischer Druck für nicht-uniform hyperbolische dynamische Systeme
Der thermodynamische Formalismus, der ursprünglich im Rahmen der theoretischen Physik entwickelt wurde, bildet heutzutage ein Hauptinstrument bei der Untersuchung geometrischer und ergodentheoretischer Aspekte dynamischer Systeme. Ein Hauptgegenstand dieser Theorie ist der topologische Druck - ein Funktional mit dessen Hilfe sich eine ganze Reihe charakteristischer Größen von Observablen eines dynamischen Systems quantifizieren lassen. Wichtige Beispiele solcher Charakteristiken sind Entropie, Lyapunov-Exponenten, fraktale Dimensionen und multifraktale Spektren. Für hyperbolische dynamische Systeme konnten Rufus Bowen und David Ruelle fundamentale Zusammenhänge zwischen dem topologischen Druck und den periodischen Punkten eines Systems aufzeigen aber auch mit Hilfe des Drucks Attraktionseigenschaften und Hausdorff-Dimension invarianter Mengen bestimmen. In meinem Vortrag werde ich Verallgemeinerungen einer Reihe der genannten Ergebnisse auf nicht-uniform hyperolische Systeme präsentieren.
10-11-2005
P. Goldstein
Gradient flows. On Lojasiewicz-Simon inequality - introduction
10-11-2005
ACHTUNG!
FÄLLT ZUGUNSTEN DES VORTRAGS AM FREITAG AUS!
11-11-2005
Anita Rojas
The geometry of group actions on Jacobian varieties
11-11-2005
Svetlana Jitormiskaya
(Almost) localization, (almost) reducibility, and (dry) Ten Martini problem
We will discuss recent results on analytic Schrodinger cocycles at small couplings, with applications including the dry version of Ten Martini problem and 1/2-Holder continuity of the integrated density of states for Diophantine frequencies. We will also sketch a proof of Cantor spectrum for the almost Mathieu operator for all conjectured values of the parameters (the Ten Martini problem). This is a report on joint work with Artur Avila.
14-11-2005
Oleg Museyko, Michael Stiglmayr
Some Approaches to Recent Problems in Image Registration
14-11-2005
P. Plaumann
Lie-Algebren mit eingeschränkten Unteralgebrenverbänden.
15-11-2005
I. Vajda
Measures defined by convex functions and their statistical applications
17-11-2005
M. Hutzenthaler
Ein Verzweigungsmodell mit lokaler Kompetition
Wir betrachten wechselwirkende Fellerdiffusionen mit zusätzlichem konkaven Driftterm. Dies ist ein Modell, dessen Dynamik gegeben wird durch Migration zwischen den Inseln des \Z^d, superkritischer Verzweigung und Konkurrenzkämpfen auf jeder Insel. Untersucht wird die Existenz eines oberen invarianten Maßes und die Konvergenz des Prozesses gegen dieses Gleichgewicht. Des Weiteren untersuchen wir ein Mean Field Modell, um die Frage zu beantworten, bei welchen Parametern kein nichttriviales Gleichgewicht existiert.
17-11-2005
P. Goldstein
Gradient flows. On Lojasiewicz-Simon inequality - proof and examples
17-11-2005
Andreas Döring
Das verallgemeinerte Kochen-Specker-Theorem (und ein möglicher Ausweg)
Das Kochen-Specker-Theorem zeigt, dass es Phasenraummodelle der Quantentheorie -- auch Modelle mit versteckten Variablen genannt -- nicht geben kann. Fasst man die Observablenalgebra eines Quantensystems als eine von Neumann-Algebra R auf, so war das Kochen-Specker-Theorem bisher nur für Faktoren vom Typ I bewiesen, also für den Fall R=L(H). Im ersten Teil des Vortrags zeigen wir einen neuen, nicht-kombinatorischen Beweis, der die Situation für alle unitalen von Neumann-Algebren klärt. Dabei spielt der Satz von Gleason eine entscheidende Rolle. Im zweiten Teil werden Stonesche Spektren von Neumannscher Algebren sowie die darauf definierten antonymen und observablen Funktionen eingeführt. Es wird gezeigt, wie man damit einem Phasenraumbild doch wieder näher kommt.
18-11-2005
S. Hübner
The construction of $M(r,d)$ (I)
21-11-2005
Dr. Ralf Werner
Kosten und Nutzen robuster Optimierung
24-11-2005
J. Swart
The contact process seen from a typical infected site
In this talk, we will consider contact processes on general countable groups, which includes the usual d-dimensional integer lattice, regular trees, and more. We will see that the expected number of sites has a well-defined exponential growth rate, which is closely tied to how the process looks as seen from a typical (`Palmed') infected site at a typical late time. In particular, if the process grows subexponentially, as is for example the case on the usual integer lattice, we will prove that the process as seen from a typical infected site converges, as time tends to infinity, to the upper invariant measure conditioned on the origin being infected.
24-11-2005
M. Kronz
Non-differentiable elliptic systems of higher order I
24-11-2005
Andreas Knauf
Asymptotische Vollständigkeit in der Klassischen Mechanik
In der Streutheorie von n wechselwirkenden Teilchen nennt man eine Anfangsbedingung asymptotisch vollständig, wenn die asymptotischen Geschwindigkeiten der Teilchen als Limiten existieren. Das ist in der Himmelsmechanik nicht immer der Fall. Es wird eine Einführung in die Techniken der Streutheorie gegeben.
24-11-2005
Prof. Dr. T. Kepka
Congruence-simple semirings.
25-11-2005
S. Hübner
The construction of $M(r,d)$ (II)
28-11-2005
R. Caserta
Über die endlichen Gruppen, die innere Automorphismengruppen von AL-Loops sein können.
01-12-2005
R. Sun
Renormalization analysis of hierarchically interacting two-type branching diffusions
01-12-2005
M. Kronz
Non-differentiable elliptic systems of higher order II
02-12-2005
S. Hübner oder H. Lange
The construction of $M(r,d)$ (III)
02-12-2005
Gruppen und Topologische Gruppen
Zeiten und Vorträge entnehmen Sie bitte dem Programm; \par Die Vorträge finden am 02.12.2005 und 03.12.2005 statt.
05-12-2005
Prof. Dr. Stephan Dempe
Optimalitätsbedingungen für Zwei-Ebenen-Optimierungsaufgaben
Im Vortrag wird das Zwei-Ebenen-Optimierungsproblem formuliert und dann werden einige prinzipielle Gedanken zu möglichen Herangehensweisen bei der Herleitung von Optimalitätsbedingungen dargelegt. Danach werden verschiedene Optimalitätsbedingungen beschrieben: Zunächst solche, die den Bouligand-Kegel an den zulässigen Bereich der Zwei-Ebenen-Optimierungsaufgabe verwenden und danach Optimalitätsbedingungen, die auf der Anwendung des Kodifferentials im Sinne von Mordukhovich basieren.
05-12-2005
Dr. N. A. Gadhi
Über Zwei-Ebenen-Optimierung
05-12-2005
R. Caserta
Über die endlichen Gruppen, die innere Automorphismengruppen von AL-Loops sein können. II
08-12-2005
P. Pfaffelhuber
U¨ber die zeitliche Entwicklung der Ahnentiefe in Kingman's Coalescent
In einer idealen Population konstanter Größe haben alle Individuen einen gemeinsamen Vorfahren (MRCA) in der Vergangenheit. Irgendwann in der Zukunft wird es einen neuen MRCA geben. Doch wann wird dieser Zeitpunkt sein und wie lange zurück wird der zukünftige MRCA gelebt haben? Ist er heute vielleicht sogar noch gar nicht geboren? Alle diese Fragen können mit Hilfe von Kingman's Coalescenten und dem Lookdown-Prozess beantwortet werden. Diese Ergebnisse entstanden in Zusammenarbeit mit Anton Wakolbinger.
08-12-2005
Sabine Jansen
Teilchendichten im Quanten-Hall-Effekt
In der Theorie des fraktionierten Quanten-Hall-Effekts spielt eine 1983 von R.B.Laughlin vorgeschlagene Funktion eine wichtige Rolle. Diese gilt allgemein als gute Naeherung an den Grundzustand von repulsiv wechselwirkenden Elektronen im Magnetfeld in einer Ebene und wurde an verschiedene Geometrien angepasst, darunter den Zylinder. Es besteht die Vermutung, dass der thermodynamische Limes auf dem Zylinder eine Brechung der Translationssymmetrie aufweist. Dies soll fuer eine modifizierte Laughlinfunktion bewiesen werden. Ferner wird auf eine Verbindung zu einem verwandten Ergebnis fuer eindimensionale Coulombsysteme hingewiesen.
09-12-2005
C. Gonz\'alez Mart\'inez
Some aspects of the geometry of the moduli space of coherent systems
12-12-2005
A. Figula
"Transitive Schnitte in den Gruppen PSL(3,R) und PSU(2,1;C)"
15-12-2005
kein Vortrag
15-12-2005
M. Kronz
Non-differentiable elliptic systems of higher order III
16-12-2005
H. Lange
Extensions and Ext$^1$
16-12-2005
Tag der Stochastik
siehe "http://www.mi.uni-erlangen.de/~greven"/Events
20-12-2005
Italo Guarneri
From Experiments in Cold Atoms Optics to Number Theory
22-12-2005
S. Rams
The smoothness criterion
22-12-2005
kein Vortrag
12-01-2006
Wolfgang Löhr
Minimierende Maße auf Shifträumen
Es sollen auf einem $Z^d$-Shiftraum invariante Wahrscheinlichkeitsmaße untersucht werden, die das Integral über eine reelwertige Funktion $\psi$ minimieren. Dazu soll ein Zugang über minimierende Konfigurationen gewählt werden, den Gerhard Keller bereits im Sommersemester vorgestellt hat. Es soll nun ein Funktionenraum von $\psi$s entwickelt werden, auf den dieser Ansatz anwendbar ist.
12-01-2006
Konstantin Pankrashkin
Stetigkeit und asymptotische Eigenschaften der Greenschen Funktionen für Schrödinger-Operatoren auf Mannigfaltigkeiten
Auf Mannigfaltigkeiten beschränkter Geometrie betrachten wir Schrödinger-Operatoren H=(d+iA)^*(d+iA)+V mit singulären (lokal messbaren) Potentialen V. Es wird bewiesen, dass die entsprechende Resolvente R(z)=(H-z)^{-1}, die Potenzen der Resolvente R(z)^a=(H-z)^{-a}, die Schrödinger-Halbgruppe e^{-tH} und einige andere verwandte Operatoren stetige Integralkerne besitzen. Einige L^p-Abschätzungen für diese Integralkerne, insbesondere für den Wärmeleitungskern, und für die Eigenfunktionen von H werden gegeben. Wir beschreiben auch das asymptotische Verhalten der Greenschen Funktion G(x,y;z) (des Integralkerns von R(z)) wenn der Abstand d(x,y) klein ist, und zeigen, dass diese Asymptotik im allgemeinen vom magnetischen Vektorpotential A sowie vom Skalarpotential V abhängt und mit der entsprechenden Asymptotik für den Laplace-Operator nicht übereinstimmt. Anwendungen zur Theorie von Nullradiuspotentialen werden besprochen.
13-01-2006
H. Lange
Nichtsingularität des Modulraumes der stabilen Vektorbündel auf Kurven
16-01-2006
R. Caserta
Über die Konstruktion endlicher $A_l$ left loop mit vorgegebenen Innen Automorphismen Gruppen.
17-01-2006
Vladimir Matveev
Integrable Systeme, das Problem von Beltrami und die Vermutung von Lichnerowicz
In meinem Vortrag werde ich diskutieren, ob zwei verschiedene Riemannsche Metriken auf einer geschlossenen Mannigfaltigkeit die gleichen Geodätischen haben können, und welche Riemannschen Mannigfaltigkeiten Diffeomorphismen zulassen, die Geodätische erhalten.
19-01-2006
A. Sturm
Räumliche $\Lambda$-Coalescentprozesse
Der $\Lambda$-Coalscentprozess ist ein Markovprozess mit Werten in den Partitionen von ${\mathbb N}.$ Die Partitionen vereinen sich hierbei mit einer Rate, die durch ein Mass~ $\Lambda$ auf $[0,1]$ gegeben ist. Anders als beim Kingman Coalscentprozess können sich auch mehr als zwei Partitionen zu einer neuen Partition vereinen. In diesem Vortrag, betrachten wir einen räumlichen $\Lambda$-Coalescentprozess, bei dem die Partitionen in einem (endlichen) Raum migrieren und sich nur mit Partitionen vereinen können, die sich am selben Ort befinden. Wir geben Bedingungen an, unter denen die Anzahl der Partitionen in endlicher Zeit endlich wird. Dieser "Herunterkommen vom Unendlichen" ist in gewissem Sinne gleichmässig in der Anzahl der Raumpunkte. Dies erlaubt es uns, das asymptotische Verhalten des Prozesses auf dem Gittertorus für Dimension $d\geq 3$ zu studieren: Auf Zeitskalen von der Ordnung der Torusvolumen verhält sich der Prozess wie ein (nicht-räumlicher) Kingman Coalscentprozess.
19-01-2006
M. Kronz
Non-differentiable elliptic systems of higher order IV
19-01-2006
Hanno Gottschalk
The Feynman graph representation of convolution semigroups and its applications to Lévy statistics
20-01-2006
H. Lange
Irreduzibilität des Modulraumes der stabilen Vektorbündel auf Kurven
23-01-2006
R. Caserta
A_l-Loops und ihre Gruppen.
24-01-2006
F. Radu
Order of convergence estimates for an implicit Euler, mixed finite element discretization of Richard's equation
26-01-2006
M. Birkner
Grosse Abweichungen fuer eine bedingte Verteilung und Anwendungen auf raeumliche Systeme mit zufaelliger Umgebung
Wenn man eine u.i.v. Folge von "Buchstaben" gemäß einem unabhängigen Erneuerungsprozess in "Wörter" zerschneidet, so erhält man eine u.i.v. Folge von Wörtern, und bekanntermaßen werden die großen Abweichungen solcher Folgen auf dem "Prozess-Niveau" durch die spezifische relative Entropie beschrieben. Wir studieren das Problem der großen Abweichungen der empirischen Wortfolge bedingt auf die darunterliegende Buchstabenfolge und die Beziehung der bedingten Ratenfunktion zur spezifischen relativen Entropie. Solche bedingten großen Abweichungs-Probleme ergeben sich natürlicherweise beim Studium von ungeordneten Systemen mit ausgezeichneter "Zeitrichtung", beispielsweise gerichteten Polymeren in zufälliger Umgebung oder zufälligen Heteropolymeren an Grenzflächen.
26-01-2006
M. Kronz
Non-differentiable elliptic systems of higher order V
26-01-2006
Christian Sadel
Lyapunovexponenten und Zustandsdichten an Bandraendern
27-01-2006
S. Rams
Die Charakterisierung glatter Punkte in Hilbert Schemata (I)
27-01-2006
M. Fried
A Level Set Based Adaptive FE Algorithm for Image Segmentation
We present an adaptive finite element algorithm for segmentation with denoising of multichannel images. It is based on a level set formulation of the Mumford-Shah approach proposed by Chan and Vese. The aim is to find homogeneous regions $\Omega^i$ and their boundaries $\Gamma$ inside a given, possibly noisy image g : $g:\Omega [0, 1]^{N_c}$ and a piecewise smooth approximation $u$ to $g$ such that $u$ is smooth inside the segments $\Omega^i$ but may jump across the boundary $\Gamma$. Due to the heat equation like diffusion of the classical Mumford-Shah method, possible edges and details inside the segments will be blurred and eventually lost. To avoid this, we propose a slightly changed functional which leads to a TV like denoising inside the segments, hence is able to keep more details and edges while it is still denoising. The presented algorithm is able to switch between both methods such allowing a direct comparision of them and an easy adaption of the denoising properties to the actual given situation. Several numerical results including a test for convergence to a known solution, minimal partition of 3D images and a comparision of the denoising qualities of different approaches are presented.
27-01-2006
S. Hildebrandt
Konforme Darstellungen Riemannscher Metriken - Ein Variationsansatz zum Satz von Lichtenstein und zum Uniformisierungssatz
Durch Minimierung des Funktionals \[\int_N \sqrt{g(\tau)} |{\rm det}D\tau| du\, dv\mbox{ , } B=\{(u,v): u^2+v^2<1\}\] in der Klasse $C(\Gamma)$ der Abbildungen $\tau\in H^{1,2}(B,R^2)$, die $\partial B$ stetig und monoton auf den Rand $\Gamma =\partial \Omega$ eines Jordangebietes abbilden, wird ein Diffeomorphismus von $\bar{B}$ auf $\bar{\Omega}$ gewonnen, der $(\bar{B}, ds_e)$ konform auf $(\bar{\Omega}, ds)$ abbildet, wobei $ds^2_e = du^2 + dv^2$ und $ds^2 = g_{jk}(x)dx^jdx^k$ ist. Dies liefert die Riemannsche Version des Riemannschen Abbildungssatzes zusammen mit der Osgood-Carath´eodory-Erweiterung auf die Randabbildung. Wir streifen die Verallgemeinerung auf mehrfach zusammenh\ängende Gebiete und auf das Plateauproblem f¨ur Cartanfunktionale \[F(X) := \int_B F(X,X_u\wedge X_v) du\, dv\] mit einer Lagrangefunktion $F(x, z)$, die positiv homogen von erster Ordnung in $z$ ist.
27-01-2006
K. Cieliebak
Punctured Holomorphic Curves in Symplectic Geometry
Punctured Holomorphic Curves in Symplectic Geometry}\\[2mm] Holomorphic curves have been the main tool in symplectic geometry ever since their introduction by Gromov in 1985. Gromov originally considered holomorphic curves defined on compact Riemann surfaces, possibly with boundary. Since then, punctured holomorphic curves (defined on punctured Riemann surfaces with suitable asymptotic conditions) have become increasingly important. They first entered symplectic geometry through the work of Floer and Hofer around 1990, and were formalized as 'symplectic field theory' by Eliashberg, Givental and Hofer in 2000. In this talk I will describe the different types of holomorphic curves in symplectic geometry and illustrate their use by various examples.
30-01-2006
Dipl.-Math. Stefan Ruzika
Generating Representations of the Nondominated Set for Biobjective Combinatorial Optimization Problems with Quality Guarantee
First, we briefly review the literature on one particular class of combinatorial optimization problems, the multiple objective minimum cost flow problem. Based on this literature review, we develop a method for generating representations of the nondominated set which fulfil certain quality features. Quality aspects exist in the literature already; however, they gained only little attention. The algorithm for generating the representation utilizes a variant of the well-known e-constraint method. In the e-constraint method, a single objective combinatorial optimization problem has to be solved with an additional knapsack side constraint, which is in general difficult. We propose an exact solution method for solving combinatorial objective problems with a knapsack side constraint. This presentation is partly based on joint research with Horst W. Hamacher, TU Kaiserslautern, and Christian Pedersen, University of Aarhus, Denmark.
30-01-2006
P. Plaumann
Proendliche Loops.
31-01-2006
S. Kräutle
Reaktiver Transport als Algebrodifferenzialsystem/Komplementaritätsproblem und als Optimimierungsproblem
02-02-2006
A. Bovier
Mathematics of mean field spin glasses 1-4
02-02-2006
Anton Bovier
Ueber Spinglaeser, genaueres spaeter
03-02-2006
S. Seßler
Eine Familie von Prym-Varietäten für die Kryptographie
06-02-2006
Dipl.-Ing. Sleman Saliba
Online-Optimierung großer Dispositionsprobleme
Der allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) unterhält eine heterogene Flotte von Pannenfahrzeugen, die bis vor kurzem über Hilfszentralen durch Disponenten manuell den hilfesuchenden Autofahrern zugeordnet wurden. Um den Anforderungen durch wachsendendes Pannenvolumen und steigenden Kosten zu genügen, wurde die Disposition automatisiert. In dem Vortrag wird das System der Dispositionsplanung vorgestellt, das ein Online-Problem mit Echtzeitanforderungen darstellt. Ein Teilproblem, das bei der Lösung auftritt, betrifft die Erzeugung geeigneter Startlösungen. Dazu wurde ein polynomialer Approximationsalgorithmus entwickelt, der sich gerade in der Testphase befindet.
07-02-2006
Demetrios Pliakis
Geometric inequalities and Moser iteration
In the first lecture, we will recall Sobolev, Poincare und Hardy inequalities and prove the L^\infty to L^p bound for weak solutions with Moser iteration. In the second lecture, we prove the L^p-inf Harnack inequalites and the Hoelder continuity of the weak solutions of elliptic equations. In the third lecture, we use generalized Hardy inequalities and the Moser iteration in order to approximate Laplace eigenfunctions on a compact manifold with suitable harmonic polynomials. We derive also estimates for the rate of blow-up of the curvature as it approaches the isolited singularity of an analytic hypersurface.
09-02-2006
T. Klauß
Stochastic interacting particle system approach to collective motion and swarming
The transition from individual to collective movement can be observed in various biological contexts. One can think of a system with a large number of interacting individuals. One question is which individual behavior leads to the collective effect of swarming. Such effects have been studied with macroscopic and microscopic approaches using different methods varying from discrete time lattice models to continuous models in space and time. In this talk I want to introduce a stochastic interacting particle system approach in the sense of Thomas M. Liggett "Interacting Particle Systems" (Springer, New York 1985). The key assumptions of the model are a multidimensional lattice, point-like individuals that possess an orientation and a set of transition rates that model the time evolution of the system. The model allows two types of local transitions (updates). An individual may rotate ore move (translate) to an unoccupied neighboring node. The family of transition rates controls the transitions of the system and adds the probabilistic part. One challenging question is to characterize the equilibrium states of the system. I will present few results that are based on simulations . Further I want to describe some ideas and give an outlook on possible analytical results concerning the equilibrium states.
09-02-2006
Demetrios Pliakis
Geometric inequalities and Moser iteration
second part
09-02-2006
Prof. Dr. Albrecht Beutelsbacher
Mathematische Grundlagen der Experimente im Mathematikum im Giessen
Viele Besucher betrachten verblüfft die vielen Exponate und erproben selbst die ausgeklügelten Experimente der Austellung " Mathematik zum Anfassen" im Mathematikum. Herr Prof. Dr. Beutelsbacher erläutert, Was hinter den Experimenten steckt und welche Grundideen das Konzept des Museums zeigen kann.
10-02-2006
Workshop
Approximation Theory and Geometric Modelling
Workshop on the occasion of Hans Strauß' 65th birthday. For details see http://www.am.uni-erlangen.de/am1/events/events.html
16-02-2006
Wolfgang Sppitzer
Recent progress on the 1d Heisenberg model
We review some recent progress on the rigorous study of the one-dimensional ferromagnetic quantum Heisenberg model. In the first part we discuss ferromagnetic ordering of energy levels which is an analogue of the famous Lieb-Mattis Theorem (1962) for anti-ferromagnets. In the second part we demonstrate how a one-dimensional magnetic domain wall (realized as a ground state) is transported along a slowly moving time dependent magnetic field. All this is joint work with T. Michoel, B. Nachtergaele, and S. Starr.
09-10-2006
Takeshi Harui
Curves and the degree of their plane models
19-10-2006
Wolfgang Spitzer
Ground state energy of matter
We discuss the two term asymptotic expansion of the ground state energy of neutral matter as a function of the number of electrons. The problem can be reduced to a semi-classical analysis of an effective one-body Schroedinger operator. To this end, we introduce a new method of coherent states which we will explain in some detail. All this is joint work with J.P. Solovej.
20-10-2006
H. Lange
Correspondences without valance I
24-10-2006
PD Dr. Christof Eck
Homogenisierung eines Kontinuummodelss für die Flüssigphasenepitaxie
26-10-2006
Wolfgang Spitzer
Ground state energy of matter II
second part of the talk
27-10-2006
V. Strehl
Correspondences without valance II
31-10-2006
Jingfeng Han
Mumfold-Shah model for one-to-one contour matching
The talk presents a new algorithm based on the Mumford-Shah model for simultaneously detecting the contour features of two images and jointly estimating a consistent set of transformations to match them. With respect to the current asymmetrical method in the literature, this fully symmetric method allows to determine one-to-one correspondences between the contour features of two images. The entire variational model is realized in a multi-scale framework of the finite element approximation. The optimization process is guided by an EM type algorithm and an adaptive generalized gradient flow to guarantee a fast and smooth relaxation. The algorithm is tested on T1 and T2 magnetic resonance image data to study the parameter setting. We also present encouraging results of three applications of the proposed algorithm: inter-object mono-modal registration, retinal images registration and matching digital photographs of neurosurgery with its volume data.
02-11-2006
Andreas Knauf
Semiclassical resolvent estimates for Schrödinger operators with Coulomb singularities.
For the semiclassical Schrödinger operator with smooth long-range potential, it is well known that the boundary values of its resolvent at a positive energy E are bounded by O(1/h) (h being the semiclassical parameter) if and only if the associated Hamilton flow is non-trapping at energy E. Here, we extend this result to the case where Coulomb singularities are allowed. Since the Hamilton flow is not complete, in general, we replace it by an appropriate regularization (With Francois Castella and Thierry Jecko).
03-11-2006
P.A. Machado
Groebner bases and flat families I
07-11-2006
Sissel Mundal
Near Well Simulation
07-11-2006
D. Avritzer
Quadratic complexes and associated singular surfaces
07-11-2006
Oliver Junge
Mengenorientierte Numerik und Anwendungen
07-11-2006
A. Sartenaer
Recursive Trust-Region Methods for Multilevel Nonlinear Optimization
In this talk, a class of trust-region methods is presented for solving unconstrained nonlinear and possibly nonconvex discretized optimization problems, like those arising in systems governed by partial differential equations. The algorithms in this class make use of the discretization level as a mean of speeding up the computation of the step. This use is recursive, leading to true multilevel/multiscale optimization methods reminiscent of multigrid methods in linear algebra and the solution of partial-differential equations. First and second-order convergence properties of this class of algorithms will be outlined and preliminary numerical experience will be described on a small set of multilevel nonlinear optimization problems. (This is joint work with S. Gratton and Ph. Toint)
09-11-2006
S. Schemm
Quasiminimierer konvexer Variationsintegrale höherer Ordnung
09-11-2006
Tobias Schön
Multiresolutionsanalyse in der Computertomographie
Eine interessante Modifikation der Rekonstruktionsverfahren in der Röntgen-Computer-Tomographie (CT) wäre es, ein Verfahren zu entwickeln, welches zuerst das Objekt grob rekonstruiert und dann nur noch die interessanten Stellen mit den Detail-Informationen auffüllt. Dies würde eine enorme Rechenzeitersparnis ermöglichen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, solch ein Verfahren theoretisch herzuleiten und dieses anhand von CT-Daten zu testen.
10-11-2006
P.A. Machado
Groebner bases and flat families II
14-11-2006
Michael Stingl
Freie Materialoptimierung mit Kontrolle der minimalen Eigenfrequenz
16-11-2006
Markus Krapf
The escape rate of the n-centre problem
17-11-2006
W. Hofmann
Komponenten des Hilbert-Schemas (I)
21-11-2006
Sebastian Meier
Ein Zweiskalenmodell für reaktiven Transport in porösen Medien mit veränderlicher Mikrostruktur
23-11-2006
L. Beck
Partielle Regularität in niedrigen Dimensionen I
23-11-2006
Roland Speicher
Freie Wahrscheinlichkeitstheorie und Zufallsmatrizen. ACHTUNG: Findet als Kolloquium im Kleinen HS eine Stunde später als gewohnt statt.
23-11-2006
Roland Speicher
Freie Wahrscheinlichkeitstheorie und Zufallsmatrizen
Die freie Wahrscheinlichkeitstheorie ist ein recht junges und zur Zeit sehr aktives Teilgebiet der Mathematik; sie wurde von Dan Voiculescu mit dem Ziel entwickelt, gewisse nichtkommutative Algebren, inspiriert durch stochastische Methoden, zu verstehen. Bald entdeckte Voiculescu, dass die freie WTheorie auch Klassen von wichtigen Zufallsmatrizen beschreibt, und die Ergebnisse der freien WTheorie unter anderem die Berechnung von Eigenwertverteilungen von solchen Zufallsmatrizen ermoeglichen. Durch diesen Zusammenhang findet die freie WTheorie zur Zeit immer mehr Interesse in angewandten Gebieten, insbesondere bei Statistikern (Wishart Matrizen) und Elektro-Ingenieuren (drahtlose Kommunikation). In dem Vortrag werde ich versuchen eine Idee von typischen Fragestellungen und Ergebnissen der freien WTheorie zu geben; dabei werde ich mich im wesentlichen auf den Zusammenhang mit Zufallsmatrizen und den von mir entwickelten kombinatorischen Zugang zur freien WTheorie konzentrieren.
24-11-2006
entfällt!
27-11-2006
Klaus Schittkowski
Ein Trust-Region-Verfahren zur Lösung gemischt-ganzzahliger Optimierungsprobleme
28-11-2006
T. Muthukumar
Homogenization of a low-cost control problem
30-11-2006
S. Breitfuß
Variationsmethoden in der Bildregistrierung
30-11-2006
Marcel Griesemer
Licht und Materie ACHTUNG: Findet als Kolloquium im Kleinen HS eine Stunde später als gewohnt statt.
30-11-2006
Marcel Griesemer
Licht und Materie
Die quantenmechanische Beschreibung der Atome und Moleküle von Born, Heisenberg, Jordan und Schrödinger ist unvollständig, da sie die Wechselwirkung mit Licht (Strahlung) vernachlässigt. Insbesondere kann diese Quantenmechanik den Strahlungszerfall angeregter Atome nicht erklären; dazu müssen die Regeln der Quantenelektrodynamik (QED) herangezogen werden, welche aber zur Zeit noch eines rigorosen mathematischen Rahmens entbehren. In diesem Vortrag wird, nach einem kurzen historischen Exkurs, eine vereinfachte Form der QED vorgestellt, von welcher man erwarten darf, dass sie die wichtigsten Phänomene der Licht-Materie Wechselwirkung zumindest qualitativ zu reproduzieren vermag. Im Anschluss werden neuere mathematische Resultate in diesem Zusammenhang präsentiert.
01-12-2006
W. Hofmann
Komponenten des Hilbert-Schemas (II)
04-12-2006
Laura Cojocaru
Konnektivitätsanalyse zwischen wichtigen funktionellen Zentren im Gehirn
05-12-2006
Markus Bause
Zuverlässige Simulation komplexer Schadstoff-Transport und -Abbauprozesse im Untergrund: BDM-gemischte Approximation der Wasserströmung.
05-12-2006
Daniel Grieser
Das Spektrum fetter Graphen
Zusammenfassung: Ein fetter Graph ist eine $\epsilon$-Umgebung eines im $\mathbb{R}^n$ eingebetteten Graphen. Wir betrachten die Eigenwerte des Laplace-Operators auf einem fetten Graphen. Dies sind die Eigenfrequenzen (Obertöne) eines schwingenden Körpers in der Form des fetten Graphen, oder auch die quantenmechanischen Energien eines freien Teilchens, das sich in ihm bewegt. Da der fette Graph für kleine $\epsilon>0$ 'fast' wie ein Graph, also eindimensional, aussieht, sollte man erwarten, dass sich diese Eigenwerte durch die Struktur des Graphen allein, genauer durch die Eigenwerte eines geeigneten Operators auf dem Graphen, approximativ bestimmen lassen. Es stellt sich heraus, dass dies nur zum Teil korrekt ist. Insbesondere gibt es deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Randwertproblemen (Dirichlet oder Neumann). Im Vortrag werden einige Resultate und einige offene Probleme vorgestellt und wesentliche Ideen, z.B. aus der Streutheorie, erklärt.
07-12-2006
P. Nemec
Unions of subquasigroups, subloops and subgroups.
08-12-2006
G. Martens
Divisorenkomplette Kurven
12-12-2006
Ivar Aavatsmark
MPFA-Diskretisierungen und ihre Eigenschaften
12-12-2006
Ruedi Seiler
e-Learning im universitären Mathematikunterricht: Didaktische Konzepte, Technologie, Erfahrungen und Ziele
Nach einer allgemeinen Einleitung über die spezifischen Erfordernisse eines universitären e-math Unterichtes werde ich über die Erfahrungen mit dem System MUMIE im Einsatz an der TU-Berlin berichten. Ein wesentlicher Teil des Vortrags wird aus Live-Demos bestehen.
14-12-2006
A. Föglein
Gleichungen mit 2-q-Wachstum in der Heisenberg-Gruppe: Differenzenquotienten in T-Richtung
14-12-2006
Peter Mueller
Wie klingt ein zufälliges Labyrinth?
siehe Kolloquium
14-12-2006
Peter Müller
Wie klingt ein zufälliges Labyrinth?
Als diskretes Analogon der Spektralgeometrie ("Can one hear the shape of a drum?") hat die spektrale Graphentheorie das Anliegen, topologisch-geometrische Eigenschaften eines Graphen durch Spektraleigenschaften des diskreten Laplace-Operators auf dem Graphen zu charakterisieren. Spektrale Graphentheorie hat in den letzten 20 Jahren eine steile Entwicklung erfahren und zu einer Reihe tiefgründiger Resultate geführt. Die Spektraltheorie von Zufallsgraphen steht dagegen noch sehr am Anfang. Der Vortrag beschäftigt sich mit spektralen Eigenschaften von Bond-Perkolationsgraphen im Gitter Z^d. Insbesondere wird die Asymptotik der integrierten Zustandsdichte an den Rändern des Spektrums bestimmt und interpretiert. Dabei wird auch der Verbindung zu Irrfahrten in zufälligen Umgebungen nachgegangen. Als Ausblick wird das offene Problem der Quanten-Perkolation beschrieben.
15-12-2006
G. Martens
Divisorenkomplette Kurven (II)
18-12-2006
Mirjam Dür
Continuous Approaches to Discrete Problems by means of Optimization over Convex Cones
18-12-2006
Peter Müller
Scharf zweifach transitive Mengen von Permutationen.
18-12-2006
Theo Grundhöfer
Scharf transitive lineare Gruppen.
19-12-2006
Fotini Karakatsani
A posteriori error control for the time dependent Stokes equations
19-12-2006
Barbara Baumeister
Transversalen mit weiteren Eigenschaften.
Sei G eine Gruppe, H eine Untergruppe und T eine Transversale zu H in G, d.h. T ist ein Repräsentantensystem der Rechtsnebenklassen von H in G.\par In dem Vortrag will ich untersuchen, wie sich verschiedene Anforderungen an T, wir z.B. die H-Invarianz, auf die Gruppe G auswirken.
21-12-2006
V. Bakolas, A. Liebel
Der Stand der Technik in der Kontaktmechanik
21-12-2006
Sylvain Golénia
Spectral analysis of magnetic Laplacian on conformally cusp manifolds. (with Sergiu Moroianu); ACHTUNG: Anfang s.t.
We study spectral properties of magnetic Laplacian on a conformally cusp manifold. Assuming the gauge invariance, we classify smooth magnetic fields B with compact support following the property of being trapping and non-trapping. When B is trapping, the spectrum of the magnetic Laplacian is purely discrete and we compute the asymptotic of eigenvalue using some pseudo-differential technics. When B is non-trapping, the magnetic Laplacian has some continuous spectrum. We analyse it using a positive commutator approch, the Mourre theory. We deduce the local finiteness of eigenvalues inside the continuous spectrum and give a limit absorption principle away from these eigenvalues. This shows in particular the absence of singularly continuous spectum. Concerning the analysis of the continuous spectrum, we consider also the problem of perturbation of the metric and remove the hypothesis on the decay of derivatives of the metric. This improves some results on the Laplacian.
21-12-2006
J. Swart
Habilitationsprobevortrag
22-12-2006
A. Fehm
Elementare Definierbarkeit in Funktionenkörpern
11-01-2007
P. Goldstein
Long-time Behaviour of Solutions of the p-Laplacian parabolic System
11-01-2007
S. Jörres
Einfluss thermischer Fluktuationen auf das Entnetzungsverhalten dünner Flüssigkeitsfilme
11-01-2007
Rudolf Roemer
The interplay of disorder and interactions in the quantum world
12-01-2007
W. Hofmann
Singuläre arithmetische Schemata (I)
18-01-2007
T. Schmidt
Existenz und Regularität von Minimierern quasikonvexer Variationsintegrale mit (p,q)-Wachstum
19-01-2007
W. Hofmann
Singuläre arithmetische Schemata (II)
23-01-2007
M. Gugat
Anwendungen der d'Alembert Lösung der Wellengleichung bei Problemen der optimalen Steuerung
23-01-2007
A. Winter
On the construction of tree-valued limit dynamics
Markov chains with values in the space of trees with a given number of leaves arise in several areas of applied mathematics as for example discrete optimization, phylogeny and population dynamics. As the number of leaves gets large, the space of trees get huge exponentially fast making an analysis of the Markov chains based on combinatorical arguments very hard. For that reason there is a certain need for the stochastic analysis of the real-tree-valued limit dynamics, where a real tree extends the notion of a combinatorical tree allowing for infinitely many leaves and infinitesimal small edge length. In this talk we discuss the topological properties of the space of real trees and metric measure trees and illustrate the contruction of tree-valued limit dynamics with the example of the tree-valued Fleming-Viot diffusion. (The main part is based on joint work with Andreas Greven and Peter Pfaffelhuber)
25-01-2007
A. Föglein
Elliptic problems with measure data
25-01-2007
J. Hofmann
Äquivalenz von RT0 und MPFA
25-01-2007
Hermann Schulz-Baldes
Upper bounds on wavepacket spreading for random Jacobi matrices
A method is presented for proving upper bounds on the moments of the position operator when the dynamics of quantum wavepackets is governed by a random (possibly correlated) Jacobi matrix. As an application, one obtains sharp upper bounds on the diffusion exponents for random polymer models, coinciding with the lower bounds obtained in a prior work. The second application is an elementary argument (not using multiscale analysis or the Aizenman-Molchanov method) showing that under the condition of uniformly positive Lyapunov exponents, the moments of the position operator grow at most logarithmically in time. (joint work with L. Jitormiskaya)
26-01-2007
W. Hofmann
Singuläre arithmetische Schemata (III)
30-01-2007
F. Tröltzsch
Regularisierungsmethoden für die Optimalsteuerung partieller Differentialgleichungen mit Zustandsbeschränkungen
30-01-2007
A. Zatorska-Goldstein
p-harmonic operator beyond its natural domain of definition
The important class of nonlinear PDEs are elliptic equations, whose prototype is the $p$-harmonic equation $$ \mathrm{div}\, |\nabla u|^{p-2} \nabla u = \mathrm{div}\, f, \qquad 1
01-02-2007
A. Föglein
Elliptic problems with measure data
01-02-2007
Stéphane Nonnenmacher
Entropy of semiclassical measures on Anosov manifolds
(collab. with N.Anantharaman) We study the high-energy eigenfunctions of the Laplacian on a compact Riemannian manifold with Anosov geodesic flow. The localization of a semiclassical measure (or "quantum limit") associated with a sequence of eigenfunctions is characterized by the Kolmogorov-Sinai entropy of this (invariant) measure. We prove a lower bound for this entropy; in the case of constant negative curvature, this bound equals half the entropy of the Liouville measure.\\ HINWEIS: Bitte auch den morgigen Vortrag von St. Nonnenmacher beachten!
01-02-2007
M. Eleuteri
Regularity results for a class of functionals with non standard growth and for a class of obstacle problems
02-02-2007
W. Hofmann
Singuläre arithmetische Schemata (IV)
02-02-2007
Workshop Approximationstheorie
Vortragsthemen unter \par www.mi.uni-erlangen.de/~schmid/akapprox/workshop47.html
02-02-2007
Stéphane Nonnenmacher
Quantum decay rates in chaotic scattering
------ Zwei-Städte Kolloquium zur Analysis Erlangen - Regensburg ------ (collab. with M.Zworski) We consider Euclidean scattering by a smooth potential, in both classical and semiclassical settings. We assume that near some energy E>0, the set of trapped classical trajectories is a fractal hyperbolic repeller (the classical flow on the trapped set is "chaotic"). If the trapped set is "thin enough", then the quantum decay rates near the energy E are shown to be bounded from above. Equivalently, there is a ßemiclassical gap" in the resonance spectrum near E. We also prove that the semiclassical measures associated with resonant eigenstates are eigenmeasures of the classical flow.
02-02-2007
M. Eleuteri
Direct methods in the calculus of variations: historical introduction and recent regularity results
06-02-2007
M. Burger
Aspekte von Oberflächendiffusion
06-02-2007
A. Figula
Multiplikationen auf reduktiven und symmetrischen Räumen
Die symmetrischen und die reduktiven Räume sind wichtige Klassen von homogenen Räumen $G/H$, die durch gewisse Bedingungen für die Tripel $\mathfrak{g},\mathfrak{h},\mathfrak{m}$ definiert werden, wobei $\mathfrak{g}$ bzw. $\mathfrak{h}$ die Liealgebren der Liegruppen $G$ und $H$ sind und $\mathfrak{m}$ ein Komplement zu $\mathfrak{h}$ in $\mathfrak{g}$ bezeichnet. In meinem Vortrag möchte ich globale Multiplikationen auf $G/H$ klassifizieren, die alle Gruppenaxiome mit Ausnahme des Assoziativitätsgesetzes erfüllen. Diese Multiplikationen korrespondieren im Falle von symmetrischen Räumen zu differenzierbaren Bol-Loops, im Falle von reduktiven Räumen zu differenzierbaren Links-A-Loops. Das Exponentialbild $\exp \mathfrak{m}$ besteht aus Elementen von $G$, die sich als Bildmannigfaltigkeit eines differenzierbaren Schnittes $\sigma:\ G/H \rightarrow G$ auffassen lassen. Diese Tatsache ist fundamental für die Klassifikation von differenzierbaren Loops $L$. Man kann nämlich die von den Linkstranslationen von $L$ topologisch erzeugte Liegruppe $G$ betrachten und zu den homogenen Räumen $G/H$ alle Schnitte bestimmen, auf denen $L$ realisiert ist.
08-02-2007
A. Föglein
Elliptic problems with measure data
08-02-2007
E. Rohan
On homogenization and acoustic wave propagation in strongly heterogeneous piezo-elastic media
08-02-2007
Klaus Mecke
WEGEN ANTRITTSVORLESUNG VERLEGT AUF 19.4.07!
09-02-2007
S. Saliba
Analysis of algorithms for large-scale vehicle dispatching problems
09-02-2007
J. Bliedtner
Funktionalanalytische Eigenschaften semielliptischer Differentialoperatoren
09-02-2007
G. Harder
Kohomologie arithmetischer Gruppen
22-10-2007
P. Eskelinen
Interactive Learning-oriented Decision Support Tool for Nonlinear Multiobjective Optimization
23-10-2007
Rubi Rodriguez
Abelian varieties and Hecke algebras
In this talk we will report some new results on the connections between the representation theory of a (finite) group and the geometry of the abelian varieties it acts on. In particular, we will describe new families of Prym-Tyurin varieties.
25-10-2007
R. Sun
The Brownian Net
25-10-2007
Christian Sadel
Random Lie group actions on compact manifolds
We consider a random family of Lie group elements generating a Markov process on a compact Riemannian manifold. The randomness is coupled with some small constant. The aim is a perturbative calculation of the invariant measure in the weak coupling limit. Under certain conditions, the consideration of Birkhoff sums leads to a Hoermander operator and the invariant measure is to lowest order given by a smooth function spanning the kernel of its adjoint. Further investigations show that one can expand the invariant measure to any order in the coupling constant.
25-10-2007
Catrhin Bachschmidt
Mathematik in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika Ein Ländervergleich basierend auf Analysen ausgewählter Studien
Die Arbeit möchte as Verständnis für das amerikanische Bildungssystem schärfen und zu einer kritischen Hinterfragung unserer deutschen Praktiken im Mathematikunterricht anregen. Weiteres Ziel ist eine Analyse, inwieweit Vergleichsuntersuchungen zwischen USA und Deutschland überhaupt sinnvoll sind und inwieweit sie dazu dienen, voneinander zu lernen und Anregungen im eigenen System umsetzen zu können. Dabei stehen große Vergleichsuntersuchungen, welche Deutschland und USA beide im internationalen Mittelfeld bei den Leistungen in Mathematik ansiedeln, ebenso im Mittelpunkt wie detaillierte Untersuchungen auf der Ebene des Unterrichts. Ziel ist es herauszuarbeiten, ob die Länder sich wirklich so ähnlich sind, wie es teilweise Rankings der Leistungstests großer Studien darstellen.
08-11-2007
F. Schiller
Hedging von versicherungstechnischen Risiken
08-11-2007
Guido Montufar
Universelle Codes für multidimensionale ergodische Quantenquellen
We treat the existence of a universal compression scheme for ergodic quantum states and asymptotic perfect fidelity. More precisely we construct a sequence of subspaces which 1. are typical for all ergodic quantum states of a multidimensional lattice system with entropy smaller than r. 2. dimension grows asymptotically at most with exponential rate r. An analogous classical result is presented.
09-11-2007
F. Knop
Eine Konsstruktion halbeinfacher Tensorkategorien
Die Folge der symmetrischen Gruppen S1, S2, S3 ... ist diskret. Daher ist es überraschend, dass sich die Folge der Darstellungskategorien Rep(Sn) zu einer kontinuierlichen Familie von Tensorkategorien Rep(St) interpolieren lässt (Deligne 2002). Im Vortrag stellen wir eine Verallgemeinerung von Delignes Konstruktion vor. Inbesondere beantworten wir die Frage, was eine Darstellung von GL(t,Fq) ist, wenn t nicht unbedingt eine natürliche Zahl ist.\\ References\\ * math.CT/0605126: A construction of semisimple tensor categories\\ * math.CT/0610552: Tensor envelopes of regular categories
13-11-2007
R. Prignitz
Numerische Behandlung der Levelsetmethode für Zweiphasenströmung
15-11-2007
A. Gastel
Regularität polyharmonischer Abbildungen
15-11-2007
M. Birkner
Bedingtes großes Abweichungs-Prinzip für Sätze und Anwendungen (gemeinsame Arbeit mit A. Greven und F. den Hollander)
Wenn man eine u.i.v. Folge von "Buchstaben" gemäß einem unabhängigen Erneuerungsprozess in "Wörter" zerschneidet, erhält man eine u.i.v. Folge von Wörtern. Das große Abweichungs-Verhalten solcher "zufälligen Sätze" ist wohlbekannt. Wir studieren das analoge Problem, wenn man auf die zugrundeliegende Buchstabenfolge bedingt, und diskutieren, wie dieses bedingte große Abweichungs-Prinzip zum Studium von Gleichgewichten von interagieren Systemen im Regime unendlicher zweiter Momente benutzt werden kann.
15-11-2007
Boris Gutkin
Entropy bounds for semiclassical measures of quantized one-dimensional maps
Quantum ergodicity asserts that almost all infinite sequences of eigenstates of a quantized chaotic system are equidistributed in the phase space. On the other hand, there might exist exceptional sequences which converge to different (non-Liouville) classically invariant measures. By a remarkable result of N. Anantharaman and S. Nonnenmacher (math-ph/0610019, arXiv:0704.1564 with H. Koch), the metric entropy H_{KS}(m) of any semiclassical measure m arising in a chaotic Hamiltonian system must be bounded from below by a certain constant. This result turns out to be optimal for uniformly expanding systems. Unfortunately, this is not the case for generic Hamiltonian systems with varying expansion rate, where the bound could even become trivial. A stronger bound, valid for all Hamiltonian systems, has been conjectured by N. Anantharaman and S. Nonnenmacher in the same papers, but so far has not been proven. In the present work we consider this question using quantized one-dimensional maps as a model. For a certain class of non-uniformly expanding maps we prove Anantharaman-Nonnenmacher conjecture. Furthermore, for these maps we are able to construct explicit sequences of eigenstates which saturate the bound. This demonstrates that the bound is actually optimal.
15-11-2007
Marika Schroll
Räumliches Vorstellungsvermögen und ein Unterrichtsvorschlag zur Förderung der Raumvorstellung - Lernen an Stationen: Platonische und Archimedische Körper
Die Förderung des Raumvorstellungsvermögens ist vor allen Dingen auf den handelnden Umgang mit geeigneten Materialien und Modellen angewiesen. Das Lernen an Stationen zum Thema „Platonische und Archimedische Körper“ bietet ein Differenzierungsangebot, wo verschiedene Lerneingangskanäle berücksichtigt, differentielle Zugangsweisen beachtet und durch Forderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade eine Differenzierung ermöglicht wird, damit jeder Lernende entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten sein räumliches Vorstellungsvermögen optimal weiterentwickeln und entfalten kann.
16-11-2007
Eric Opdam
Hecke algebras and integrable models
Various quantum integrable models in mathematical physics can be constructed using affine Hecke algebras or closely related structures. In this talk we discuss the root system generalizations of the quantum n-particle gas on the line and on the circle with pairwise delta function interaction, whose underlying symmetries are given by Drinfeld's degenerate affine Hecke algebra and by Cherednik's degenerate double affine Hecke algebra at critical level, respectively. The spectral problem for these quantum integrable systems translates to questions on the harmonic analysis of the underlying Hecke algebra. We discuss several implications and some related open problems.\\ References\\ * math/0503034: Emsiz, E.; Opdam, E.; Stokman, J.: Periodic integrable systems with delta-potentials
22-11-2007
A. Gastel
Regularität polyharmonischer Abbildungen II
22-11-2007
siehe Tag der Stochastik
23-11-2007
Jürgen Hausen
Varietäten mit endlich erzeugtem totalen Koordinatenring
Es wird ein kombinatorischer Ansatz zur Beschreibung geometrischer Eigenschaften gewisser algebraischer Varietäten diskutiert. Ausgangspunkt ist die Theorie torischer Varietäten. Diese erlauben eine vollständige Beschreibung durch Fächer, d.h., gewisse Kollektionen polyedrischer Kegel im Gitter der Einparametergruppen. Es wird zunächst eine "duale" Sichtweise für Fächer vorgestellt, mittels welcher man die beschreibenden Daten in die Divisorenklassengruppe verlagern kann. Diese Sichtweise erlaubt dann eine Ausdehnung auf Varietäten mit endlich erzeugtem totalen Koordinatenring.
26-11-2007
A. Löhne
Dualität in der Vektoroptimierung
27-11-2007
J. Saak
Numerische Verfahren zur linear-quadratischen Regelung von parabolischen PDGln
27-11-2007
Bianca Stroffolini
Convex Functions in Carnot Groups: Old and New Results (Kolloquium im Rahmen der Vorträge hochkarätiger Wissenschaftlerinnen aus den Zielvereinbarungen mit der Hochschulleitung)
Starting from some possible definition of convexity on Carnot Groups, we will present some regularity results and open questions. Convex functions in Euclidean space can be characterized as universal viscosity subsolutions of all homogeneous fully nonlinear second order elliptic partial differential equations. This is the starting point we have chosen for a theory of convex functions on Carnot groups. The main result is the first order regularity, that is local Lipschitz continuity. The key tools are the uniqueness theorem for the viscosity solution of the subelliptic $\infty$-Laplacian, and the theory of subharmonic functions, developed by Bonfiglioli and Lanconelli. This provides uniform approximation of upper semicontinuous convex functions via smooth ones. A more "`geometric"' definition was proposed by Caffarelli and Cabr\'e and it is the so called horizontal convexity, namely convexity along horizontal curves. These two notions turn out to be equivalent. Concerning second order regularity results, a natural question is extending the classical Aleksandrov-Busemann-Feller differentiability theorem to convex functions. A way to reach this result is showing that the second order horizontal distributional derivatives of a convex function are measures. Now the convexity easily implies that the symmetrized second order derivatives are measures, while the question of proving that the commutators are measures is a nontrivial issue. This is an open question in arbitrary Carnot groups. A positive answer in Heisenberg groups has been given by Guti\'errez and Montanari. Trudinger has achieved a further extension to free divergence Hörmander vector fields of step two.
29-11-2007
L. Beck
Regularität für Systeme mit stetigen Koeffizienten
29-11-2007
siehe Tag der Stochastik
29-11-2007
Walter Aschenbacher
Landauer-Büttiker formulas in systems of independent fermions
Using stationary scattering theory under very general conditions, we rigorously derive the Landauer-Büttiker transport formalism from Ruelle's time dependent scattering approach to the construction of nonequilibrium steady states (NESS) in systems of independent fermions.
30-11-2007
Tag der Stochastik: Malwina Luczak
Mixing time for the mean field Ising model: cutoff at high temperature, exponent 3/2 at criticality, and metastability at low temperature
30-11-2007
Jin-Gen Yang
Sextic curves with simple singularities of maximal Milnor number
30-11-2007
Tag der Stochastik: Zhan Shi
Random walk and tree
30-11-2007
Tag der Stochastik: Robert Griffith
Diffusion processes and coalescent trees
03-12-2007
M. Stolpe
Global Optimization of discrete topology design problems
06-12-2007
M. Eckhoff
Brownsche Bewegung auf R-Bäumen
06-12-2007
S. Schemm
Calderon-Zygmund Abschätzungen für elliptische Systeme höherer Ordnung
06-12-2007
H. Schulz-Baldes
Weyl Theorie fuer Jacobi-Matrizen mit Matrix-Eintraegen
Die klassische Weyl-Theorie beschreibt die selbst-adjungierten Erweiterungen von singulaeren Sturm-Liouville Operatoren mit Hilfe einer sehr schoenen geometrischen Dichotomie (limit point - limit circle), welche sich auch direkt auf semi-infinite Jacobi-Matrizen uebertragen laesst. In dem Vortrag wird sie zudem auf matrix-wertige Jacobi Matrizen uebertragen. Dies vervollstaendigt Arbeiten von Krein und vielen anderen Autoren und ist insbesondere auch fuer das matrix-wertige Momentenproblem relevant. Zudem werden bekannte Methoden der spektralen Mittelung auf den Matrix-wertigen Fall ausgeweitet.
13-12-2007
A. Föglein
Regularität für elliptische Systeme in der Heisenberg Gruppe I
13-12-2007
Rudolf Roemer
Electric Transport Properties of the p53 Gene and the Effects of Point Mutations: Modelling Electronic Transport in DNA
13-12-2007
C. Martinez-Trigo
Stability of spectral types under local perturbations
Spectral averaging techniques for one-dimensional discrete Schr\ödinger operators are revisited and extended. In particular, simultaneous averaging over several parameters is discussed. Special focus is put on proving lower bounds on the density of the averaged spectral measures. These Wegner type estimates are used to analyze stability properties for the spectral types of Jacobi matrices under local perturbations.
14-12-2007
Takeshi Harui
On cyclic coverings from smooth plane curves
We consider smooth plane curves with non-trivial automorphisms and associated cyclic coverings. We give a description of the covered curves. In particular, double coverings from smooth plane curves are completely classified.
17-12-2007
J. Gorski
Zusammenhang effizienter Lösungen in multikriteriellen, kombinatorischen Optimierungsproblemen
20-12-2007
A. Föglein
Regularität für elliptische Systeme in der Heisenberg Gruppe II
20-12-2007
Gerhard Keller
"Nonlinear Response" in deterministischen Diffusionen
20-12-2007
Thierry Jecko
Semiclassical resolvent estimates for Schrödinger operators: comparison of different cases.
We shall consider results from works by Castella-Jecko and by Castella-Jecko-Knauf. In the proof of the main results, the same strategy is used. We shall compare the differences and the difficulties.
10-01-2008
A. Depperschmidt
Ein lokal reguliertes räumliches Populationsmodell
Wir betrachten ein räumliches Verzweigungsmodell für Individuen, die um lokale Ressourcen konkurrieren. Wir zeigen, dass das System ein eindeutiges nicht-triviales Gleichgewicht besitzt, sofern die Kompetition genügend schwach ist, und studieren Mischungseigenschaften dieses Gleichgewichts.
10-01-2008
A. Nerf
Eine Regularitätsaussage für Minimalfolgen des Paneitz-Funktionals bei geringer Energie-Konzentration
10-01-2008
Michael Singer
Leistungsmessung mit Jahrgangsstufentests im Mathematikunterricht
Die Leistungsmessung spielt, nicht erst seit den aktuellen Diskussionen, hervorgerufen durch das schwache Abschneiden deutscher Schüler bei den Schulleistungstests der PISA-Studien und TIMSS-Untersuchungen, eine ganz zentrale Rolle in der Schule. Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich speziell mit der Leistungsmessung im Mathematikunterricht, wobei ein Schwerpunkt auf den Einsatz von Tests im Schulalltag gelegt wird. Dafür sollen sowohl die allgemeinen erziehungswissenschaftlichen Grundlagen als auch die praxisrelevanten mathematischen Details, anhand von theoretischen und praktischen Ausführungen, vermittelt werden.
11-01-2008
Ulrich Stuhler
Darstellungstheorie p-adischer Gruppen und homologische Algebra
15-01-2008
J. Fuhrmann
Limiting current calculation in thin layer flow cells
15-01-2008
A. Winter
Loewner Evolution
Habilitationsprobevortrag
17-01-2008
A. Greven
Selektion und seltene Mutation: Tropfenformation
17-01-2008
Oliver Schnetz
Quantum Periods
Perturbative quantum field theories often feature rational linear combinations of certain transcendental numbers. A prominent series of these transcendentals are the odd zeta values zeta(2n+1). Mathematically, these transcendentals may be interpreted as periods of algebraic varieties (quantum periods). Remarkably, all the periods we know are multiple zeta values or closely related objects. In this (elementary) talk we will focus on massless phi^4-theory and show a close relationship to certain (primitive) 4-regular graphs. In the graph-theoretical setting we are able to understand the existence of product-periods. We will give a short account on the (few) known results in this still very mysterious connection between quantum field theory, graph theory, and algebraic geometry.
17-01-2008
Christoph Heberlein
Dynamische Arbeitsblätter für Cabri 3D v2
Da wir in einer dreidimensionalen Erfahrungswelt leben, ist die Fähigkeit der Raumvorstellung eine menschliche Qualifikation von hoher lebenspraktischer Bedeutung. Es ist deshalb von Interesse, diese Fähigkeit bei Schülern zu fördern. Diese Aufgabe fällt im Schulunterricht inhaltlich auch in den Bereich der Mathematik, speziell der Raumgeometrie. Derzeit wird die Raumgeometrie im Unterricht oft zugunsten der rechnenden analytischen Geometrie vernachlässigt. Ein Grund dafür könnte die Schwierigkeit sein, räumliche Überlegungen so zu vermitteln, dass sie für möglichst alle Schüler verständlich sind. Im normal ausgestatteten Klassenzimmer hat der Lehrer zur Veranschaulichung meist nur Tisch, Geodreieck, Lineal und Zeigestab zur Hand, um die Lage von Geraden und Ebenen dreidimensional anzudeuten. Ebene Zeichnungen an der Tafel kombiniert mit räumlichen Überlegungen sind zwar prinzipiell geeignet, um die Raumvorstellung zu trainieren, allerdings sind solche Zeichnungen oft aufwändig und zeigen ein festes Objekt nur aus einem Blickwinkel. Sie lassen somit wenig Freiräume zum (kontinuierlichen) Variieren bestimmter Eigenschaften, zum Experimentieren und zum Bauen. Eine Möglichkeit, das dynamische Umgehen mit Objekten und das Bauen von Objekten im Unterricht zu behandeln sind Computerprogramme für dynamische Geometrie. Sie erlauben das interaktive Erstellen geometrischer Konstruktionen am Computer und sind so programmiert, dass auch leicht Bewegungen und Verformungen durchgeführt werden können. In der Arbeit wird anhand von Arbeitsblättern für das dynamische Raumgeometrieprogramm Cabri 3D v2 gezeigt, wie der Computer im Schulunterricht eingesetzt werden kann. :
18-01-2008
Gavril Farkas
The Koszul geometry of the moduli space of curves
Given an algebro-geometric moduli space, a standard way of studying its global geometry is by constructing optimal effective divisors on it. I will present a general method of constructing divisors on a large class of moduli spaces, using the syzygies of the parametrized objects. Applications of this method include a proof that the moduli space of curves of genus 22 is of general type, and a determination of the birational type of the moduli space of Prym varieties.\\ References\\ * math/0607475: Farkas, G: Koszul divisors on moduli spaces of curves
21-01-2008
J. Alt
Diskretisierung verallgemeinerter Gleichungen mit Anwendungen auf Probleme der optimalen Steuerung
22-01-2008
Angela Ortega
Dolgachev's conjecture on the moduli space of rank 3 bundles on a genus 2 curve
For a curve of genus 2, the moduli space of rank 3 vector bundles with trivial determinant can be realized as a double cover of the 8-dimensional projective space branched along a sextic hypersurface. On the other hand, Coble proved a century ago that there exists a unique cubic hypersurface in 8-space which is (1) singular along the Jacobian variety of the curve (which is embedded using the system of 3-theta functions) and (2) invariant under the natural action coming from torsion points of order 3 on the Jacobian.\\ Dolgachev has made the striking conjecture than these two seemingly completely unrelated hypersurfaces are in the fact projectively dual to each other. We will discuss the background of the problem and present the idea of the proof of Dolgachev's conjecture.
24-01-2008
Juliane Rama
Dynamisches Verhalten von Resonanzzustaenden in der Quantenmechanik
25-01-2008
Karin Baur
31-01-2008
Karl Friedrich Siburg
Billiards and spectral invariants
01-02-2008
Jörg Winkelmann
04-02-2008
J. Gorski
Zusammenhang effizienter Lösungen in multikriteriellen, kombinatorischen Optimierungsproblemen
07-02-2008
Martin Kolb
Die Feynman-Kac-Ito Formel für unbeschraenkte singulaere magnetische Schroedinger Operatoren auf Riemannschen Mannigfaltigkeiten
30-10-2008
P. Glöde
Das Martingalproblem für die baumwertige Anderson-Diffusion
Unter der klassischen Anderson-Diffusion versteht man die Lösung der stochastischen Differentialgleichung dX(t)=bX(t)dW(t), X(0)=x\geq 0. Sie beschreibt approximativ das Wachstum einer sehr großen autokatalytisch verzweigenden Population. Wir wollen nun die Evolution der Genealogien solcher (sehr großen diskreten sowie kontinuierlichen) Populationen durch stochastische Prozesse beschreiben, die Werte im Raum der ultrametrischen Maßräume annehmen. Dazu charakterisieren wir diese Prozesse mithilfe von Martingalproblemen.
30-10-2008
Volkher Scholz
Tsirelson's Problem, Operator systems and Tensor norms
We discuss some possible ambiguities in the definition of "correlations produced by quantum systems", which were noted by Acin and formulated in a sharp way by Tsirelson. The issue is the notion of 'subsystem', or the kind of independence postulated between two observers Alice and Bob. If we just assume that all of Alice's observables commute with all of Bob's, we might get some larger correlations than if we assume in addition that these commuting observables act on different tensor factors in a tensor product decomposition of the underlying Hilbert space. Tsirelson showed already that if the ambient Hilbert space is finite dimensional, this distinction is irrelevant. The problem of Tsirelson is to decide the question in case of arbitrary Hilbert spaces and observable algebras. We show here that the problem is equivalent to the question whether all quantum correlations can be approximated by correlations between finite dimensional systems. Although we do not offer a solution, we do link the problem to issues well-known in the theory of C*-algebras, von Neumann algebras and operator systems.
31-10-2008
Peter Newstead
Representations of surface groups and Higgs bundles in genus 1
In this talk I will define G-Higgs bundles for a reductive group G and give some general background on the connection between these bundles and representations of surface groups. I will then give some results on GL(n,C)-Higgs bundles on an elliptic curve - this is the first step in a project to describe G-Higgs bundles on an elliptic curve for general G.
06-11-2008
S. Piotrowiak
Markierte metrische Maßräume: Ein geeigneter Zustandsraum für baumwertige Ohta-Kimura Resampling-Dynamiken
Im Gegensatz zum Moran-Modell hängen die Resampling-Raten beim Ohta-Kimura-Modell vom Typ der Individuen ab. Um auch die Genealogien solcher Dynamiken und deren Diffusionslimiten zu beschreiben, soll ein geeigneter Zustandsraum für derartige Prozesse eingeführt werden: Der Raum der markierten metrischen Maßräume. Versehen mit einer geeigneten Topologie, der sogenannten Gromov-Prohorov-Topologie, wird dieser zu einem Polnischen Raum.
06-11-2008
Hermann Schulz-Baldes
Absolutely continuous spectra for stochastic Dirac operators
For quasi-one-dimensional random Dirac operators in the symplectic ensemble (time-reversal, but no spin-rotation invariance) with an odd number of channels it is shown that the spectrum contains an absolutely continuous component of multiplicity 2. This follows from Kotani theory once the associated Lyapunov spectrum is understood, in particular, that there is always a so-called open channel leading to 2 vanishing Lyapunov exponents. (Report on work in progress with Christian Sadel.)
07-11-2008
T.Schmidt
Nicht-Lipschitz Minimierer regulärer Funktionale
07-11-2008
Bertfried Fauser
Hopf algebra methods in the theory of group branchings: Symmetric functions from Littlewood to present
The talk is based on joint work with Peter D. Jarvis, Hobart and Ronald C. King, Southampton.\\ The algebra of symmetric functions is a rather special mathematical gemstone. Due to its universality it emerges at various rather different points in mathematics - expectedly and unexpectedly. It comes for free with an additional Hopf algebra structure and with a Grothendieck lambda ring structure. All these operations (and even more) have been used by D.E. Littlewood with great effect in the theory of group characters using algebraic and combinatorial methods.\\ Exploiting the Hopf algebra structure of symmetric functions has proven to allow to unify and reformulate comprehensibly many 'amazing' formulae and identities. This insight is used to generalize the theory of group branchings considerably. All subgroup character rings of subgroups of GL(N) (in the inductive limit N->\infty) can be obtained by Hopf algebra twists, introducing new products on the symmetric functions encoding the products of the subgroup characters (producing an infinitude of new Littlewood-Richardson coefficients, see citation below).\\ Having new tools opens a variety of applications. Prominently we mention two of them:\\ * New knot and link invariants can be derived by colouring braids with subgroup characters of the newly derived character rings. This generalizes Kauffman state sum models and enlarges the category of knot invariants beyond the semi-simple Lie groups underlying Kontsevich's universal invariant. * Specializations of symmetric functions yield polynomial or even scalar objects. Being a homomorphic image they fulfil abundant relations inherited from the symmetric functions. This way we can show, how Jack-symmetric functions, and other such functions emerge from the same Hopf algebraic source as the subgroup branchings.\\ Other applications in number theory, quantum mechanics, and the combinatorics of quantum field theory were developed but will not be discussed here,[see BF, P.D. Jarvis, The Dirichlet Hopf Algebra of Arithmetics, J. Knot Theor. and its Ramifications, 16(4), 2007:379-438]\\ References\\ * math-ph/0508034: Fauser, B.; Jarvis, P.; King, R.: A Hopf algebraic approach to the theory of group branchings
11-11-2008
Ch. Scheven
Regularitätsresultate für geometrische Variationsprobleme höherer Ordnung
Der Vortrag behandelt Variationsprobleme höherer Ordnung, die Analoga für harmonische Abbildungen zwischen Riemannschen Mannigfaltigkeiten liefern. Dies führt auf die Theorie der biharmonischen beziehungsweise polyharmonischen Abbildungen. In der Literatur wurden bisher verschiedene Ansätze verfolgt, Funktionale höherer Ordnung zu definieren, die die klassische Dirichlet-Energie verallgemeinern. Im Vortrag wird einen Überblick über die betrachteten Funktionale sowie über den Stand der Regularitätstheorie für die zugehörigen kritischen Punkte gegeben.
13-11-2008
F. Schirmeier
Konvergenz von Markovketten zur Lösung einer Differentialgleichung am Beispiel eines Kommunikationsnetzwerks
Thema des Vortrags soll es sein, zu zeigen, wie geeignet reskalierte zeitstetige Markovketten zur Lösung einer Differentialgleichung konvergieren, sowie allgemeine Abschätzungen der Konvergenzgeschwindigkeit zu geben und diese schließlich in einem einfachen Beispiel anzuwenden. Dieses Beispiel ist das Modell eines Telefonnetzwerks (ä fully connected loss network with alternative routing"), in dem versucht wird, das Auftreten besetzter Leitungen zu minimieren.
13-11-2008
Jean Savinien
Cohomology and K-theory of Aperiodic Tilings
Aperiodic tilings offer a rich mathematical diversity, from ergodic theory and dynamical system, to algebraic topology and operator algebra. They also play an important role in the physics of aperiodic systems. A lot of progress has been made in recent years in describing topological properties of tilings. One approach is via the K-theory of their associated C*-algebras. In the first half of the talk I will introduce some basics about the theory of aperiodic tilings, and briefly review some applications of their K-theory and cohomology. The second half is focused on those topological invariants. I will present a spectral sequence for the K-theory of tilings, and describe a new tiling cohomology: the PV cohomology. It generalizes the cohomology of the base space of a Serre fibration with local coefficients in the K-theory of its fiber. It is isomorphic to the Cech cohomology the tiling. Time permiting I will show the link with the groupoid of the tiling.
14-11-2008
Ralf Holtkamp
Operaden von primitiven Elementen
Algebren, deren Vektorraumbasen durch kombinatorische Objekte wie Graphen, Bäume, Permutationen und ähnliches gegeben sind, haben oft eine zusätzliche kombinatorische Struktur oder Ko-Struktur. Typische Beispiele sind die Connes-Kreimer-Hopf-Algebra der Renormierung in Quantenfeldtheorien und die Loday-Ronco-Hopf-Algebra der planaren Binärbäume, bei denen für Bäume grundlegende Operationen auftreten. Eine Schlüsselrolle für die Klassifikation der Objekte spielen - wie im Satz von Milnor-Moore - die primitiven Elemente. Versieht man sie lediglich mit einer binären Lieklammer, so wird ein Großteil der Struktur der primitiven Elemente nicht erkannt. Wir betrachten verschiedene Typen mit "magmatischen" Operationen oder Ko-Operationen, ihre Klassifikation und die Operadenstruktur der primitiven Elemente.
18-11-2008
A. Stevens
Strukturbildung und Funktion in interagierenden zellulären Systemen - Perspektiven mathematischer Modellierung
Typische Strukturen und Strukturveränderungen in Zellverbänden lassen sich oft durch mathematische Modelle phänomenologisch beschreiben. Idealisiertes Fernziel mathematischer Modellierung ist jedoch, einen Beitrag zum Verständnis unterliegender Funktionsmechanismen leisten zu können, d.h.: Kann von den beobachteten makroskopischen Strukturen sinnvoll auf die für das Phänomen wesentlich verantwortlichen mikroskopischen oder mesoskopischen Mechanismen geschlossen werden. Im Vortrag werden vor allem durch Zellbewegung, Zellreorientierung und lokale Interaktion induzierte Strukturbildungsprozesse vorgestellt. Mathematisch geht es um kinetische Gleichungen und Modelle von hyperbolischem Charakter, sowie deren qualitatives Verhalten und Musterbildung
20-11-2008
Matthias Schwarz, Alberto Abbondandolo
A.Abbondandolo: Floer Homology and cotangent bundles./ M.Schwarz: Multiplicative structures in Floer homology
Zwei 45-minütige Vorträge: Talk No. 1: Floer homology for periodic solutions of Hamiltonian systems is generally infinite-dimensional and still far from being fully understood. However, in the case of symplectic manifolds of cotangent bundle type, T*Q, a theorem of Viterbo shows that Floer homology is isomorphic to the homology of the free loop space of Q. We present a different proof of this result based on a Fredholm problem method which couples half flow lines of the Morse-theoretical gradient flow for the energy of free loops with the half Floer trajectories of the elliptic Cauchy-Riemann type problem for Floer theory. The central argument wich provides a chain complex isomorphism is based on the Legendre duality between the Hamiltonian and the Lagrangian formulation of the same variational problem. Talk No. 2: Multiplicative Structures in Floer Homology. Floer homology on closed symplectic manifolds carries the structure of a 2-dimensional topological field theory. In the case of the noncompact cotangent bundles, it will only be a so-called noncompact TFT. However, as Floer homology turns out to be entirely isomorphic to loop space topology, one can see many more interesting binary operations, i.e. multiplicative structures. We sketch the Floer-homological versions of: Chas-Sullivan product, cup- product, the proof of the Hopf-algebra structure in the based loop space case, and if time permits a coproduct due to Goresky and Hingston.
21-11-2008
Michael Dettweiler
Darstellungstheorie und algebraische Geometrie: Die Theorie der Motive
Viele Phänomene in der algebraischen Geometrie und in verwandten Gebieten beruhen auf universellen Unterobjekten der Kohomologie von Varietäten (=Motive). So lassen sich die hypergeometrischen Differentialgleichugen in dieser Art und Weise interpretieren - und man kann etwa genau bestimmen, wann eine hypergeometrische Funktion einen algebraischen Wert an einer rationalen Zahl annimmt. Unter gewissen Zusatzannahmen kann man zeigen, dass die Kategorie der Motive eine Tannaka Kategorie ist, und somit jedes Motiv M einer Darstellung einer algebraischen Gruppe G(M) entspricht. Die Struktur von G(M) und dieser Darstellung ist dann entscheidend für viele Fragestellungen in der Zahlentheorie und der algebraischen Geometrie.
25-11-2008
Volker Grimm
Exponentielle Integratoren für Wellengleichungen
Die numerische Lösung von Wellengleichungen ist für viele physikalische Fragestellungen von zentraler Bedeutung. Eine Ortsdiskretisierung mit Finiten-Differenzen, Pseudo-Spektralmethoden oder Finiten Elementen resultiert in einem System gewöhnlicher Differentialgleichungen zweiter Ordnung. Je genauer die Diskretisierung im Ort, desto größer ist die Dimension dieses Systems und desto höhere Frequenzen treten in der Lösung der Differentialgleichung auf. Diese führen bei Standardverfahren zu ernsthaften Schrittweiteneinschränkungen und limitieren deren Anwendung. Exponentielle Integratoren oder Gautschi-Integratoren sind Verfahren, die es ermöglichen, die Schrittweiteneinschränkungen von Standardverfahren zu überwinden. Im Vortrag werden diese Verfahren, ihre Analyse und Anwendungen vorgestellt.
27-11-2008
A. Greven
Seltene Mutation und Selektion
28-11-2008
Estelle Marchand
A Mixed Hybrid Finite Element Method for Fully Coupled Discretization of Two-Phase-Flow Equations
28-11-2008
Tag der Stochastik
in München
28-11-2008
Oscar Garcia-Prada
Higgs bundles and representations of surface groups
We introduce the theory of G-Higgs bundles over a compact Riemann surface X for any real semisimple Lie group G and show their relation to the representations of the fundamental group of X in G. We then focus on the case in which G is the isometry group of a non-compact Hermitian symmetric space.
02-12-2008
Jean Roberts
Single phase flow in porous media with fractures: Modeling fractures as interfaces
This talk is concerned with numerical modeling of single- phase flow in porous media with fractures. In particular we are inter- ested in domains having fractures of known form and location. Though larger than the ne fractures in regular systems of fractures which are usually taken into account using double porosity models, such fractures are still of width too small to be captured by a regular grid, and they require special treatment. Some models simply consider flow in a net-work of such fractures ignoring the interaction with the surrounding medium. However this is not an appropriate tactic for all applications, and we consider here a model in which the fractures are treated as in- terfaces in a domain decomposition setting with nonstandard interface conditions. The issues of intersecting fractures, of non-matching grids and of nonlinear flow in the fractures will be discussed. Some numerical results will be shown.
02-12-2008
J. Jaffr\'e
Some problems arising from the simulation of the transport of radionuclides around a deep underground storage site
Assessing the performance of a long-term, deep underground, nuclear-waste storage site is a very complex task which requires a multidisciplinary scientific and engineering effort. Numerical simulation plays a very important role in this process and the difficulty of the problem poses many challenges for numerical methods. In this lecture we will present several contributions made by the Estime group at Inria. We will discuss mixed finite elements, sensitivity analysis, reactive transport and nonlinear complementarity problems.
04-12-2008
G. Keller
Mean-field-gekoppelte dynamische Systeme I: Grundlagen
Ähnlich wie bei stochastischen Vielkomponentensystemen kann man auch deterministische Vielkomponentensysteme betrachten. Man spricht dann oft von "Coupled Map Lattices" und betrachtet z.B. Kopplungsmechanismen vom nächsten-Nachbar-Typ (darum soll es hier nicht gehen!) oder globale Kopplungen wie die hier betrachteten mean-field-Kopplungen. Ich stelle einen formalen Rahmen vor, der es ermoeglicht, die Dynamik solcher deterministischer Systeme mit stochastischen Hilfsmitteln zu beschreiben und insbesondere zum thermodynamischen Limes überzugehen. Dazu gebe ich einen Überblick über theoretische und numerische Ergebnisse aus der Literatur, die in diesen Rahmen passen.
04-12-2008
Francois Germinet
Poisson Statistics for Eigenvalues of Random Schroedinger Operators
04-12-2008
I. Vajda
Maximum Likelihood in the Context of More General Minimum Distance Methods
05-12-2008
M.Rupflin
Eindeutigkeit für den harmonic map flow in der kritischen Dimension
05-12-2008
Ivo Radloff
On uniformization and classification of complex manifolds
06-12-2008
Baer-Kolloquium
Programm siehe www.mathematik.uni-erlangen.de/~echterm/BaerKolloquium
09-12-2008
Marco Fontelos
Free boundary problems involving electrically charged viscous fluids
Free boundary problems involving electrically charged fluids and the presence of surface tension forces are attracting the attention of broad communities of physicists and engineers. The main reason is the possibility of controlling the behaviour of fluids at micro and nanometer length scales by means of electric and magnetic fields with all the potential applications that should provide. Mathematically, these problems involve solving Stokes equations in the fluid domain subject to boundary conditions that balance viscous stresses with surface tension forces and electrostatic repulsion of charges. If the fluid is partly in contact with a solid, then no-slip boundary conditions are imposed at the solid-fluid interface. The presence of repulsive, and hence destabilizing, forces at the interface that oppose the stabilizing surface tension forces gives rise to various interesting phenomena. These include: 1) the existence of nonspherical equilibrium configurations for levitating drops that can be characterized as symmetry-breaking bifurcations of spherical configurations, 2) the existence of instabilities of the interface leading to the formation of finite-time geometrical singularities in the form of cones and emission of jets, 3) the phenomenon of electrowetting, consisting in the control of the wetting properties of fluids by means of electric fields. Mathematically, problem 1) is addressed via Crandall-Rabinowitz's theorems suitably adapted to the study of free boundary problems, problem 2) is studied via boundary integral formulations and local analysis near the singularities and problem 3) is essentially variational. We will review recent contributions as well as some open problems.
11-12-2008
Ch. Sommer
Dynamische Transformation von Pick-Herglotz-Nevanlinna-Funktionen
Pickfunktionen sind holomorphe Abbildungen in der oberen komplexen Halbebene, die sich in einer gewissen Integraldarstellung schreiben lassen. Gegenstand des Vortrags ist es, solche Integraldarstellungen von Kompositionen von Pickfunktionen unter Verwendung bekannter Hilfsmittel aus der Funktionentheorie sowie der Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie herzuleiten. Wir zeigen an einem Beispiel, dass die erzielten Resultate bei der Untersuchung von expandierenden Transformationen hilfreich sind.
11-12-2008
Christoph Schweigert
Frobenius-Algebren, Hopf-Algebren und konforme Quantenfeldtheorie
12-12-2008
M.Simon
Ricci-Fluss von nicht-kompakten 3-dimensionalen Mannigfaltigkeiten mit Ricci-Kruemmung $\ge -1$.
18-12-2008
G. Keller
Mean-field-gekoppelte dynamische Systeme II: Ein bistabiles Beispiel
In diesem Vortrag stelle ich ein Beispiel mean-field-gekoppelter Systeme vor, bei dem alle endlichen Systeme sehr starke Mischungseigenschaften haben, im thermodynamischen Limes aber zwei "ergodische Komponenten" auftreten. Das Beispiel zeichnet sich dadurch aus, dass die Dynamik des nichtlinearen Markov-Operators, der das unendliche System beschreibt, im Detail analysiert werden kann. Die im Vortrag von Christian Sommer (11.12.08) vorgestellten Pick-Herglotz-Nevanlinna-Funktionen spielen dabei eine tragende Rolle.
18-12-2008
Fabian Klingbeil
Mathematik der dynamischen Elektrobenetzung
18-12-2008
Ina Voigt
Voronoi cells of discrete point sets
In this talk we will investigate the shape of the Voronoi cells of discrete point sets. By presenting an example, we will show that non-polyhedral Voronoi cells of discrete point sets do exist. We will prove that the Voronoi cell V(p) of a point p of a discrete point set P is a polytope if and only if p is an interior point of the convex hull of P. Furthermore, we will show that the Voronoi cell of a "boundary point" q of P is polyhedral if and only if the "direction cone" of q is finitely generated. Summarizing these results, we will get a characterization for discrete point sets for which all Voronoi cells are polyhedral.
19-12-2008
Volker Strehl
Tilings, Pfadsysteme, Tableaux
08-01-2009
Dr. Alexander Prechtel
Modellierung von Zellvolumen und elektrischen Eigenschaften von Zellmembranen
08-01-2009
A. Winter
t.b.a.
08-01-2009
Dipl.-Math. Michael Blume
Rekursive und hierarchische Identifzierung bei reaktiven Transport- und Strömungsmodellen
08-01-2009
Thierry Jecko
Degenerated codimension 1 crossings and resolvent estimates
We analyze the propagation of Wigner measures of a family of solutions to a system of semi-classical pseudodifferential equations presenting eigenvalues crossings on hypersurfaces. We prove the propagation along classical trajectories under a geometric condition which is satisfied for example as soon as the Hamiltonian vector fields are transverse or tangent at finite order to the crossing set. We derive resolvent estimates for semi-classical Schrödinger operators with matrix-valued potential under a geometric condition of the same type on the crossing set and we analyze examples of degenerate situations where one can prove transfers between the modes.
08-01-2009
Frank Barth
Lernzirkel zu "Formen der Autofinanzierung"
Den Lernzirkel zum Thema „Formen der Autofinanzierung“ zu entwickeln, entstand aus zweierlei Motiven heraus. Das eine war meine Fächerkombination „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“. Das andere Motiv war meine eigenen Erfahrung aus der Schulzeit, nämlich dass man im Alltag nicht mehr als die vier Grundrechenarten, den Dreisatz und die Prozentrechnung braucht. Als Schüler fragte ich mich immer, wozu ich all die anderen Themen des Mathematikunterrichts kennen muss, wenn ich es im Alltag sowieso nicht brauche, besonders nicht im kaufmännischen Bereich. Nicht nur ich stellte mir diese Frage, sondern andere Mitschüler auch.
09-01-2009
Axel Kohnert
Plethysmen von Schur Funktionen
13-01-2009
E. Baake
Ahnenprozesse fuer Mutations-Selektions-Modelle der Populationsgenetik
Der Vortrag handelt von deterministischen und stochastischen Modellen, die die genetische Struktur von Populationen unter der gemeinsamen Wirkung von Mutation und Selektion beschreiben. Zu diesem Zweck werden Mutation und Reproduktion als Mutations-Selektions-Differentialgleichung, als Multityp-Verzweigungsprozess sowie als Moran-Modell mit Mutation und Selektion beschrieben. In jedem Fall werden sowohl der Vorwaerts-als auch der zeitumgekehrte Prozess analysiert. Der Ahnenprozess entpuppt sich als Schluessel zum Verstaendnis des Zusammenspiels der evolutionaeren Kraefte. Fuer die Differentialgleichung und den Verzweigungsprozess fuehrt er auf ein allgemeines Variationsproblem, das die heutige Population, die Ahnenpopulation und die mittlere Wachstumsrate verknuepft. Fuer das Moran-Modell wird eine vereinfachte Version des ancestralen Selektionsgraphen benutzt, um die zusaetzlichen Effekte von genetischer Drift zu beschreiben.
15-01-2009
Dipl.-Math. Nadja Ray
Kolloid- und Fluiddynamik in poroesen Medien
15-01-2009
L. Popovic
Fluid and diffusion approximations for multi-scale stochastic networks
15-01-2009
J. Habermann
Variationsprobleme mit nichtstandard Wachstum
Der Vortrag gibt eine Einführung in die Thematik der Variationsprobleme mit sogenanntem $p(x)$-Wachstum. Diskutiert werden lokale Minimierer von konvexen Variationsfunktionalen, deren Integrandenfunktion eine nichtlineare Wachstumsbedingung mit einem vom Ort abhängigen Wachstumsexponenten $p(x)$ aufweist. Funktionale mit derartiger Struktur sind sowohl vom mathematischen Standpunkt als auch aus Sicht möglicher Anwendungen in Physik und Technik interessant. Es wird zunächst die Existenz von Minimierern in verallgemeinerten Sobolevräumen $W^{1,p(x)}$ motiviert und ein Überblick über die wichtigsten bisherigen Resultate in der Regularitätstheorie gegeben. Schließlich soll am Beispiel eines Hindernisproblems mit $p(x)$-Wachstum ein Beweis lokaler Hölderstetigkeit skizziert werden.
15-01-2009
Carolin Kleinhenz
Geometrie mit dem GPS – Ein theoretischer Abriss und Vorschläge zum Einsatz im Mathematikunterricht der Unterstufe
„In 200m rechts abbiegen.“ - „Jetzt rechts.“ Diese oder ähnliche Worte begleiten heutzutage etwa die Hälfte aller Autofahrer auf dem Weg zu ihrem Reiseziel. Das GPS-System ist allmählich dabei den altbekannten Autoatlas als Navigationshilfe im Straßenverkehr abzulösen. Aber nicht nur im Automobilbereich, sondern auch im Flug- und Schiffsverkehr sowie im Vermessungs- und Überwachungsbereich findet das GPS-System seine Anwendung.Warum also sollte man nicht schon Schüler mit dieser vielfältigen Technologie konfrontieren und das GPS-System zum Thema im Schulunterricht machen? Die vorliegende Zulassungsarbeit beschäftigt sich mit der Idee GPS-Geräte in den Mathematikunterricht der Unterstufe zu integrieren. Schüler sollen mit Hilfe von Navigationsgeräten einfache geometrische Fragestellungen bearbeiten und somit Gelerntes praktisch anwenden. Außerdem soll „Geometrie mit dem GPS“ zu einer Schulung der Raumvorstellung beitragen, sowie Soft Skills wie Teamfähigkeit und Selbstständigkeit fördern.
20-01-2009
Alexander Khludnev
On elastic bodies with thin rigid inclusions and cracks
The talk is concerned with analysis of equilibrium problems for 2D elastic bodies with thin rigid inclusions and cracks. Inequality type boundary conditions are imposed at the crack faces providing a mutual non-penetration between crack faces. A rigid inclusion may have an exfoliation, thus forming a crack with non-penetration between the opposite faces. We analyze variational and differential problem formulations. Different geometrical situations are considered, in particular, a crack may be parallel to the inclusion as well as the crack may cross the inclusion, and also a deviation of the crack from the rigid inclusion is considered. We obtain a formula for the derivative of the energy functional with respect to the crack length for considering this derivative as a cost functional. An optimal control problem is analyzed to maximize the cost functional which provides an existence of the most favorable external forces from the standpoint of the Griffith criterion.
20-01-2009
Peter Kogut
Sensitivity Analysis and Shape Stability of Dirichlet Optimal Control Problems in Coefficients for Elliptic Equations
20-01-2009
Ricardo Weder
Aharonov-Bohm Effect and High Velocity Estimates for the Scattering Operator (Kolloquium)
siehe Kolloquium
20-01-2009
Ricardo Weder
Aharonov-Bohm Effect and High Velocity Estimates for the Scattering Operator
The Aharonv-Bohm effect is a fundamental quantum mechanical phenomenon wherein charged particles, like electrons, are physically influenced by the existence of magnetic fields in regions that are inaccessible to the particles. This is different from the case of classical mechanics where the force is zero if the magnetic field vanishes. There has +been a large controversy, involving over three hundred papers, concerning the existence of the Aharonov-Bohm effect. From the experimental point of view the issue was finally settled by the fundamental experiments of Tononura et al., who used toroidal magnets to enclose a magnetic flux inside them. In remarkable experiments they were able to superimpose behind the magnet an electron beam that traveled inside the hole of the magnet with a reference electron beam that traveled outside the magnet and they measured the phase shift produced by the magnetic flux enclosed in the magnet, giving a conclusive evidence of the existence of the Aharonov-Bohm effect. After this experiment the controversy concerns mainly to wich extent this effect is a quantum mechanical prediction. On this talk I discuss high-velocity estimates, with error bounds, for the scattering operator of the Schr\ödinger equation in three dimensions on the exterior of bounded obstacles that are handle bodies. In particular, a finite number of tori. These results are obtained by a time-dependent method. We consider high-velocity estimates where the direction of the velocity of the incoming electrons is keep fixed as the absolute value goes to infinity. In the case of one torus our results give a rigorous proof that quantum mechanics predicts the interference fringes observed in the fundamental experiments of Tonomura et al.. We give a method for the reconstruction, modulo $2\pi$, of the magnetic flux across the transversal section of the torus, or equivalently, we determine, modulo $2\pi$, the phase difference between the electrons that travel inside the hole of the torus and the ones that propagate outside it. For this purpose we only need the high-velocity limit of the scattering operator in one direction. We also give a method for the reconstruction of the electric potential and the magnetic field outside the handle body.
22-01-2009
Daniel Dorschner
Über die theoretischen Bildungsstandards zum praktischen Grundwissenhausterstufe
„Die Grundwissensicherung bietet einen Zweig aus den Bildungsstandards, der sich mit verschiedenen Mitteln in die Realität umsetzen lässt. Derartige Bemühungen werden auch seit mehreren Jahren an bayerischen Schulen vorangetrieben und verwirklicht. Wie es in der Arbeit dargestellt wurde, gibt es zahlreiche Grundwissenkataloge, die auch oft individuell von Schulen erarbeitet werden. Dies stellte bei der Aufgaben- und Wissensauswahl für das Grundwissenhaus eine bedeutende Orientierungshilfe dar. Da das Grundwissenhaus somit auch die meisten Grundwissensziele der Schulen abdeckt, wäre ein Praxiseinsatz sehr interessant und ohne weitere Umstrukturierungen möglich. Leider hat dies aus zeitlichen Gründen bisher nicht funktioniert. Allerdings wäre damit das Ziel erst vollkommen erreicht – Grundwissen in der Realität praktisch, möglichst spielerisch und mit Freude zu sichern. Doch das Konzept steht und kann sofort eingesetzt werden. Dann wird sich zeigen, wie wirkungsvoll man mit dem Grundwissenhaus arbeiten kann.
23-01-2009
Workshop Approximationstheorie
Vortragsthemen unter \par www.mi.uni-erlangen.de/~schmid/akapprox/workshop51.html
27-01-2009
A. Wakolbinger
''Wie oft klickt die Ratsche?'' Über das Wechselspiel von deterministischer und stochastischer Dynamik in einem populationsgenetischen Modell.
"Muller's ratchet" ist ein einfaches populationsgenetisches Modell: entlang jeder Ahnenlinie in einer haploiden Population, deren Größe über die Generationen als konstant angenommen wird, werden schädliche Mutationen akkumuliert. Je weniger solche Mutationen ein Individuum trägt, um so eher kommt es bei der Reproduktion zum Zug. Durch diesen Selektionsprozess kommt es entlang der überlebenden Linien zu einer kleineren Akkumulationsrate der Mutationen. Die Frage, wie diese Rate von den Modellparametern abhängt, hat sich äber Jahrzehnte als widerspenstig erwiesen. Einen Teilaspekt dieser Frage werden wir im Vortrag diskutieren und damit aufzeigen, dass Modelle der Populationsgenetik nach wie vor eine spannende Herausforderung für die Mathematik bieten.
28-01-2009
Frederic Klopp
Resonances for large ergodic systems
29-01-2009
D. Dawson
Super-Brownian invariance principle and some related topics
29-01-2009
Frederic Klopp
Renormalization of exponential sums and cocycles
In this talk, we will present a renormalization method that can be applied to quadratic exponential sums as well as to matrix cocycles. For quadratic exponential sums, the renormalization gives a precise description of the growth of the sums when the number of summands increases. For the cocycles, it allows also to control the long time behavior of the cocycle, in particular, to control the Lyapunov exponent. For cocycles associated to quasi-periodic Schrödinger, it enables to control the structure of the solutions.
29-01-2009
Sebastian Rüth
Parkettieren mit dem „Effekt-system“ von Prof. Dr. Peter H. Maier
Das von Prof. Dr. Peter Herbert Maier entwickelte „Effekt-system“ ist ein Baukastensystem, bestehend aus regelmäßigen Fünfecken, Rechtecken, Quadraten sowie gleichseitigen und gleichschenkligen Dreiecken, welche aus transparentem Kunststoff gefertigt sind. Die verschiedenen Flächenelemente sind in den Farben Rot, Gelb, Blau und Grün sowie farblos erhältlich und können mit roten Gummiringen flexibel verbunden werden. Dies ermöglicht sowohl die Konstruktion von ebenen Figuren wie Parkettierungen oder Netzen als auch von dreidimensionalen Körpern. Ausgehend von den Möglichkeiten des „effekt-systems“ verfolgt die hier vorliegende Arbeit das Ziel, werdende sowie aktive Lehrerinnen und Lehrer auf das Baukastensystem aufmerksam zu machen, indem allgemeine Gründe für Innovationen im Geometrieunterricht aufgezeigt, das Anfertigen von regelmäßigen Parkettierungen mit dem „Effekt-system“ beschrieben und diesbezüglich konkrete Arbeitsblätter und -anweisungen für den Einsatz des Baukastensystems in der siebten Klasse des Gymnasiums bereitgestellt werden.
30-01-2009
K. Jacobs
Festkolloqium
Rudolf Ahlswede: Auf dem Wege zu einer allgemeinen Theorie des Informationstransfers
03-02-2009
N. Ay
The geometry of information as mathematical framework for biology
In this talk I give an overview of mathematical tools from information theory and geometry that have been successfully applied within the field of computational biology in recent years. As examples, I discuss the detection of structure in genome data and the study of robustness in biological systems with particular emphasis on the robustness of the genetic code.
05-02-2009
C. Richard
Perkolation auf aperiodischen Graphen
06-02-2009
Minisymposium
Representation Theory and Symmetric Functions
Programm siehe www.mathematik.uni-erlangen.de/~enz unter dem Punkt Conferences -> Representation Theory and Symmetric Functions
19-02-2009
Torsten Müller
M++ (Meshes, Multigrid and More) - Usage and Further Development
22-10-2009
A. Klimovsky
Looking forwards and backwards in time on randomly evolving trees with occasionally large branching
23-10-2009
Gerald Schwarz
Real geometric invariant theory and double coset spaces
Let G be a real form of a complex reductive group. Suppose that we are given involutions sigma and heta of G. Let $H=G^{\sigma}$ denote the fixed group of $\sigma$ and let $K=G^{heta}$ denote the fixed group of heta. We are interested in calculating the double coset space $H\backslash G / K$. We use moment map techniques to calculate the double cosets, especially the ones that are closed. We summarize the moment map techniques that we use (we call this real geometric invariant theory). The space of closed double cosets is parameterized by tori. We construct a stratification of a compact torus which gives one the tori that are needed.
26-10-2009
S. Sager
Nonlinear Mixed-Integer Optimal Control: Applications, Theory and Methods
27-10-2009
H. Garcke
The Stefan Problem with anisotropic Gibbs-Thomson law: Analysis and Numerical Computations
29-10-2009
A. Klimovsky
Looking forwards and backwards in time on randomly evolving trees with occasionally large branching, Teil II
29-10-2009
Hermann Schulz-Baldes
Streutheorie periodischer Operatoren
Es wird ein quantenmechanisches Streuproblem zu einem diskreten Laplace Operator und einem kompakt getragenen Potential untersucht. Zunaechst geht es um eine Darstellung des Problems in reskalierter Energie und mit verschiedenen Fermi-Flaechen. Dies erlaubt einen Dilationsoperator zu konstruieren, der zu dem reskalierten Hamilton Operator konjugiert ist. Zusammen wird somit eine Weyl Algebra generiert. Zweiter Punkt ist dann eine explizite Formel fuer den Wellenoperator, an dem sich ein Levinson Theorem ablesen laest, dass die Anzahl der gebundenen Zustaende mit der totalen Streuphase in Verbindung bringt.
30-10-2009
Olaf Schnürer
Sheaves on Flag Varieties and Differential Graded Modules
We describe (equivariant) sheaves on flag varieties in terms of dg modules over suitable dg algebras with differential zero. These dg algebras are extension algebras of simple perverse sheaves and can be obtained from the moment graph picture.
03-11-2009
Gerald Teschl
Nonlinear steepest decent on one foot
Solitons are well-known to be the stable part of short-range perturbations of completely integrable wave equations. In this lecture I want to review how this can be proven using the nonlinear steepest decent approach for oscillatory Riemann-Hilbert problems developed by Deift and Zhou based on earlier work of Manakov and Its. In the classical case, one deals with short-range perturbations of the constant solution. Replacing the constant by a periodic solution brings geometry into the game and exhibits new phenomena.
05-11-2009
A. Greven
Wechselseitiges Verzweigen, I
05-11-2009
Gerald Teschl
Nonlinear steepest decent on one foot
SIEHE KOLLOQUIUM AM 3.11.
12-11-2009
A. Greven
Wechselseitiges Verzweigen, II
12-11-2009
Sylvain GOLENIA
Unboundedness of adjacency matrices of locally finite graphs
Given a locally finite graph of unbounded degree, every self-adjoint realization of the adjacency matrix is unbounded from above. In this note we give an optimal condition to ensure it is also unbounded from below. We also discuss the question of self-adjoint extensions and prove an optimal criterium.
17-11-2009
H.-D. Alber
New development in the regularity theory for the equations of viscoelasticity
New developments in the regularity theory for the equations of viscoelasticity Material behavior is called inelastic, or, with almost equivalent meaning, plastic or viscoelastic, if the stress depends on the time history of the strain. Mathematical investigations of models for viscoelastic materials where mostly concentrated on the Prandtl,Reuss model. But even for the Prandtl-Reuss law, little was known about the regularity of the solution. For the time dependent problem it was essentially only known that the stress field is locally in $H 1$. This result was proeved in [2]. Though up to know no results exist on the boundary regularity of solutions for the Prandtl-Reuss law, progress has been made recently by several authors in the investigation of the boundary regularity for less singular models. We shall first introduce these models in a formulation based on thermodynamics, explain the relation to the Prandtl-Reuss law, and discuss the results on boundary regularity.
19-11-2009
N. Kammerer
Distance and decision bounds of some branching processes
Ziel ist die Bestimmung (bzw. die Abschätzung) des Äbstandes", ausgedrückt durch Transformationen von Power-Divergenzen, zwischen zwei zeitdiskreten Galton-Watson-Prozessen mit Immigration, wobei die Nachkommenverteilung sowie die Verteilung der Immigration Poisson-verteilt ist. Darüber hinaus wird der Grenzwert dieser entsprechenden Grössen in dem Kontext untersucht, wenn diese zeitdiskreten Prozesse gegen eine Feller-Diffusion konvergieren.
19-11-2009
V. Bögelein
Calderon-Zygmund estimates for parabolic obstacle problems
19-11-2009
Markus Stepan
Geometrische Aspekte der Streuung von harten Kugeln
20-11-2009
St\´ephane Gaussent
Hall-Littlewood polynomials through oneskeleton galleries
I will report on a joint work with Peter Littelmann. To any finite Weyl group, one can associate its algebra of symmetric polynomials. It has two natural bases: the Schur polynomials and the monomial ones. The Hall-Littlewood polynomials form another basis that interpolates between those two (as soon as one introduces a parameter in the base ring). Using a geometrical interpretation, we obtain a combinatorial formula for the coefficients appearing in the expansion of Hall-Littlewood polynomials in terms of monomial ones. This formula is a geometric "compression" of the Schwer's formula, who was using galleries of alcoves.
23-11-2009
V. Bögelein
Calderon-Zygmund estimates for parabolic obstacle problems II
26-11-2009
P. Pfaffelhuber
The tree-length of an evolving coalescent
26-11-2009
Christoph Schumacher
Classical motion in random Coulombic potentials
The classical motion in two dimensions generated by a Hamiltonian function with a potential containing Coulomb singularities is intimately connected with the geodesic motion on a negatively curved Riemannian surface. I'll survey known results in periodic Coulombic potentials and show the construction of a geometric Markov partition in the spirit of C. Series for random potentials.
27-11-2009
Dmitri Panyushev
Invariant-theoretic properties of the derived group of a maximal unipotent subgroup
Let $U$ be a maximal unipotent subgroup of a connected semisimple group $G$ and $U`$ the derived group of $U$. We study actions of $U`$ on affine $G$-varieties. First, we consider the algebra of $U`$ invariants on $G/U$. We prove that $k[G/U]^{U`}$ is a polynomial algebra of Krull dimension $2r$, where $r=rk(G)$. A related result is that, for any simple finite-dimensional $G$-module $V$, $V^{U`}$ is a cyclic $U/U`$-module. Second, we study ßymmetries" of Poincare series for $U`$-invariants on affine conical $G$-varieties. The results we obtain are very similar to those for the algebras of $U$-invariants. Third, we obtain a classification of simple $G$-modules $V$ with polynomial algebras of $U`$-invariants (for $G$ simple).
27-11-2009
Tobias Pecher
On the classification of skew multiplicity free representations
The action of a reductive group G on a linear space V is said to be skew multiplicity-free (SMF), if $dimHom_G(Gamma,bigwedge V) leq 1$ for every irreducible $G$-module $Gamma$. This notion goes back to R. Howe, who also gave a classification in the case of $G$ simple and $V$ irreducible. In this talk, we show how branching rules of a restriction to a Levi subgroup $L$ of $G$ can be used to determine SMF modules. The decomposition of $Res^{SL_m}_{H(V)}$, where $H=SO_m$ (resp. $H=Sp_4$), for some specific irreducible representations $V$ is of particular interest. In this case, there is a classical formula involving Littlewood-Richardson coefficients, but which does not hold for all $V$ occuring in our context, unfortunately. We discuss two possiblities to extend the branching formulas to arbitrary $V$, namely the modification rules due to R.C. King and the symplectic tableaux of S. Sundaram, and prove $Res^{SL_m}_{H(V)}$ to be multiplicity-free in both the orthogonal and symplectic setting.
03-12-2009
M. Möhle
Asymptotisches Verhalten austauschbarer Coalescent-Prozesse mit multiplen Kollisionen
Mit Hilfe analytischer Techniken (Singularitätsanalyse) bzw. stochastischer Methoden (Kopplung) kann das asymptotische Verhalten der Anzahl $X_n$ der Kollisionen eines austauschbaren Coalescent-Prozesses mit multiplen Kollisionen ($\Lambda$-Coalescent) bestimmt werden, der mit $n$ Individuen startet. Zu den möglichen Grenzverteilungen gehören Normalverteilungen, stabile Verteilungen mit Index $\alpha\in [1,2)$, Mittag-Leffler-Verteilungen und Verteilungen exponentieller Integrale von Subordinatoren. Der Typ der Grenzverteilung wird vor allem von der Endlichkeit bzw.~Unendlichkeit der Maße $x^{-1}\Lambda(dx)$ und $x^{-2}\Lambda(dx)$ geprägt. Die Ergebnisse werden insbesondere für Beta-Coalescent-Prozesse vorgestellt. Mit den vorgestellten Methoden lässt sich auch das asymptotische Verhalten weiterer Funktionale des Coalescent in den Griff bekommen, beispielsweise der Absorptionszeit, der Länge eines zufällig ausgewählten externen Zweiges und der Anzahl der Kollisionen, die auftreten bevor der zufällig ausgewählte externe Zweig mit einem seiner Nachbarn kollidiert. Erweiterungen auf weitere Funktionale sowie auf Coalescent-Prozesse mit simultanen multiplen Kollisionen werden diskutiert.
03-12-2009
Stephan Schmitz
Das Inverse Streuproblem in der klassischen Mechanik
Bei der klassischen Teilchenstreuung an einem abklingenden Kraftfeld werden die Bahnen von Streuteilchen durch Geraden beschrieben, denen sich die Lösungen der Bewegungsgleichungen für sehr große (negative und positive) Zeiten annähern, so dass das gesamte Streuverhalten durch eine Transformation von Geraden beschrieben wird. Das inverse Streuproblem besteht darin, aus dieser Transformation das Kraftfeld zu rekonstruieren. Es wird zunächst ein Kriterium vorgestellt, um jene Kraftfelder zu charakterisieren, bei denen die Streuteilchen tatsächlich Grenzgeraden für große Zeiten besitzen. Das inverse Streuproblem wird dann für große Energien auf die Invertierung der Röntgentransformation zurückgeführt. Hierfür ist eine "Laborsituation" besser geeignet, als die überlicherweise verwendete Idealisierung einer Messung im Unendlichen. Für bestimmte konservative Kraftfelder lässt sich zeigen, dass das inverse Streuproblem ein gut gestelltes Problem ist, wenn man statt des Kraftfeldes das zugehörige Potential rekonstruiert.
04-12-2009
Peter Newstead
Clifford indices for vector bundles
The classical Clifford index of an algebraic curve gives a first measure of the possible dimensions for the spaces of sections of line bundles on the curve. This gives information about the geometry of the curve and in particular its embeddings in projective spaces. Recently Herbert Lange and I have defined some generalisations of this concept to spaces of sections of vector bundles. After reviewing the background, I will report on our progress.
10-12-2009
Th. Schmidt
Graphs of least gradient
10-12-2009
Igor Krasovsky
Asymptotics of Toeplitz and Hankel determinants with Fisher-Hartwig singularities
The interest in asymptotics of Toeplitz determinants was reawakened in the middle of 20'th century after Onsager's solution of the 2D Ising model. It turned out that important correlation functions of the model can be written as such determinants. Since then various further applications of Toeplitz (and Hankel) determinants have been discovered. The main question is to calculate the asymptotics of such determinants when their size increases. For Toeplitz determinants with a sufficiently smooth nonzero symbol on the unit circle, the answer to this question is given by the strong Szego limit theorem. However, a situation is often of interest when the symbol has singularities: namely, a root-type, zero, or a jump-type singularities, known as Fisher-Hartwig singularities. A rigorous analysis of this situation was initiated by Widom in 1973 and progressed in steps since then. We prove the general non-degenerate asymptotic behaviour as conjectured by Basor and Tracy. We also obtain asymptotics of Hankel determinants on a finite interval as well as determinants of Toeplitz+Hankel type. Our analysis is based on a study of the related system of orthogonal polynomials on the unit circle using the Riemann-Hilbert approach. This is a joint work with Percy Deift and Alexander Its.
11-12-2009
Michael Ehrig
15-12-2009
P. Steinmann
t.b.a.
15-12-2009
S. Nazarov
Trapped modes in cranked and branched waveguides
17-12-2009
F. Freund
Asymptotik der Anzahl der Typen in n-Coalescent-Prozessen mit Mutation
18-12-2009
Hyohe Myachi
Some quasihereditary covers associated with Hecke algebras
For a certain choice of multicharge (dominant multicharge), we shall obtain identifications between category O's over rational DAHAs and module categories over the algebras in the title. Here, the case where we are dealing with is not covered by Rouquier's beautiful general theory of quasihereditary covers since the Hom-space between standards is different from the corresponding Hom-space between Specht's.
21-12-2009
St. Weis
Exponentialfamilien mit inkompatibler Statistik und ihr Entropieabstand
Dissertationsvortrag, Dauer: 30 Min.
07-01-2010
Thierry Jecko
A new proof of the analyticity of the electronic density for molecules
We consider the electronic density associated to a bound state of a molecule with fixed nuclei and Coulomb interactions. It is analytic away from the positions of the nuclei. We give a new proof of this fact with the help of the regularity properties of the Coulomb interactions underlined in a paper by Klein-Martinez-Seiler-Wang (CMP 143, no 3, 1992)
14-01-2010
J. Blath
The Symbiotic Branching Model: Moment Spectrum, Longtime-behaviour and Wave-speed
15-01-2010
Ilka Agricola
Special geometries with torsion and Dirac operators
In this talk, I will give a general introduction to special geometries carrying a characteristic connection with torsion - for example, contact manifolds, almost Hermitian manifolds, G_2 and Spin(7) manifolds. I will show how the geometry of the manifold is visible in the torsion 3-form of the connection and that this connection, a natural generalization of the Levi-Civita connection, defines an interesting class of Dirac operators that includes Kostant s cubic Dirac operator or the Dolbeault operator. These Dirac operators are in turn the right instrument for studying spinorial field equations on these manifolds as they occur in superstring theories.
19-01-2010
C.-J. Heine
Unfitted Finite Elements for Incompressible Free Boundary Flow
19-01-2010
E. Bolthausen
On the TAP equations in spin glass theory
19-01-2010
Erwin Bolthausen
On the TAP equations in spin glass theory
21-01-2010
F. den Hollander
Random walks in dynamic random environments
21-01-2010
Peter Eichelsbacher
Die Steinsche Methode in Modellen der statistischen Mechanik
Fuer Summen identisch verteiler Zufallsgroessen mit Abhaengigkeiten, wie sie in mean-field Modellen der statistischen Mechanik auftreten, kann man sogenannte Berry-Esseen Resultate mittels der Steinschen Methode herleiten. Der Vortrag soll einen Einblick in diese Methode geben, die nach Charles Stein benannt ist. Weiter sollen die spezifischen Aspekte einer Klasse von Curie-Weiss-Modellen vorgestellt werden. Ich berichte ueber eine gemeinsame Arbeit mit Matthias Loewe aus Muenster.
22-01-2010
Willem de Graaf
On constructing generators of arithmetic groups
Roughly arithmetic groups are groups of integral points of algebraic groups defined over the rational numbers. They occur in many places; examples are unit groups of integral group rings, automorphism groups of finitely generated nilpotent groups, and unit groups in number fields. By a theorem of Borel and Harish-Chandra an arithmetic group is finitely generated. Grunewald and Segal have devised a general algorithm to find a finite generating set of an explicitly given arithmetic group. However, it is extremely difficult to carry out their algorithm in practice. In this talk I will describe two different algorithms that solve the problem for two different special cases: unipotent groups and diagonalisable groups.
28-01-2010
Wolfgang Spitzer
Neuigkeiten vom Heisenberg Modell
Das quantenmechanische, ferromagnetische Heisenberg Modell ist ein zentrales Modell in der theoretischen Festkörperphysik. Eine immer noch wichtige offene Frage betrifft die Existenz einen Phasenüberganges bei niedrigen Temperaturen in räumlicher Dimension grösser oder gleich 3. Der Hamiltonian des Heisenberg Modells tritt in der Theorie von stochastisch wechselwirkenden Teilchen als der Markoverzeuger des sogenannten einfachen Austauschprozesses auf. In diesem Rahmen wurde kürzlich von Caputo, Liggett und Richthammer eine Vermutung von Aldous bewiesen, die zeigt, dass auf allgemeinen, endlichen Graphen die Annäherungsrate an das stochastische Gleichgewicht unabhängig von der Teilchenzahl ist. Das wiederum beweist eine dazu äquivalente Vermutung über das Heisenberg Modell, dass der erste angeregte Zustand maximalen Gesamtspin - 1 hat. Wir besprechen hier eine Erweiterung und den Zusammenhang mit dem Verhalten der freien Energie des Heisenberg Modells bei niedrigen Temperaturen.
29-01-2010
Tag der Stochastik
Siehe www.mi.uni-erlangen.de/~greven/Events/Probability Day
29-01-2010
Anke Henke
Brauer Algebras and their Schur algebras
Schur-Weyl duality relates the representation theory of two algebras. In 1937, Brauer asked the following question: which algebra has to replace the group algebra of the symmetric groups in the set-up of Schur-Weyl duality if one replaces the general linear group by its orthogonal or symplectic subgroup. As an answer he defined an algebra which is a special case of what nowadays is called Brauer algebra. The talk will introduce Brauer algebras and discuss a new class of Schur algebras that correspond to Brauer algebras and which are defined via permutation modules.
02-02-2010
P. Knobloch
A new variant of the local projection stabilization for convection-diffusion-reaction equations
We introduce a new variant of the local projection stabilization for scalar steady convection-diffusion-reaction equations which allows to use local projection spaces defined on overlapping sets. This enables to define the local projection method without the need of a mesh refinement or an enrichment of the finite element space and increases the robustness of the local projection method with respect to the choice of the stabilization parameter. The stabilization term is slightly modified, which leads to an optimal estimate of the consistency error even if the stabilization parameters scale correctly with respect to convection, diffusion and mesh width. We prove that the bilinear form corresponding to the method satisfies an inf-sup condition with respect to the SUPG norm and establish an optimal error estimate in this norm. Moreover, we show that approximation of exponential boundary layers can be significantly improved by increasing the polynomial degree of the approximation on elements of the triangulation at an outflow boundary. The theoretical considerations are illustrated by numerical results.
04-02-2010
G. Keller
Große Abweichungen in global gekoppelten dynamischen Systemen
05-02-2010
Oliver Schnetz
A K3 in $\phi^4$
We report on the recent finding of a K3 surface in phi^4 quantum field theory (QFT). Physical results in QFTs are obtained by perturbation theory which is organized as a sum over certain graphs. Each graph contributes by an amplitude which is a function of the physical momenta of the particles involved. \\ One may study the transcendental number contents of momentum independent physical quantities by a similar technique that associates real numbers to particular ('primitive') graphs. These numbers are periods in the complement of the graph hypersurface, the zero locus of the graph polynomial. \\ In phi^4-theory all known periods are rational linear combinations of multiple zeta values (MZVs). A main tool to understand these periods is to study the graph hypersurface geometry. Because a mixed-Tate geometry serves as an explanation for the appearance of MZVs it has been (informaly) conjectured by Kontsevich that graph hypersurfaces are mixed-Tate. \\ Although the conjecture was disproved for general graphs by Belkale and Brosnan in 2000 it remained unclear if and where in a physical theory non-mixed-Tate geometries appear. In 2009 it was shown that the first non-mixed-Tate geometry in phi^4-theory is a K3 surface hidden in the graph hypersurface of a graph with 16 edges. It was found -amongst many mixed-Tate geometries- in the equivalence class of the graph hypersurface in the Grothendieck ring. Does this mean that the (yet unknown) period is non-MZV?
11-02-2010
G. Keller
Ein global gekoppeltes dynamischses System mit Curie-Weiss-artigem Verhalten.
12-02-2010
Konferenz:
Algebraic Groups and Lie Algebras
13-02-2010
Konferenz:
Algebraic Groups and Lie Algebras
09-03-2011
Bertfried Fauser
Aspects of Topos Physics
Informelle Einführung in die Topostheorie und ihre Anwendungen in der Physik.